Sehenswertes - Freizeit, Sport und Erholung

Schloss Köpenick
Luftaufnahme der Insel der Jugend

Abteibrücke und "Insel der Jugend"

Die rund 10.000 m² große Insel trug im Laufe ihrer Geschichte mehrere Namen: „Treppbruchinsel“, „Rohrinsel“ und „Neu‑Spreeland“. Ursprünglich handelte es sich um eine flache, mit Schilf bewachsene Stelle in der Spree, die einer ihrer Besitzer, ein Herr Heinicke, durch Aufschüttungen mit Erde und Straßenmüll vergrößern ließ. Zur Zeit der Berliner Gewerbeausstellung 1896 entstand dort ein Restaurant im Stil einer schottischen Klosterruine – einer Abtei. Von da an wurde die Insel „Abteiinsel“ genannt. Das Gebäude brannte 1914 ab.

1913 kaufte die Stadt Neukölln die Insel und beschloss den Bau einer Brücke. So entstand eine der ersten Bogenbrücken aus Gusseisenbeton in Deutschland – die heutige Abteibrücke.

Mit der Bildung von Groß‑Berlin im Jahr 1920 ging die Insel wieder in den Besitz des Bezirks Treptow über. 1949 erhielt sie ihren heutigen Namen: Insel der Jugend.

Auf der Abteibrücke zur Insel der Jugend im Treptower Park werden heute regelmäßig blaue Steinfliesen in Herzform eingelassen – die „Blauen Stein‑Herzen für Kinderfreundlichkeit“. Dadurch entstand eine symbolische „Brücke der Herzen“, ein Treffpunkt für Kinder und Erwachsene aus aller Welt, die ihre Aufmerksamkeit auf das Wohl von Kindern richten.

Die neue Brücke der Herzen macht das Engagement vieler Menschen und Institutionen dauerhaft sichtbar. Mit dieser weltweit einmaligen Aktion präsentiert sich Berlin als kinderfreundliche Stadt, die Brücken zwischen Kindern, Generationen und Nationen schlägt.

Archenhold Sternwarte

Archenhold Sternwarte

Anlässlich der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 im Treptower Park wurde zunächst ein provisorischer Holzbau errichtet. Nach einem Brand des Holzgebäudes erfolgte am 17. Mai 1908 die Grundsteinlegung für einen Neubau, der bereits am 4. April 1909 fertiggestellt war. Weit über die Grenzen des Bezirkes hinaus ist die Sternwarte vor allem bekannt durch das längste Linsenfernrohr der Welt mit 21 Metern. Für ihren wissenschaftlichen Ruf spricht die Tatsache, dass Albert Einstein hier im Jahr 1915 einen öffentlichen Vortrag über die Relativitätstheorie hielt.

Die Nationalsozialisten entrechten und verfolgen die Familie des bekannten Wissenschaftlers und Begründers der Sternwarte Friedrich Simon Archenhold. Seine Frau und eine Tochter sterben im KZ Theresienstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Sternwarte den Namen ihres Gründers.

Anschrift:
Alt Treptow 1
12435 Berlin

Parkeisenbahn

Berliner Parkeisenbahn

Am 10. Juni 1956, dem Tag des Eisenbahners in der DDR, nahm die Bahn als Pioniereisenbahn Wuhlheide ihren Betrieb auf. Seitdem haben rund 5.000 Kinder und Jugendliche einen Teil ihrer Freizeit hier verbracht, Lokomotiven gepflegt, Weichen gestellt, Fahrkarten verkauft und den Fahrbetrieb organisiert. Für viele war es der erste Schritt in ein späteres Berufsleben bei der „großen“ Bahn – für andere ein unvergessliches Abenteuer.

Heute fährt die von Kindern und Jugendlichen betriebene Bahn seit fast sieben Jahrzehnten durch die Berliner Wuhlheide. Als Parkeisenbahn Wuhlheide ist sie längst ein lebendiges Stück Berliner Technik‑ und Freizeitgeschichte. Sie verbindet generationsübergreifend Eisenbahnbegeisterung, ehrenamtliches Engagement und die besondere Atmosphäre des Wuhlheide‑Parks. Bis heute ist sie ein Ort, an dem junge Menschen Verantwortung übernehmen, Teamarbeit lernen und Eisenbahnleidenschaft ausleben können – und an dem Berliner Familien wie auch Besuchende aus aller Welt eine kleine Reise in die Vergangenheit antreten.

