Wirtschaftsbezogene Planung

Räumliche Modelle
Bild: SenStadtUm

Die Mitwirkung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe an den Planungsprozessen der Stadt hat das Ziel, frühzeitig wirtschaftspolitische Belange in die unterschiedlichen Planungsebenen einzubringen. Die Einflussmöglichkeiten des Hauses erstrecken sich dabei über formal geregelte Beteiligungen als Träger öffentlicher Belange im Rahmen von Planverfahren, wie Bebauungs-, Bereichsentwicklungs- und Flächennutzungsplänen aber auch über die Mitarbeit innerhalb organisierter Steuerungsgruppen auf Bezirks- oder Senatsebene.

Der Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe und das Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich werden derzeit aktualisiert. Ein Ergebnis inklusive Senatsbeschluss wird für Ende 2018 erwartet.

StEP Industrie und Gewerbe / EpB - Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich

Gemeinsam mit der federführenden Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wurden in 2010 der Stadtentwicklungsplan Gewerbe (StEP G) und das Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich in Berlin (EpB) überarbeitet und zu einem neuen Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe (StEP Industrie und Gewerbe / EpB) zusammengeführt. Dabei blieben die Ziele und die bekannte Darstellungssystematik des EpB gewahrt.

Die Flächenkulisse des EpB beinhaltet rd. 3000 ha gewerblicher Bauflächen in unterschiedlichen Teilen der Stadt: Damit steht weiterhin ein Konzept zur Verfügung, dass die Sicherung als auch die Entwicklung großer, zusammenhängender Gewerbe- und Industrieflächen gewährleistet.
Es stellt sicher, dass ansässige Unternehmen vor Umnutzungsdruck geschützt werden und für ansiedlungsinteressierte Unternehmen Flächen zu angemessenen Preisen für die Produktion und damit in Verbindung stehende Dienste zur Verfügung stehen. Das Entwicklungskonzept beschreibt die Lage- und Erschließungsqualitäten der Flächen, berücksichtigt spezifische örtliche Besonderheiten sowie vorhandene Nutzungen und gibt Hinweise zum Planungsrecht. Es steht damit im engen Zusammenhang zu anderen, wirtschaftsbezogenen räumlichen Planungen der Stadt.