Drucksache - VIII/0813  

 
 
Betreff: Umfeldverträglicher Weiterbau des 17. Abschnitts der Autobahn A 100
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDUCDU
Verfasser:Dustin Hoffmann 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Ortsbezüge:2.2. Bezirksregion 01 Alt-Treptow
Beratungsfolge:
BVV Treptow-Köpenick Entscheidung
20.06.2019 
27. (öffentliche) Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung überwiesen   
Ausschuss für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten Stellungnahme
15.08.2019 
30. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten vertagt     
05.09.2019 
32. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten (gemeinsam mit dem A. f. Stadtentwicklung und Bauen) vertagt     
02.10.2019 
33. (öffentliche, außerordentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten vertagt   
31.10.2019 
34. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten vertagt     
28.11.2019 
35. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten      
Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen Empfehlung
14.08.2019 
32. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen vertagt     
BVV Treptow-Köpenick Entscheidung
Anlagen:
Antrag, 03.06.2019, CDU

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen des Landes und Bundes dafür einzusetzen, dass der Weiterbau der A 100 im 17. Bauabschnitt mit dem geringstmöglichen Flächenverbrauch, das Umfeld schonend, möglichst als Tunnel bereits ab Treptow in Richtung Ostkreuz, umgesetzt wird. Bei dem Weiterbau der A100 sollte das Hauptaugenmerk auf einen geringstmöglichen Eingriff in die Stadtstruktur gelegt werden, auch wenn eine solche Lösung mit Mehrkosten verbunden ist.

 

 

 

Begründung:

Es ist Beschlusslage des Bezirkes Treptow-Köpenick, den Weiterbau der A100 zu forcieren. Sie ist für die Entlastung der anliegenden Kieze und für die Bündelung des Verkehrs zum neuen Flughafen und des Wirtschaftsverkehrs unabdingbar. Nichtsdestotrotz wird sie einen starken Eingriff in die Stadtstruktur darstellen. Es gilt, diesen Eingriff so niedrig wie möglich zu halten, weshalb wir uns als Bezirk dafür aussprechen, dass die A100 über die derzeitigen Planungen hinausgehend nicht erst am Ostkreuz in einen Tunnel abtaucht, sondern bereits in Alt-Treptow in einen Tunnel unter der Spree hindurchgeführt wird. Da die Autobahn bereits aus einer Troglage des 16. Bauabschnitts kommt, stellt dies den geringsten Eingriff in die Stadtstruktur da. Auch wenn diese Lösung mit höheren Kosten verbunden ist, sollte sie priorisiert werden, da damit Anwohner, Nachbarschaft, Natur und Umwelt, Umfeld schonend in Einklang gebracht werden könnten.

 
 

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