Militärische Konflikte

Die globale Bedrohungslage hat sich in den letzten Jahren verschärft. Insbesondere der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Sicherheitslage in Europa verändert. Sicherheitsexpertinnen und Sicherheitsexperten in ganz Europa beschäftigen sich aktuell mit unterschiedlichen Szenarien für den Fall, dass sich die Situation weiter zuspitzt und beispielsweise der NATO-Bündnisfall eintreten sollte.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Das bedeutet, dass bei einem Angriff auf ein NATO-Mitgliedsland alle Mitgliedsstaaten dabei helfen, dieses Land zu verteidigen. Auch Deutschland ist NATO-Bündnismitglied und in dieser Rolle gefordert, sich sicherheitspolitisch neu auszurichten und an die veränderte Lage anzupassen. So spielt der Bund derzeit unterschiedliche Szenarien durch und beschäftigt sich beispielsweise damit, wie Deutschland in einem Spannungs- oder Verteidigungsfall reagieren würde.

Daneben sind auch die Kommunen aufgerufen, sich auf Krisen- und Kriegsszenarien vorzubereiten. Ganz konkret bedeutet das:

Das Land Berlin und das Bezirksamt Treptow-Köpenick beschäftigten sich unter anderem mit der Planung einer Notfall-Daseinsvorsorge für den Ernstfall. Dabei geht es vor allem darum, dass grundlegende und für das tägliche Leben notwendige Dienstleistungen wie die Versorgung mit Trinkwasser, Energie und Lebensmitteln auch im Krisenfall sichergestellt werden können.

Aber nicht nur die Stadt muss sich vorbereiten:

Auch die Bevölkerung muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten Vorkehrungen treffen, um im Krisen- oder Kriegsfall gut vorbereitet zu sein, um sich selbst und anderen helfen zu können. So sollten Sie sich für den Notfall beispielsweise Lebensmittel-, Getränke- und
Medikamentenvorräte anlegen (siehe Hilfe zur Selbsthilfe) oder auch Schutzräume in Ihrer eigenen Umgebung definieren, die Ihnen in besonderen Gefährdungslagen Unterschlupf bieten können.

Bevölkerungsschutz Treptow-Köpenick

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