Drucksache - 1578/V  

 
 
Betreff: Straßen ökologisch aufwerten mit den Anwohnenden
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:GRÜNE-FraktionGRÜNE-Fraktion
Verfasser:1. Steinhoff/Wojahn
2. Berger
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
11.09.2019 
32. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf      
Ausschuss für Grünflächen, Umwelt und Bürgerbeteiligung Empfehlung
17.10.2019 
28. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Grünflächen, Umwelt und Bürgerbeteiligung      
Ausschuss für Straßenverkehr und Tiefbau Empfehlung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 04.09.2019

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob in der Hüninger Straße und im Weddigenweg statt beidseitigem halbseitigem Parken auch einseitiges Parken am Fahrbahnrand den Bedarf der Anwohnenden ausreichend abdeckt. Bei erfolgreicher Prüfung könnte das Bezirksamt mit einem Flyer in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden bei den Anwohnenden von Weddigenweg, Hüninger- und Paulinenstraße dafür werben, dass Unter- und Oberstreifen von ihnen möglichst ökologisch bepflanzt und gepflegt werden. Auch könnten Beispiele für schönes Straßenbegleitgrün im Webauftritt des Bezirks gezeigt werden.

 

Begründung:

 

In Lichterfelde-West und vielen weiteren Stellen im Bezirk, auch in der Paulinenstraße, sind Anwohnende im erwünschten bürgerschaftlichen Engagement für Anpflanzung und Pflege von Grünanlagen und Straßenbegleitgrün aktiv. Das wollen wir fördern und haben dazu auch schon Beschlüsse gefasst. Wir sollten angesichts der Klimakrise alles daransetzen, unnötig versiegelte oder verdichtete Straßenflächen zu entsiegeln und ökologisch, für Insekten wertvoll, zu bepflanzen und zu pflegen. Weil die Kapazitäten des Straßen- und Grünflächenamtes begrenzt sind, kommt es darauf an, hier das bürgerschaftliche Engagement zu wecken. Es besteht oft eine hohe Bereitschaft, die entsiegelten Flächen vor den eigenen Grundstücken zu gestalten und zu pflegen. Es gibt viele wunderschöne Beispiele. Wegen dann einseitig nicht mehr beparkter historischer schmaler Radstreifen mit besser befahrbarem Pflaster könnten etwa im Weddigenweg Radelnde verstärkt die Fahrbahn nutzen.

 
 

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