Diskussionsrunde: Alle Sprachen zählen – Macht, Kolonialität und sprachliche Sichtbarkeit

Pressemitteilung vom 16.09.2025

  • Termin: Montag, 29. September 2025, 17:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: Hotel Continental – Art Space in Exil, Elsenstraße 87, 12435 Berlin
    Eintritt frei – alle sind herzlich willkommen!

Sprache ist mehr als Kommunikation – sie ist Identität, Geschichte und Widerstand.
Anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen (26. September) laden wir zu einer interkulturellen und dekolonialen Diskussionsrunde mit Expert*innen ein. Gemeinsam werfen wir einen kritischen Blick auf Sprache(n) als Ausdruck von Macht und kolonialem Erbe.
Im Zentrum stehen marginalisierte, insbesondere indigene und minorisierte Sprachgemeinschaften, die jenseits der offiziellen europäischen Sprachen oft unsichtbar bleiben. Ergänzt wird das Programm durch musikalische Interventionen, die Sprachen und Kulturen auch auf künstlerischer Ebene erfahrbar machen.

Erwartungen und Zielsetzung der Veranstaltung:

  • Sensibilisierung für die Zusammenhänge zwischen Kolonialismus und sprachlicher Ungleichheit
  • Beitrag zu einem inklusiveren Verständnis des Europäischen Tags der Sprachen
  • Schaffung eines Dialograums, in dem Sprachen als Träger von Identität, Geschichte und Widerstand sichtbar werden
  • Verbindung von Sprache und Musik als Ausdruck kultureller Vielfalt

Hinweis:

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Von der Geschichte zur Gegenwart – Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick“ und findet im Rahmen der Interkulturellen Woche statt.

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt von: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick, InteraXion-Willkommensbüro für Migrat:innen, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamt Treptow-Köpenick – Politische Bildung.

Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.