Anschrift: An der Wuhlheide 189 12459 Berlin
Logo FEZ

FEZ-Berlin

Die weitläufige Anlage in der Wuhlheide wurde 1950 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Reinhold Lingner als „Pionierpark Ernst Thälmann“ errichtet. Zwischen 1976 und 1979 entstand nach einem Entwurf von Günter Stahn der Pionierpalast, der bis heute das architektonische Zentrum bildet und zahlreiche Angebote für Bildung, Kultur und Freizeit beherbergt.

Aus dem Pionierpark ging 1990 das Freizeit‑ und Erholungszentrum (FEZ) hervor, das sich zu Europas größtem gemeinnützigen Kinder‑, Jugend‑ und Familienzentrum entwickelt hat. Mit seinem vielfältigen Programm aus Kultur, Wissenschaft, Umweltbildung und Erholung ist das FEZ heute ein zentraler, zukunftsorientierter Ort für kreative Freizeitgestaltung und außerschulisches Lernen in Berlin.

Anschrift: An der Wuhlheide 197 12459 Berlin
Der Vorplatz der Gaststätte Zenner im Jahr 1955

Gasthaus Zenner

Das Gebäude wurde 1821/ 22 vom Schinkel-Schüler Carl Ferdinand Langhans (der Jüngere) als „Gasthaus an der Spree“ errichtet. Seit 1889 wurde das Gasthaus unter der Leitung des Pächters namens Zenner stehend zum Synonym für gute Küche, Unterhaltung und Erholung.

Von den Gebäuden die durch die Kriegseinwirkungen 1945 zerstört worden waren, wurde nur das Gasthaus Zenner wieder aufgebaut (nicht die Lokale Paradiesgarten, Sonnenwende und Spreegarten).

Das Gasthaus Zenner im Treptower Park ist heute ein großer Berliner Kultur‑ und Gastronomieort mit Biergarten, Weingarten, Club, Eventräumen und eigener Eisdiele. Es wurde in den letzten Jahren umfassend renoviert und versteht sich nun als moderne, kuratierte Kulturinstitution.

Anschrift:
Alt Treptow 14–17
12435 Berlin

Arena Berlin in Alt-Treptow

Konzert - und Kulturhalle Arena

Das Gebäude wurde 1927 von Franz Ahrens als Omnibushauptwerkstatt Berlins erbaut. Hier wurden während des zweiten Weltkrieges Panzerbau und –wartungen für die Wehrmacht betrieben.

Nach dem Krieg diente es als Flüchtlingslager. Heute bietet die Arena Platz für 7.500 Gäste bei Konzerten, Theateraufführungen, Modemessen, Produktionspräsentationen, Partys, Ausstellungen und andere Veranstaltungen. Sehr beliebt sind außerdem auch die Kleinbühne „Glashaus“ und das Clubschiff „Hoppetosse“, das vor Anker liegt.

Anschrift
Eichenstraße 4
12435 Berlin

Kulturzentrum Alte Schule in Adlershof

Kulturzentrum Alte Schule

Das Kulturzentrum Alte Schule präsentiert sich nach seiner Sanierung modern und barrierefrei und bietet ein vielfältiges Bildungs‑ und Freizeitangebot. Zum Haus gehören die bezirkliche Kulturverwaltung, die Kommunale Galerie Adlershof, der Kunstverleih, die Heimatstube, der KIEZKLUB Adlershof und die Stefan‑Heym‑Bibliothek. Vorgarten und Kieztreff mit Terrasse laden zum Verweilen ein.

Der Bürgersaal und die Veranstaltungsräume dienen Konzerten, Lesungen, Kursen, Ausstellungen und Treffen von Initiativen. Die Galerie Alte Schule zeigt jährlich mehrere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und internationale Projekte. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Künstlergespräche und das neue „Science Lab“ für Vorschulkinder. Ein Höhepunkt ist das traditionelle Adlershofer Herbstfest im September.

Anschrift:
Dörpfeldstr. 56
12489 Berlin

Uferpromenade am Luisenhain in Köpenick

Luisenhain

Die Bezeichnung Luisenhain geht auf eine Schenkung des Kaufmanns Hugo Asseburg an die Stadt Köpenick zurück. Im Jahr 1906 überließ er der Stadt das gegenüber dem Rathaus gelegene Grundstück mit der Auflage, es nach seiner Schwester Luise zu benennen und als öffentliche Parkanlage zu gestalten.

