Mediendienst Integration: Alternativen zum "Migrationshintergrund"
In einem Infopapier hat der Mediendienst Integration sich kritisch mit dem Begriff “Migrationshintergrund” auseinandergesetzt.
Seit 15 Jahren erhebt das Statistische Bundesamt den sogenannten Migrationshintergrund im Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland. Das Statistische Bundesamt hat die Kategorie „Migrationshintergrund“ eingeführt, um Daten über die Nachkommen von Zugewanderten zu erfassen.
Bis 2005 wurde nur zwischen „Ausländern“ und „Deutschen“ unterschieden. Wenn sich eine Person einbürgern ließ, war es aus der Statistik nicht mehr abzulesen, ob sie oder ihre Eltern zugewandert waren. Laut Bundesamt sollen als „Personen mit Migrationshintergrund“ eigentlich nur Personen gelten „bei denen sich zumindest grundsätzlich ein Integrationsbedarf feststellen lässt“.
Der „Migrationshintergrund“ steht zunehmend in der Kritik: Der Begriff sei nicht mehr zeitgemäß. Doch welche Alternativen gibt es? Der MEDIENDIENST hat die wichtigsten Informationen rund um den „Migrationshintergrund“ zusammengestellt.
Das Infopapier finden Sie hier.
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Christine Herm