Rückblick auf meine Amtsperiode

Urban Aykal (1800x1200px, 300ppi)

Vorwort

Verwalten und Gestalten sind zwei Seiten derselben Medaille. Als Bezirksstadtrat für jene Ämter, die unseren öffentlichen Raum prägen und pflegen, war und ist es mir ein Anliegen, die richtigen Akzente für einen lebenswerten, attraktiven und zukunftsorientierten Bezirk zu setzen.
Dabei geht es einerseits um die verantwortungsvolle Verwaltung bestehender Strukturen, andererseits darum, den Bezirk gemeinsam mit den Menschen vor Ort aktiv weiterzuentwickeln, Lebensqualität zu schaffen und den öffentlichen Raum sicher und nachhaltig zu gestalten.
Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes, die sich mit großem Engagement für unseren Bezirk einsetzen. Ebenso danke ich den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Vertrauen in unsere Arbeit – gerade, weil Verwaltungsverfahren oftmals Zeit benötigen und nachhaltige Veränderungen nicht von heute auf morgen eintreten.
Die folgenden Seiten geben einen ersten Einblick in meine Schwerpunktsetzungen und zeigen, wie viel erreicht werden kann, wenn Engagement, Zusammenarbeit und der Wille zur Gestaltung zusammentreffen. Sie stehen zugleich für das gemeinsame Ziel, unseren Bezirk Schritt für Schritt noch lebenswerter zu machen.

Urban Aykal
Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt- und Naturschutz und Straßen und Grünflächen

Rückblick auf meine Amtsperiode Dezember 2021-2026

Weitere Themenschwerpunkte

  • Neubauprojekt Lichterfelde Süd

    Als Genehmigungs- und Kontrollbehörde ist das Umwelt- und Naturschutzamt in erster Linie im Bereich der Verwaltung tätig und nicht primär gestalterisch aktiv. Das Neubauprojekt Lichterfelde Süd verdeutlicht jedoch eindrucksvoll die zentrale Bedeutung des Amtes für den Erhalt der Stadtnatur. Insbesondere durch den engagierten Einsatz des Fachamtes bleiben von der rund 97 Hektar großen Gesamtfläche mehr als 60 Hektar als ökologisch einzigartige Weidelandschaft erhalten und als wertvolle Naturschutzfläche dauerhaft gesichert

    Weiterführende Informationen zum Neubauprojekt sowie zur Planungsgeschichte finden Sie hier.

    Darüber hinaus engagiert sich das Umwelt- und Naturschutzamt auch in der Förderung gestalterischer Maßnahmen. Mithilfe von Ausgleichsmitteln des Amtes werden wichtige Projekte zur Aufwertung von Natur und Landschaft finanziert.

    Zwei Beispiele hierfür sind die Erneuerung des Uferschutzes an der Krummen Lanke und die Wiederherstellung und Umbau der Freizeitanlage Lissabonallee 6

  • Erweiterung der Parkraumbewirtschaftungszone

    Obwohl Steglitz-Zehlendorf einer der flächenmäßig größten Bezirke Berlins ist, verfügt unser Bezirksamt im Bereich des Allgemeinen Ordnungsdienstes (AOD) über einen der kleinsten Außendienste. Trotz dieser dünnen Personaldecke leisten die Kolleginnen und Kollegen Tag für Tag hervorragende Arbeit. Die folgenden Beispiele verdeutlichen die Vielseitigkeit und Konsequenz ihres Einsatzes:

    Gerade während des Stromausfalls und der Glatteislage wurde eindrucksvoll sichtbar, welche zentrale Bedeutung das Ordnungsamt für die Sicherheit und Funktionsfähigkeit unseres Bezirks hat. Diese Ereignisse haben erneut deutlich gemacht, dass eine personelle Stärkung des Ordnungsamtes dringend erforderlich ist.
    Ein Thema, das ganz Berlin beschäftigt, ist die Nutzung des öffentlichen Parkraums. Auch Steglitz-Zehlendorf ist hiervon betroffen. Bereits vor über 25 Jahren wurden rund um die Schloßstraße die Parkraumbewirtschaftungszonen 23, 24 und 25 eingerichtet.
    Am 21. Juni 2023 ersuchte die Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt mit einem Beschluss, unter anderem die Ausweitung dieser Zonen zu prüfen. Daraufhin gab das Ordnungsamt im Jahr 2025 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Diese kam zu dem Ergebnis, dass eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung sinnvoll und empfehlenswert ist.
    Infolge dieses Ergebnisses hat das Bezirksamt im Juli 2026 eine stufenweise Ausweitung der Parkraumbewirtschaftungszone ab 2027/28 gemäß der Machbarkeitsstudie beschlossen!

  • E-Mobilität und Sharing-Angebote

    Die E-Mobilität prägt das öffentliche Straßenland zunehmend und wird zu einem wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung. Die Gesamtübersicht der SenMVKU bietet hierzu einen umfassenden Einblick in die aktuelle Situation. In Steglitz-Zehlendorf stehen nach Stand 4. Quartal 2025 insgesamt 441 E-Ladepunkte im öffentlichen Raum zur Verfügung. Damit belegt unser Bezirk berlinweit nach Mitte den zweiten Platz. Darüber hinaus gibt es weitere 161 E-Ladepunkte auf privaten Flächen, die jedoch öffentlich zugänglich sind und somit ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Ladeinfrastruktur leisten. Unser Anspruch ist es, diese gute Position auch in den kommenden Jahren zu sichern und den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voranzutreiben, damit Steglitz-Zehlendorf auch künftig zu den führenden Bezirken Berlins gehört.
    Details zur Gesamtübersicht und den einzelnen Standorten finden Sie hier.

    Auch bei den Sharing-Angeboten ist Steglitz-Zehlendorf bereits gut aufgestellt und nimmt eine aktive Rolle ein. Insbesondere im Umfeld der Schloßstraße sowie im Campusbereich der Freien Universität Berlin stehen seit Mitte 2026 jeweils mehr als zehn Jelbi-Stationen zur Verfügung. Diese Angebote ermöglichen eine bessere Verknüpfung verschiedener Mobilitätsformen und schaffen attraktive Alternativen zum privaten Pkw. Ziel ist es, die vorhandenen Angebote weiter zu ordnen, gezielt auszubauen und sinnvoll in das bestehende Verkehrssystem zu integrieren. Dabei sollen Sharing-Angebote dort konzentriert werden, wo eine hohe Nachfrage besteht, um die Erreichbarkeit zu verbessern, den öffentlichen Raum effizienter zu nutzen und einen Beitrag zu einer modernen, nachhaltigen Mobilität im Bezirk zu leisten.
    Details zur Gesamtübersicht und den einzelnen Stationen finden Sie hier

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Verkehrsanbindungen