Integrationsfonds 2025

Die Umsetzung des Integrationsfonds – bezirklichen Nachbarschaftsprogramms erfolgt ausgehend von § 16 Abs. 3 Nr. 6 und Nr. 7 PartMigG. Der Bezirksbeauftragte wirkt auf die Umsetzung der Ziele des Gesetzes hin, indem er insbesondere notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Menschen mit Migrationsgeschichte und ihrer Organisationen vor Ort ergreift und bezirkliche Ankommens- und Willkommensstrukturen fördert und gestaltet.

Büro Bezirksbürgermeister

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • abw gGmbH: “Projekt zur Förderung der Arbeitsmarktintegration der zugewanderten Menschen”

    Das Projekt dient als Anlaufstelle für zugewanderte Menschen und Menschen mit Fluchterfahrung, die auf der Suche nach einer passenden Arbeitsmöglichkeit sind. Im Rahmen einer persönlichen Betreuung werden individuelle Kompetenzen festgestellt und erste Schritte hinsichtlich der Bewerbung und der Vernetzung mit potentiellen Arbeitgeber*innen organisiert.

  • Diakoniewerk Simeon: “Förderung junger Geflüchteter und Neuzuwanderer zur Integration in Arbeit und Qualifizierung”

    Im Rahmen der JMD-Arbeit werden seit 2024 zwei neue Modellvorhaben umgesetzt, welche die digitalen Angebote verstärken sollen. Der ‚JMD digital-hub‘ unterstützt hierbei die Erstintegrationsmaßnahmen, während die jmd4you-Beratungsplattform die Verbindung zu Vorintegrationsmaßnahmen verstärken soll.

  • BZSL e.V.: Unabhängige und aufsuchende Beratung von Flüchtlingen mit Behinderung und chronischer Erkrankung

    Nachhaltiger und langfristiger Aufbau eines aufsuchenden Beratungsangebotes für Geflüchtete mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Treptow-Köpenick. Der Zugang zu medizinischer Versorgung und die psychosoziale Situation von Geflüchteten mit Behinderung im Bezirk soll nachhaltig verbessert werden. Das Beratungsangebot baut
    auf bereits bestehenden Regeleinrichtungen (in den Stadtbezirken) und Vereinsstrukturen (BZSL e.V.) auf und fördert diese nachhaltig.

  • MaMis en Movimiento e.V.: Konecta – Eine Initiative zur Förderung von Mehrsprachigkeit, Integration und Capacity Building”

    Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe von Migrant*innen und ihren Familien anhand der Förderung von Mehrsprachigkeit im Kontext von Interkulturalität in bezirklichen Einrichtungen und Institutionen.

  • ARTivisten e.V.: Partizipation & Inklusion durch Kultur in T-K 2025”

    In diesem Projekt haben Migrant*innen und Geflüchtete die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen und Interessen mit lokalen Einwohner*innen, Organisationen und anderen Akteur*innen im Bezirk auszutauschen, sich zu vernetzen und ihr eigenes Engagement im Bezirk einzubringen. Dies in Begleitung durch verschiedene Kultur-, Sport- und Musikveranstaltungen, wie z.B. Musik- und Sport-Workshops, Konzerte, Jam Sessions, internationale Abende, etc. Zweck dieser Veranstaltungsreihe von Januar bis Dezember 2025 ist die Förderung der aktiven Partizipation und Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten im Bezirk Treptow – Köpenick.

  • Stephanus gGmbH: Anlaufstelle für Migrant*innen

    Die Anlaufstelle für Migrant*innen ist ein Beratungs- und Begegnungsort im Stephanus vor Ort Friedrichshagen. Sie unterstützt die Integration durch Beratungs-, Informations- sowie Bildungsangebote und ermöglicht die Vernetzung von zugewanderten Menschen und Anwohner*innen.

  • Stephanus gGmbH: SAFE Ukrainehilfe

    Das Projekt „SAFE“ bietet Unterstützung und ein sicheres Umfeld für geflüchtete Familien aus der Ukraine. Wir bieten psychosoziale Unterstützung, Beratung und Gruppenangebote für Kinder und Erwachsene.

  • Schutzhülle e.V.: Malen und Nähen mit geflüchteten Frauen

    Seit 33 Jahren bietet der Frauentreff generationsübergreifende Lebenshilfe an. Mit seinen Beratungsangeboten und sozio-kulturellen Projekten in den Werkstätten Keramik, Malerei und Textil sind Frauen jeden Alters willkommen.

