19.06.2026 - Stolperstein für Max Lomnitz verlegt

Collage: Stolperstein Lomnitz und Bezirksbürgermeister hält anlässlich der Stolpersteinverlegung eine Rede. Im Hintergrund stehen die Bezirksstadträtinnen Weingart und Leistner

Am 19.06.2026 wurde in Niederschöneweide an der letzten bekannten Adresse von Max Lomnitz ein weiterer Stolperstein verlegt. Gemeinsam mit Schüler*innen und weiteren Teilnehmenden nahm Bezirksbürgermeister Igel an dieser Veranstaltung teil.
Max Lomnitz lebte in der Köllnischen Straße 52. Als Kaufmann wohnte er meist zur Untermiete in Berlin und wurde ab 1939 durch NS-Verfolgungsmaßnahmen aus seiner Wohnung gedrängt. 1941 wurde er über eine Sammelstelle in Moabit in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort verliert sich seine Spur.
Im Zuge der nationalsozialistischen Judenverfolgung wurde er ermordet, ein genaues Todesdatum ist nicht überliefert.
Grundschüler*innen der Schule an der Alten Feuerwache erinnerten bei der Verlegung des Stolpersteines an sein Schicksal indem sie über die Biografie von Max Lomnitz informierten.

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