Galerie Gutshaus Steglitz
- Antje Majewski & Jen Tiger: Eröffnung am 28.5.2026
- Alberto Giacometti: Eröffnung am 5.11.2026
Galerie Schwartzsche Villa
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Niina Lehtonen Braun – My body is my studio
Eröffnung: Mittwoch, 13. Mai 2026, 18-21 Uhr
Laufzeit: 14. Mai bis 27. September 2026
In ihrer Einzelausstellung My body is my studio in der Schwartzschen Villa beschäftigt sich Niina Lehtonen Braun mit dem weiblichen Körper und seinen Veränderungen, wie beispielsweise durch die Wechseljahre, der Geburt und den sogenannten Frauenkrankheiten. Dafür sammelt Niina Lehtonen Braun Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen anderer Frauen zu diesem Thema, die sie in ihre Tuschemalereien und Erzählcollagen überführt.
Die Ausstellung, kuratiert von Christine Nippe, versteht sich dabei als alternative Auseinandersetzungen mit Weiblichkeit und bildet eine andere Erzählung als es jahrelang die Medizin praktizierte, die vor allem vom männlichen Körper ausging und damit der Besonderheit des weiblichen Körpers wenig Beachtung schenkte. -
Isaac Chong Wai & Käthe Kollwitz – Die Mütter
Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18-21 Uhr
Laufzeit: 9. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
Die Duo-Ausstellung Die Mütter präsentiert einen Dialog zwischen Käthe Kollwitz, einer der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, und dem aus Berlin und Hong Kong stammenden zeitgenössischen Künstler Isaac Chong Wai. Im Zentrum der von Christine Nippe kuratierten Ausstellung stehen die Mütter, die ihre Kinder nicht für den Krieg hergeben wollen. Käthe Kollwitz, die ihren eigenen Sohn im 1. Weltkrieg verlor, setzte sich mit ihrer Trauer in Zeichnungen und Radierungen auseinander. Auch Isaac Chong Wai’s Zweikanal-Videoinstallation von 2022, zeigt ihn und eine Gruppe von Darstellenden, die sich zu einer Festung zusammengeschlossen haben und sich im Uhrzeigersinn drehen, während sie Wiegenlieder und Trauergesänge aus verschiedenen Kulturen singen.
Der Lebenszyklus in seiner Verletzlichkeit und Widerstandskraft, die Beziehung zwischen Müttern und ihren Kindern in Zeiten von Kriegen und Konflikten, die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.