Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Veranstaltungsreihe historische und politische Bildungsarbeit

Die Veranstaltungsreihe geht auch in 2026 weiter! Erster Termin zum Tag der Muttersprache am 20.02.2026!

Ein Kiez, viele Sprachen, viele Küchen – Schöneweide kocht bunt - Gemeinsam kochen zum Tag der Muttersprache.

  • Freitag, 20.02.2026, 16:30 Uhr, ca. 3 h
  • Villa Offensiv, Hasselwerderstraße 38-40, 12439 Berlin
  • Anmeldung: info@kieztandem.de

Am Tag der Muttersprache feiern wir Sprache, Kultur und Herkunft. Beim Kochen wird Sprache lebendig: in Rezepten, Gerüchen, Geschmäckern und Geschichten aus unserer Kindheit.

Wir bringen Essen aus verschiedenen Ländern mit, sprechen unsere Muttersprache und hören einander zu. So entstehen Nähe, Verbundenheit und Gemeinschaft im Kiez.

Alle sind willkommen – jung oder alt, neu im Kiez oder schon lange hier. Für alle, die im Ramadan fasten: Wir wollen das Fasten gemeinsam brechen.

In Kooperation mit Kieztandem, The free Space: Community Lab, Über den Tellerrand

Kuratorische Führung durch die Sonderausstellung „trotzdem da!“, anschließende Filmvorführung „The Lion is telling the Story of the Forest“ und Gespräch.

  • Donnerstag, 19.03.2026, 18:00 Uhr, ca. 3 h
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Nach einer kuratorischen Führung durch die Sonderausstellung „Trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“ wird der Film „The Lion is telling the Story of the Forest“ gezeigt. Daran anschließend diskutieren Gerd A. Meyer (Sohn aus einer verbotenen Beziehung), Ksenja Holzmann (Denkort Bunker Valentin) und Teilnehmende des Projekts Multi-peRSPEKTif über vielfältige Sichtweisen auf verbotene Beziehungen und Erinnerungskultur(en). Moderation: Lucy Debus.

Geführter Spaziergang entlang der ehemaligen Berliner Mauer.

  • Sonntag, 26.04.2026, 14:00 Uhr, ca. 3 h
  • Treffpunkt S Plänterwald

Mit 17 Kilometern verlief das längste innerstädtische Teilstück der Berliner Mauer entlang der Bezirksgrenze Treptows zu Kreuzberg und Neukölln. Allein in Treptow kamen mindestens 23 Menschen im Zusammenhang mit der Berliner Mauer ums Leben, darunter drei Kinder. Einige Fluchtschicksale werden in diesem geführten Spaziergang erörtert.

Der Elsengrund, der frühe NS-Terror und die Rolle der Frauen in der Köpenicker Blutwoche | Führung.

  • Freitag, 19.06.2026, 18:00 Uhr, ca. 2 h
  • Treffpunkt S Köpenick, Ausgang Stellingdamm

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. 91 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien.

Führung über das sowjetische Ehrenmal in Treptow.

  • Sonntag, 09.08.2026, 11:00 Uhr, ca. 2 h
  • Sowjetisches Ehrenmal, Zugang Puschkinallee
  • Kooperation mit Memorial Deutschland | alle Führungstermine

Die Menschenrechtsorganisation Memorial führt über das Gelände und bricht dabei bewusst mit der pompösen Inszenierung eines Triumphes, der das Gedenken an die tausenden Toten, die hier begraben sind, verblassen lässt. Auf dem Gelände dieses Friedhofes werden unterschiedliche Phasen privaten und staatlichen Erinnerns im sowjetischen & postsowjetischen Raum thematisiert. Politisch-historische Rahmenbedingungen der Entstehungszeit werden ebenso besprochen wie die aktuelle Instrumentalisierung dieses Ortes für den andauernden Krieg gegen die Ukraine. Die Teilnehmenden erfahren, warum die Stalinzitate an diesem Ort im Gegensatz zur Sowjetunion überdauert haben und warum sie bis heute unkommentiert der Öffentlichkeit „präsentiert“ werden. Die Führung ist interaktiv angelegt – eigene Interpretationen der Anlage können ausgetauscht und miteinander diskutiert werden.

Cake*Talks - Theorie meets Praxis: Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2026.

  • Donnerstag, 24.09.2026, 18:00 Uhr, ca. 2 h
  • Zentrum für Demokratie, Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, 12439 Berlin
  • Anmeldung: zentrum@offensiv91.de

Kontinuitäten rechter Gewalt - 15 Jahre Selbstentarnung des NSU.

  • Mittwoch, 04.11.2026, 18:00 Uhr, ca. 3 h
  • Zentrum für Demokratie, Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, 12439 Berlin
  • Anmeldung: zentrum@offensiv91.de

An diesem Abend wollen wir gemeinsam die Frage nach der Kontinuität des rechten Terrors stellen. Anhand der Beispiele NSU, Halle und Hanau soll dieser Zusammenhang sichtbar gemacht werden.
Außerdem werden wir an diesem Abend eine Methode der Initiative BiLaN vorstellen und direkt ausprobieren.
Die Methode lässt Betroffene als auch Aktivist*innen zu einzelnen ausgewählten Ereignissen rechten Terrors zu Wort kommen und legt Konsequenzen für betroffene Personen offen.

  • Plakat zur Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Historische und politische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

    PDF-Dokument (7.0 MB)

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt von: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick, InteraXion-Willkommensbüro für Migrat:innen, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamt Treptow-Köpenick – Politische Bildung.

Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.