Start-up saugt CO₂ aus der Berliner Luft
Das Team von Ucaneo entwickelt ein Direct-Air-Capture-Verfahren (DAC), das der Umgebungsluft mithilfe moderner Technologien CO₂ entzieht. Weitere Informationen
Die Europäische Union (EU) unterstützt Berlin mit Geld. Damit werden direkt vor Ort Projekte gefördert, die das Leben in Berlin verbessern. Zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Klimaschutz, Stadtentwicklung, Integration oder Mobilität.
Wie diese Förderung funktioniert, erfahrt Ihr hier.
Die EU will erreichen, dass in all ihren Regionen ähnlich gute Lebensbedingungen herrschen. Zum Beispiel gleiche Chancen auf Bildung und Arbeitsplätze, eine innovative Wirtschaft und klimafreundliche Städte.
Um die Regionen dabei zu unterstützen, hat die EU sogenannte Strukturfonds eingerichtet. Jede Region erhält daraus eine bestimmte Summe. In Deutschland verwalten die Bundesländer dieses Geld. Jedes Bundesland entscheidet selbst, wofür es eingesetzt wird – allerdings nach gewissen Vorgaben der EU. Berlin unterstützt zum Beispiel junge Start-ups, Bildungs- und Qualifizierungsprojekte, die Soziale Inklusion, den Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und Innovationsförderung.
Berliner Projekte, Organisationen oder Unternehmen, die in diesen Bereichen etwas bewegen wollen, können Fördergelder beantragen und ihre Vorhaben umsetzen. Berlinerinnen und Berliner profitieren davon – jeder und jede auf eine andere Art. Während ein Projekt hilft, den Schulabschluss nachzuholen, sorgt ein anderes für neue Sitzbänke im Kiez, unterstützt Frauen auf dem Weg in IT-Berufe oder hilft kleinen Unternehmen bei seinen Forschungsaktivitäten. Gemeinsam haben alle: Sie wollen das Leben in Berlin besser machen.
Ein Fonds ist im übertragenen Sinn ein Topf mit Geld für einen bestimmten Zweck. Das Wort „Struktur“ weist auf den Zweck hin: Eine Aufgabe der EU ist die sogenannte Strukturpolitik. Zu ihr gehören Maßnahmen, die die Unterschiede zwischen den einzelnen europäischen Regionen und Ländern ausgleichen. Ziel ist, das überall ähnlich gute Lebensbedingungen herrschen. Mit den Strukturfonds wird Geld für jede Region bereitgestellt, mit dem an diesem Ziel gearbeitet werden kann.
Das Ziel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist, alle Regionen der EU ähnlich zukunftsfähig zu machen. Einerseits wirtschaftlich, andererseits in Bezug auf den Klimawandel und die eigene Innovationskraft. In Berlin werden Projekte in vier Schwerpunkten gefördert:
Innovationen in KMU (Kleine und mittelständische Unternehmen): Berliner Unternehmen werden unterstützt, damit sie in ihre Forschung und Entwicklung investieren können. Auch Firmengründungen werden gefördert. Insgesamt sollen Berliner KMU wettbewerbsfähiger werden.
Weniger CO2-Ausstoß: Gefördert werden die energetische Sanierung öffentlicher Berliner Gebäude, Maßnahmen, die das Energiesystem modernisieren und Projekte, die Berlin besser an den Klimawandel anpassen – etwa durch den Erhalt von Grünanlagen und Parks.
Städtische Mobilität: Berlin fördert mit EFRE-Geldern den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Rad- und Fußwegen. Elektromobilität wird gestärkt, indem zum Beispiel Ladestationen errichtet werden.
Integrierte Stadtentwicklung: Berlinerinnen und Berliner sollen in jedem Bezirk gleich gute Lebensbedingungen haben. Manche Gebiete benötigen dafür Unterstützung. Etwa durch Angebote im Bereich Bildung, Integration und Armutsbekämpfung oder der Förderung von nachbarschaftlichem Engagement. Auch als Wirtschaftsstandorte sollen diese Gegenden gefestigt werden.
Den EFRE erklärt auch dieses Video: Das ist der EFRE Berlin!
Kurz gesagt: Menschen! Denn der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) verfolgt das Motto „Investitionen in den Menschen“. Sein Schwerpunkt liegt dabei in der Arbeitsmarktpolitik. Denn Arbeit und Bildung tragen nicht nur dazu bei, sich selbst als erfolgreich wahrzunehmen, sondern entscheiden auch, wie gut es Berlin geht.
Berlin hat drei Schwerpunkte für die Förderung gesetzt: Bildung, soziale Inklusion und Fachkräftesicherung. Mit dem Geld aus dem ESF+ werden viele Projekte unterstützt, die sich in diesen Bereichen engagieren. Insgesamt wird daran gearbeitet, dass …
… das Bildungssystem durchlässiger wird. Das heißt, dass die Übergänge zwischen Schule, Ausbildung, Beruf und Hochschule keine Hürden bilden.
… mehr benachteiligte Menschen Bildungserfolge erleben. Zum Beispiel, indem sie einen Schulabschluss nachholen oder in Berufe hineinschnuppern können.
… es weniger Armut und soziale Ausgrenzung gibt.
… im Erwerbsleben Geschlechtergerechtigkeit herrscht und dass mehr Menschen den Weg in den Beruf schaffen.
Erfahre hier, wie die Gelder des ESF+ im Detail eingesetzt werden.
Eine ganze Menge! An vielen Stellen im Alltag profitieren Berlinerinnen und Berliner von der EU-Förderung. Zum Beispiel vom neuen Fahrradweg. Von den Steuern, die ein gefördertes Start-up in Berlin bezahlt. Von der Ausdehnung von Grünflächen, die in heißen Sommern Hitzestau mildern. Von einem Projekt, das Bewerbungstrainings anbietet. Und und und. Nicht immer sind die geförderten Maßnahmen sichtbar. Aber sie tragen alle dazu bei, das Leben in Berlin zu verbessern.
Die EU fördert zahlreiche Projekte in Berlin, meist unter dem Radar der Öffentlichkeit. Unsere Kampagne will dazu beitragen, den Nutzen und Wert der EU-Förderung für Berlin sichtbar zu machen. Mit ihr können wir Berlin verbessern – ohne sie wäre das schwieriger. Seit 2024 sind die Kampagnenmotive phasenweise in der U-Bahn, auf City-Light-Säulen und Plakaten in ganz Berlin zu sehen.
erhält Berlin von der EU zwischen 2021-2027. Diese Summe wird durch Berlin noch aufgestockt auf rund 2 Mrd. Euro.
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Bild: Sebastian Pfütze
Formate: video/mp4
Auf 155,4 Kilometern rauschen die Berliner U-Bahnen durch die Stadt. Unsere Kampagne fährt mit auf den Screens in ausgewählten Zügen.
Helga Abendroth
Franziska Glaubitz
Hallo, ich bin der DIWI-Chatbot – Ihr digitaler Lotse für wirtschaftsbezogene Fragen an die Berliner Verwaltung. Ich befinde mich aktuell in einer Pilotphase und verbessere mich stetig. Dabei setze ich KI ein, um Ihnen verständliche und bestmögliche Antworten zu Ihren Anliegen zu liefern; dafür prüfe ich bei Bedarf mehrere Quellen, sodass es manchmal etwas länger dauern kann. Ihr Feedback hilft dabei – per E-Mail an: ea@senweb.berlin.de.
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