Drucksache - VIII/0656  

 
 
Betreff: Neubau der Elsenbrücke unter Berücksichtigung des Weiterbaus der A100 schnell vorantreiben – Verkehrskonzepte für die Zeit nach der Eröffnung der Autobahn bis Alt-Treptow
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPD, CDUSPD, CDU
Verfasser:Manuel Tyx 
Drucksache-Art:AntragAntrag
   Beitritt:Einz.-BzV (FDP)
Ortsbezüge:2.2. Bezirksregion 01 Alt-Treptow
Beratungsfolge:
BVV Treptow-Köpenick Entscheidung
31.01.2019 
23. (öffentliche) Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung überwiesen   
Ausschuss für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten Stellungnahme
21.02.2019 
24. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten      
Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen Empfehlung
20.02.2019 
26. (öffentliche) Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen      
BVV Treptow-Köpenick Entscheidung
Anlagen:
Antrag, 21.01.2019, SPD, CDU

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Neubau der Elsenbrücke priorisiert und schnellstmöglich umgesetzt wird. Darüber hinaus wird dem Bezirksamt empfohlen, sich dafür einzusetzen, dass beim Neubau der Elsenbrücke der zukünftige Weiterbau der A100 vom Senat erneut ins Auge gefasst wird. Dabei sollen Verkehrskonzepte, insbesondere für Treptow-Nord, Friedrichshain, Lichtenberg und Neukölln entwickelt werden, die während der Neubauzeit der Elsenbrücke und nach Abschluss des 16. Bauabschnittes der A100 sowie nach der Fertigstellung des Brückenneubaus, unter Beachtung des Mobilitätsgesetzes, Anwendung finden. Damit soll eine Dauerstausituation an der Anschlussstelle Treptower Park, vor der Elsenbrücke, während und nach den Bauarbeiten zum Brückenneubau vermieden werden. Darüber hinaus muss ein Neubau bei laufendem Verkehr stattfinden. Über die Verkehrskonzepte und deren Auswirkungen für den Kiez sollen die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig informiert werden.

 

Begründung:

Die Elsenbrücke ist eine der wichtigsten Brücken in Treptow-Köpenick und ein elementarer Bestandteil, wenn es darum geht, wie der BER künftig nach Eröffnung angebunden werden soll. Täglich benutzen jetzt schon ca. 50.000 Autos diese Brücke. Prognosen gehen davon aus, dass es nach der Eröffnung und Inbetriebnahme des BER bis zu 80.000 Autos sein werden. Die Planungen für den 16. Bauabschnitt der A100 nach Alt-Treptow erfolgten unter der Prämisse, dass die Elsenbrücke mit je drei Fahrspuren pro Richtung voll funktionsfähig ist. Mit den nun festgestellten Schäden an der Brücke ist absehbar, dass diese Kapazitäten bei der Eröffnung des
16. Bauabschnittes der Autobahn nicht zur Verfügung stehen werden. Daher muss vor Eröffnung ein Verkehrskonzept erarbeitet werden, damit es in Spitzenlastzeiten, in denen dann vier Spuren der Elsenbrücke nicht mehr den Verkehr werden aufnehmen können, nicht zum Dauerstau kommt, sondern der Verkehr intelligent ab- und umgeleitet werden kann. Da es Zeit in Anspruch nehmen wird dieses Verkehrskonzept zu erarbeiten und die Eröffnung der Autobahn für das Jahr 2022 vorgesehen ist, sollte mit der Erarbeitung des Konzeptes jetzt begonnen werden.

Darüber hinaus sollte bei der Planung der Weiterbau der A100 unbedingt berücksichtigt werden, da diese ab 2022 in der Puschkinallee endet und dies gerade für den Treptower Norden eine große Belastung darstellen wird. Die Weiterplanung muss deshalb schnell vorangetrieben und beim Neubau der Elsenbrücke berücksichtigt werden.

 
 

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