Der Luisenhain entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer beliebten Grünanlage an der Dahme. Bis heute ist er ein zentraler Erholungsort in der Köpenicker Altstadt – mit alten Baumgruppen, Uferwegen, Spielbereichen und direktem Blick auf das historische Rathaus.

Eingang des Mellowparks

Mellowpark

Der Mellowpark in Köpenick zählt heute zu den größten und bekanntesten Extremsport‑ und Freizeitarealen Europas und gilt als jugendkultureller Knotenpunkt. Auf rund 60.000 m² bietet er eine außergewöhnlich vielfältige Infrastruktur für BMX, Skateboarding und Trendsportarten.

Zum Gelände gehören professionelle BMX‑Supercross‑Strecken, mehrere Skate‑ und Street‑Parcours wie „Rudis Reste‑Rampe“ und „Wickes Woody“, Bowls, Rampen, Dirt‑Lines und ein Pumptrack. Ergänzt wird das Angebot durch Beachvolleyball‑Felder, Basketball‑Courts, Fußballbereiche sowie frei nutzbare Graffiti‑Flächen und einen entspannten Spreestrand zum Ausruhen.

Anschrift
An der Wuhlheide 256
12459 Berlin

Das Schloss Köpenick im Miniaturpark Berlin-Brandenburg

Modellpark Berlin-Brandenburg

Mehr als 80 Modelle bedeutender Berliner und Brandenburger Sehenswürdigkeiten sind heute im Modellpark Berlin‑Brandenburg zu sehen. Die detailreichen Miniaturen im Maßstab 1:25 werden in der eigenen Modellbauwerkstatt gefertigt und orientieren sich präzise an historischen Fotos, Zeichnungen und Bauplänen. Jedes Modell erzählt dabei ein Stück Architektur‑ und Regionalgeschichte.

Zu den nachgebildeten Bauwerken gehören unter anderem: das Schloss Köpenick, das Rathaus Köpenick, das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, die Glienicker Brücke, die Zitadelle Spandau sowie zahlreiche weitere Highlights aus Berlin und Brandenburg. Der rund drei Hektar große Park ist wie eine begehbare Landkarte gestaltet und bietet Besuchenden einen kompakten Überblick über die architektonische Vielfalt der Region.

Anschrift
Eichgestell 4
12459 Berlin

Luftaufnahme des Müggelsees

Müggelsee

Der Müggelsee ist mit einer Wasserfläche von 7,4 km² (740 ha) der größte See Berlins. Er ist rund 4,3 km lang und bis zu 2,6 km breit. Die maximale Tiefe beträgt 7,7 m. An den See grenzen die Ortsteile Friedrichshagen, Rahnsdorf und Teile von Müggelheim. Die Spree durchfließt den Müggelsee; auf den Abschnitten zwischen Dämeritzsee und Köpenick wird sie Müggelspree genannt.

Am Nordufer liegt das Wasserwerk Friedrichshagen, das seit 1893 in Betrieb ist und dem See einen großen Teil seines Rohwassers entnimmt. Zusätzlich fördern zahlreiche Tiefbrunnen in Ufernähe überwiegend Uferfiltrat, ergänzt durch geringe Mengen Grundwasser.

Müggelturm

Müggelturm und Müggelberge

Die Müggelberge entstanden vor rund 20.000 Jahren während der Weichsel‑Eiszeit und bilden mit dem Großen Müggelberg (115 m) die höchste natürliche Erhebung Berlins. Auf dem benachbarten Kleinen Müggelberg ließ der Köpenicker Unternehmer Carl Spindler 1890 einen hölzernen Aussichtsturm errichten, der schnell zu einem beliebten Ausflugsziel wurde. Dieser sogenannte Müggelturm fiel 1958 einem Brand zum Opfer.

Der Neubau von 1961, entworfen von Studierenden der Kunsthochschule Weißensee, besteht aus Beton, Stahl und Glas und wurde zum Jahreswechsel 1961 eröffnet. Seine überdachte Aussichtsplattform liegt rund 120 Meter über dem Meeresspiegel und bietet bei klarer Sicht einen beeindruckenden Blick bis zu 50 Kilometern ins Berliner Umland. Der Müggelturm gilt bis heute als Wahrzeichen des Berliner Südostens und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderwege durch die Müggelberge.

