KiA-Programm: Projekt- und Spielstättenförderung

Das KiA-Programm fördert die Etablierung und Durchführung von Theaterangeboten für Kinder und Jugendliche in den zwölf Bezirken Berlins. Die von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa bereitgestellten Fördermittel werden dafür eingesetzt, die Versorgung mit Theaterangeboten in bislang nicht oder unterversorgten Stadträumen zu entwickeln und um bestehende dezentrale Strukturen im gesamten Stadtgebiet in ihrer Spielfähigkeit zu erhalten und zu stärken.

Ziele und Gegenstand der Förderung Ziele des KiA-Programmes sind:
  1. Erschließung und Versorgung von teilbezirklichen Stadträumen (Prognoseräumen ) mit Theaterangeboten, in denen bisher keine oder nur eine geringe wohnortnahe Versorgung stattfindet.
  2. Erhalt und Stärkung der bestehenden Standorte der freien Kinder-, Jugend- und Puppentheater für den Spielbetrieb.
  3. Stärkung der kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Angeboten der darstellenden Künste.
  4. Stärkung der Arbeits- und Lebensgrundlage von Künstlerinnen und Künstlern der darstellenden Künste.

Förderfähig sind Projekte, insofern sie zu mindestens zweien der insgesamt vier benannten Ziele beitragen und konzeptionell sowie im Hinblick auf die künstlerische Qualität und Qualifikation der Beteiligten überzeugen.
Personal- und Sachausgaben (einschließlich Honorarausgaben und Ausgaben für Dienstleistungen sowie Miet- und Infrastrukturkosten) sind förderfähig.
Gegenstand der Förderung sind explizit solche Theaterprojekte, die sich an ein junges Publikum richten sowie an deren Lebenswelten orientieren. Dies umfasst neben Kindern aller Altersgruppen insbesondere auch Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre. Neben den o. g. Zielen des KiA-Programms sollen über die Spielstättenförderung insbesondere Aktivitäten zum Aufbau von Strukturen, Partnerschaften und Synergien in bislang unterversorgten Stadträumen (vgl. Ziel a) angestoßen bzw. unterstützt werden.
In Treptow-Köpenick sind die derzeit für die Spielstättenförderung relevanten Prognoseräume:

  • Treptow-Köpenick 2 (0920)
  • Treptow-Köpenick 3 (0930)
  • Treptow-Köpenick 4 (0940)
  • Treptow-Köpenick 5 (0950)

Eine grafische Übersicht der relevanten Prognoseräume finden Sie im Download-Bereich.

Mit dem Aufruf des Inhaltes erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an FB Vermessung Treptow-Köpenick (Hosting SRP GmbH) übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Art und Umfang der Förderung
Die Förderung erfolgt in Form einer Zuwendung und wird in der Regel als Fehlbedarfsfinanzierung ausgereicht. Es gelten die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projekförderung (ANBest-P).

Ausschließende Bedingungen der Förderung
  1. Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen.
  2. Die Förderung von Theatern oder Gruppen, die gegenwärtig institutionell oder strukturell gefördert werden (z. B. Basisförderung, Förderung für Produktionsorte aus Mitteln des Landes Berlin), ist ausgeschlossen.
  3. Die Förderung von Baumaßnahmen ist ausgeschlossen, sofern sie nicht explizit die Entwicklung künstlerischer Infrastruktur betrifft (z. B. Bühnen, mobile Spielmöglichkeiten).
  4. Die Förderung von Projekten aus der Vergangenheit oder solchen, die – auch in Teilen – bereits begonnen haben, ist ausgeschlossen.
  5. Die Förderung kommerziell realisierbarer Vorhaben ist ausgeschlossen.
  6. Die Förderung solcher Vorhaben, die von kulturellen Institutionen, schulischen Einrichtungen sowie Trägern der freien Jugendhilfe in Berlin im Rahmen ihrer jeweiligen Regelaufgaben aus Eigenmitteln zu realisieren sind, ist ausgeschlossen.
    Die Vergabe der Fördermittel steht unter dem Haushaltsvorbehalt. Ihre Verfügbarkeit ist die grundsätzliche Bedingung für die Bewilligung der entsprechenden Zuwendungen.

Antragstellung
Für eine Spielstättenförderung sowie eine Projektförderung wenden Sie sich bitte direkt an uns und besprechen die Antragstellung.

Die Vergabe der Mittel erfolgt durch die zuständige Fachverwaltung unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Beirates für Dezentrale Kulturarbeit.

Unter der folgenden E-Mail-Adresse können Sie eine telefonische Beratung vereinbaren:
azarm.golshani@ba-tk.berlin.de

Download-Bereich

  • Fördergebiete 2026

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Kontakt

Azarm Golshani
Fachbereich Kultur und Museum
Kulturzentrum Alte Schule
Dörpfeldstr. 56
12489 Berlin