Am 13. August 2024 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 63. Mal.
Aus diesem Anlass luden Bezirksbürgermeister Oliver Igel und der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Peter Groos, zu einer Gedenkveranstaltung ein, um an die Opfer der Mauer und die tragischen Ereignisse zu erinnern.
Die Veranstaltung begann am Friedhof Baumschulenweg in der Kiefholzstraße. Dort wurde zunächst an der Gedenktafel der Mauertoten gedacht, die keine eigene Grabstelle haben. Später zog die Gedenkveranstaltung weiter zur Kiefholzstraße, in die Nähe des Dammwegs hinter der Kleingartenanlage Kuckucksheim. An diesem Ort erinnert ein Mahnmal an die Kinder Jörg Hartmann und Lothar Schleusener, die im Alter von 10 und 13 Jahren am 14. März 1966 von Grenzwächtern erschossen wurden. Den Abschluss der Gedenkveranstaltung bildete die Gedenkstelle für Chris Gueffroy an der Chris-Gueffroy-Allee. Chris Gueffroy war das letzte Todesopfer der Berliner Mauer. Er wurde 1989 im Alter von 20 Jahren von Grenzwächtern erschossen.
Treptow spielte während der deutschen Teilung eine zentrale Rolle, da es mit 17 Kilometern den längsten Abschnitt der Berliner Mauer und des Todesstreifens beherbergte. Die innerstädtischen Sperranlagen erstreckten sich vom Südzipfel Altglienickes bis zum Landwehrkanal und folgten diesem bis zur Spree.