Parkbühne Wuhlheide

Die Parkbühne Wuhlheide – vielen weiterhin als Kindl‑Bühne Wuhlheide bekannt – ist eine unter Denkmalschutz stehende Open‑Air‑Spielstätte in Form eines Amphitheaters. Sie befindet sich im Volkspark Wuhlheide im Ortsteil Berlin‑Oberschöneweide im Bezirk Treptow‑Köpenick.

Die Bühne fasst 17.000 Besucher bei unbestuhltem Innenraum und 15.300 Plätze bei Bestuhlung. Damit ist sie nach der Waldbühne die zweitgrößte Freilichtbühne Berlins. Die 1951 eröffnete Anlage wurde auf Trümmerschuttwällen errichtet und zählt heute zu den beliebtesten Open‑Air‑Spielstätten Deutschlands.

Anschrift
An der Wuhlheide 187
12459 Berlin

Regattastrecke Grünau

Regattastrecke in Grünau

Die Geschichte der Regattastrecke Grünau beginnt 1880 mit der ersten Berliner Ruderregatta – sie gilt damit als älteste noch genutzte Sportstätte Berlins. Über Jahrzehnte wurde die Anlage ausgebaut und entwickelte sich zu einem bedeutenden Austragungsort für nationale und internationale Wettbewerbe. 1936 war sie Schauplatz der Ruder‑ und Kanuwettbewerbe der Olympischen Spiele.

Mehr als 50 Olympiamedaillengewinner sowie zahlreiche Welt‑ und Europameister trainierten hier. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke zu einem zentralen Leistungszentrum des DDR‑Rudersports. Die 2.000 Meter lange Bahn verfügt über sechs Ruder‑ und neun Kanustrecken und liegt in einer Bucht der Dahme.

Die historische Regattatribüne Grünau wurde nach umfassender Sanierung im Jahr 2024 wiedereröffnet und erstrahlt nun als moderner Veranstaltungsort mit großer Tradition. Neben Ruder‑ und Kanuwettkämpfen beherbergt sie das Grünauer Wassersportmuseum, kulturelle Formate des Ortsvereins sowie die DLRG, die vor Ort Wasserrettung und Regattaabsicherung übernimmt.

Mit ihrer fast 90‑jährigen Geschichte und ihrem olympischen Erbe gilt die Tribüne als Symbol des Wassersports in Treptow‑Köpenick – ein Ort der Begegnung für Sportlerinnen und Sportler aus der Region und der ganzen Welt. Die erneuerte Anlage bleibt damit ein zentraler Treffpunkt für Wassersportbegeisterte und ein lebendiges Stück Berliner Sportgeschichte.

Strandbad Grünau

Das Strandbad Grünau gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 1908 zu den prägenden Erholungsorten an der Dahme. Die historische Anlage mit ihrem charakteristischen Gebäude aus den 1920er‑Jahren erinnert bis heute an die lange Tradition des Badens und Freizeitvergnügens im Berliner Südosten.

Im Sommer nutzen viele Besucherinnen und Besucher den breiten Sandstrand, die Liegewiesen und die ruhige Wasserlage zum Baden, Ausruhen oder für einfache Wassersportaktivitäten. Das Gelände dient zudem als Veranstaltungsort, an dem regelmäßig kulturelle und sportliche Formate stattfinden. Ein Indoor‑Spielplatz bietet Kindern eine wetterunabhängige Möglichkeit zum Spielen.

In den Wintermonaten wird das Areal um eine Eislaufbahn ergänzt, die das Strandbad zu einem saisonalen Treffpunkt für Familien und Freizeitsportler macht. So bleibt das Strandbad Grünau das ganze Jahr über ein Ort, an dem sich Natur, Bewegung und gemeinsames Erleben verbinden.

Anschrift
Sportpromenade 9
12527 Berlin

Seebad Friedrichshagen

Das Seebad Friedrichshagen liegt am Müggelsee und gehört zu den traditionsreichen Strandbädern der Stadt. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1896 bietet es einen breiten Sandstrand, Liegewiesen und einen freien Blick über den größten See Berlins. Ein Sprungturm, ein Nichtschwimmerbereich sowie Stege und Umkleiden prägen die Anlage bis heute.

