Drucksache - 1552/V  

 
 
Betreff: Parkkonzept für Zehlendorf-Mitte
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:LinksfraktionLinksfraktion
Verfasser:1. Bader
2. Gruner
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
11.09.2019 
32. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf überwiesen   
Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft Empfehlung
15.10.2019 
32. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft      
Ausschuss für Ordnung, Nahverkehr und Bürgerdienste Empfehlung
25.09.2019 
24. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Nahverkehr und Bürgerdienste      
Ausschuss für Straßenverkehr und Tiefbau Empfehlung
Ausschuss für Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung Empfehlung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 03.09.2019
Ergebnis StaplWi vom 15.10.2019

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, das gesamte Gebiet Zehlendorf-Mitte mit Anwohnerparken und Parkraumbewirtschaftung auszustatten.

 

Begründung:

 

In einer wachsenden Stadt wie Berlin gewinnt die Frage nach intelligenten und den geänderten Bedarfen angepassten Verkehrskonzepten an Bedeutung. Straße und Plätze sind öffentliche Räume, die von allen Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen beansprucht werden. Perspektivisch muss aus ökologischer Sicht auf eine drastische Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs hingewirkt werden. Ein erster Schritt ist es, alles dafür zu tun, die Attraktivität für Autofahrende speziell in den Städten zu reduzieren, damit verstärkt der ÖPNV genutzt wird. Zehlendorf-Mitte ist bestens durch S-Bahn und diverse Buslinien an den ÖPNV angebunden. Auch wenn es schwierig wird, den Durchgangsverkehr zu minimieren, kann es durch ein Parkkonzept (wie von der BI Zehlendorf-Mitte angeregt) gelingen, für eine dringend benötigte Entlastung im Kiez zu sorgen. Eine Kombination von Anwohnerparken und Parkraumbewirtschaftung wäre hier das Mittel der Wahl: die Parkraumbewirtschaftung würde dazu beitragen, dass wirklich Bedürftige schneller einen Parkplatz finden (weil die Fluktuation größer ist), Parkplätze tatsächlich nur für die Dauer des Einkaufs (u.ä.) genutzt werden und viele womöglich doch eher auf Bus oder Bahn setzen. Das (gebührenpflichtige) Anwohnerparken würde einerseits gewähren, dass es für die hier lebenden Bürger*innen ausreichend Parkraum gibt, andererseits aber auch aufzeigen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, den öffentlichen Raum zu nutzen, um ein Fahrzeug darauf abzustellen.

 

 

Der Antrag wurde am 15.10.2019 in der 32. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft mit folgendem Ergebnis beraten:

 

Der Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft sieht sich als unzuständig.

 

 

Hippe

Ausschussvorsitzender

 
 

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