Projekt: Klima- und denkmalgerechte Umgestaltung des Ensembles „Dorfanger Bohnsdorf“

Dorfanger Bohnsdorf

Der Dorfanger Bohnsdorf und die umgebende Bebauung stehen als Ensemble unter Denkmalschutz und sind ein wichtiges Kulturgut. Einladend sieht der Dorfanger aber derzeit nicht aus und auch der Dorfteich ist in einem schlechten Zustand. Der Teich ist zunehmend verlandet. Das liegt zum einen am Pflanzenwuchs, der sich weiter verdichtet, und zum anderen am Wasserspiegel, der sich klimatisch bedingt absenkt. Die umliegende Grünfläche ist „verwildert“ und die Wegebeläge sind marode. Die Anlage muss grundlegend überarbeitet werden. Ziel ist es, den Dorfanger Bohnsdorf zu einem intakten, ökologisch wertvollen, denkmalgerechten und barrierefreien Ensemble umzugestalten. Dieses soll die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren fördern, den Menschen als Ort der Erholung und sozialer Begegnung dienen sowie den Ansprüchen an eine nachhaltige Mobilität gerecht werden. In einem fachübergreifenden Planungsprozess aus Freianlagen, Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen und Fachgutachten soll ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Konzept erarbeitet werden.

  • Projektsteckbrief Umgestaltung Dorfanger Bohnsdorf

    PDF-Dokument (330.6 kB)

  • Projektbeginn:
    2023

    Daten und Fakten:
    Gesamtfördersumme: 3,3 Millionen Euro über das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“.

  • Projektende (geplant):
    2027

    Stand der Umsetzung (nächster Meilenstein):
    2023: vermessungstechnische Ermittlungen, Bodengutenachten mit Kampfmittelsondierung, Artenschutzgutachten, denkmalpflegerisches Gutachten; Beauftragung Planungsleistungen für Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen

    2024/2025: Fertigstellung Vorplanungsunterlage und Bauplanungsunterlage (BPU); U.a. werden Grundlagen analysiert, die Aufgabenstellung geklärt und erste Planungsansätze geprüft. Mit den Vorplanungen wird eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Die Ergebnisse werden sofern möglich in der Entwurfsplanung berücksichtigt, mit der die BPU erstellt wird. Nach Überprüfung, Freigabe und Genehmigung der BPU werden Bauleistungen ausgeschrieben. Der Bau soll im Jahr 2026 beginnen.

    Aktuelle Infos: Link zur Projektwebsite des Straßen- und Grünflächenamts

  • Bewertung der Zielstellung nach Abschluss:
    Angesichts der Folgen des Klimawandels müssen unsere Städte durch Maßnahmen der blau-grünen Infrastruktur gezielt angepasst werden, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen wie Hitze und Starkregen zu erhöhen. Dazu gehört es auch, Kleingewässer „wiederzubeleben“ und ihr Umfeld ökologisch aufzuwerten. Gewässer in Regenbewirtschaftungskonzepte zu integrieren, stabilisiert den Wasserhaushalt und ist ein entscheidender Baustein in diesem Prozess.

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

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