Saisonale Angebote wie ein kleiner Imbiss, Verleihmöglichkeiten und gelegentliche Veranstaltungen ergänzen den Badebetrieb. In den Wintermonaten wird das Gelände zudem für Eislaufen und Eisstockschießen genutzt. Durch seine Lage am Rand des Ortsteils Friedrichshagen und die gute Erreichbarkeit mit der S‑Bahn bleibt das Seebad ein beliebter Erholungsort für Besucherinnen und Besucher aus ganz Berlin.

Anschrift
Müggelseedamm 216
12587 Berlin

Baden an der Dahme

"Strandbad" Müggelsee

Das Strandbad Müggelsee befindet sich am Nordufer des Sees und wurde am 26. Mai 1912 der Öffentlichkeit übergeben. Neben dem Strandbad Wannsee stellt es mit einer Wasserfront von einem Kilometer eines der größten Strandbäder Berlins dar.

Das 1929–1930 errichtete terrassenförmige Hauptgebäude geht auf Entwürfe der Architekten Martin Wagner und Hennigs zurück und ersetzte den 1928 abgebrannten hölzernen Vorgängerbau.

Die entstandene parkartige Anlage beherbergt zahlreiche Dienstleistungsangebote, darunter Restaurants, eine Fahrradausleihe, eine Sauna sowie eine Surfschule.

Anschrift
Fürstenwalder Damm 838
12589 Berlin

Strandbad Wendenschloß

Das Strandbad Wendenschloß liegt am westlichen Ufer des Langen Sees im Berliner Ortsteil Köpenick. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Bade- und Ausflugsort erschlossen und zählt zu den älteren Naturbädern im Südosten der Stadt.

Der breite, flach abfallende Sandstrand prägte das Bad früh als familienfreundlichen Ort. Im Laufe der Zeit kamen Stege, Umkleiden und einfache Versorgungsangebote hinzu.

Heute besteht die Anlage aus einem offenen, parkähnlichen Gelände mit Badebereich, Liegewiesen und saisonalen Zusatzangeboten wie Boots- oder SUP-Verleih. Die ruhige Lage am Wasser und die Nähe zum umliegenden Wald machen das Strandbad zu einem beliebten Erholungsort im Bezirk.

Anschrift
Möllhausenufer 30
12557 Berlin

Treptower Hafen

Treptower Hafen

Am modernisierten Treptower Hafen befindet sich der Sitz der Stern und Kreisschiffahrt GmbH, deren Ausflugsschiffe von hier aus zu verschiedenen Touren auf Spree und Müggelgewässern starten. Der Hafen dient als zentraler Abfahrts- und Liegeplatz und liegt unmittelbar am Treptower Park.

Entlang der Uferpromenade finden sich saisonale gastronomische Angebote sowie Zugänge zum Park mit seinen weitläufigen Grünflächen, dem Sowjetischen Ehrenmal und der Archenhold-Sternwarte. Der Hafenbereich wird zudem regelmäßig für Veranstaltungen genutzt, darunter lokale Feste wie das Treptower Hafenfest.

Anschrift
Puschkinallee 15
12435 Berlin

Blumenwiese im Treptower Park

Treptower Park

Der Treptower Park, heute eine der größten Parkanlagen Berlins, wurde nach Plänen des städtischen Gartendirektors Gustav Meyer gestaltet. Sein Entwurf aus dem Jahr 1864 sah weitläufige Wiesen, Spiel- und Erholungsflächen sowie den Karpfenteich vor und entsprach damit dem Bedürfnis der wachsenden Stadtbevölkerung nach Licht, Luft und Bewegung.

Der Bau begann 1876, die Fertigstellung und Übergabe an die Öffentlichkeit erfolgte 1888. Meyer, ein Schüler und Mitarbeiter Peter Joseph Lennés, plante den Park als großzügigen Volksgarten. Ein besonderes Element der damaligen Gartenarchitektur war der ovale Spiel- und Festplatz, umgeben von Terrassen und Böschungen – ein gestalterisches Zentrum des Parks. Auf diesem Areal befindet sich seit 1947–1949 das Sowjetische Ehrenmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg als monumentale Gedenkstätte errichtet wurde.

Anschrift
Puschkinallee, Straße am Treptower Park
12435 Berlin

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

Postanschrift
PF: 91 02 40
12414 Berlin