  • ARTivisten e.V.: Internationales Sommerfest Treptow-Köpenick

    Treptow-Köpenick feiert beim Internationalen Sommerfest mit internationalen Künstler*innen und Musiker*innen das vielfältige Miteinander. In Workshops und an Marktständen können Gäste Menschen und Initiativen kennenlernen, die sich für ein buntes, friedliches und nachhaltiges Zusammenleben stark machen.

  • NeNa e.V.: “Integrations- und Brückenprojekt Treptow-Köpenick e.V.”

    Ein Projekt zur Freizeitförderung und Anbindung an Freizeitangebote für Bewohner*innen von Unterkünften für geflüchtete Menschen in Treptow-Köpenick, mit besonderem Fokus auf die dort lebenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Projekt setzt sich aus Bedarfsklärungen und Begleitarbeit zusammen.

  • Blackademy e.V.: Zirkus Power

    “Zirkus Power: Die Magie afrikanischer Fabeln auf der Manege“ ist ein Empowerment-Projekt, das traditionelle afrikanische Erzählkunst mit zeitgenössischer Zirkuspädagogik verbindet. Unter Anleitung von Zirkuspädagog*innen und Sozialarbeiter*innen aus der Community entwickeln Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 eine performative Reise durch afrikanische Tierfabeln, die Werte wie Gemeinschaft, Resilienz und Selbstwirksamkeit vermitteln.

  • Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick e.V.: Ko-Finanzierung “Zusammen interreligiös in Treptow-Köpenick”

    Seit 2021 unterstützt die Kommunale Ökumene den interreligiösen Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen und religiösen Hintergründen. Gemeinsam möchten wir Gemeinsamkeiten hervorheben, Vorurteile abbauen und einen Raum für den Austausch über das gemeinschaftliche Leben in einer pluralistischen Gesellschaft schaffen.

  • Akademie Rapsodia Berlin e.V.: „Rapsodia” Kulturreihe 2025

    Fördert im Jahr 2025 mehrere kulturelle Veranstaltungen, die rumänische Traditionen in Berlin präsentieren und den interkulturellen Austausch sowie die Integration unterstützen.

Sozialamt

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • unerhört e.V.

    In der Beratung und in den Hilfen wenden wir deshalb die Kommunikationsform an, die den Bedürfnissen des Klienten am besten entspricht. Für Gehörlose ist dies in der Regel die Deutsche Gebärdensprache (DGS), für Schwerhörige können es die Lautsprache begleitenden (LBG) oder die Lautsprache unterstützenden Gebärden (LUG) sein. Wichtig ist aber für alle Hörgeschädigten die Zugewandtheit, gutes Licht und ein deutliches Mundbild, um das Absehen von den Lippen zu ermöglichen.

    Alle unsere Mitarbeiter verfügen neben Ihrer pädagogischen Qualifikation über gute bis sehr gute Gebärdensprachkenntnisse und fundierte Kenntnisse rund um das Thema Hörschädigung. Einige von Ihnen sind selbst von einer Hörschädigung betroffen.

Jugendamt

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • FIPP e.V.: “Willkommen in Altglienicke” (für alle Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren)

    “WiA” will neu ankommenden Familien helfen, sich im Sozialraum Altglienicke zu orientieren und dabei Menschen zusammen bringen. Wir geben Anregungen, wie und wo man in Altglienicke seine Freizeit im Miteinander gestalten kann.

  • Fipp e.V.: “Mobil in Altglienicke”

    Wir spielen Fußball und Theater. Wir tanzen und zeichnen. Wir machen Ausflüge und Ferienfahrten. So können sich die jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, gemeinsam die Umgebung erkunden und voneinander lernen. Wir bieten Unterstützung beim Deutschlernen, bei den Hausaufgaben und beim der Berufsorientierung.

  • Grenzkultur gGmbH: “Interkult. Sport- und Kulturzentrum / KiezKultur/Kosmos”

    CABUWAZI setzt sich für eine engagierte, weltoffene Jugend ein und steht für ein lebendiges, vielfältiges Berlin. Im Mittelpunkt unserer künstlerisch-pädagogischen Arbeit stehen Kinder und Jugendliche sowie Familien unabhängig von ihrem Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

    Unser pädagogisches Arbeiten vereint soziale, künstlerische und sportliche Ansätze. Die Vielfalt des Zirkus bietet dafür den idealen Rahmen: Mit seinen zahlreichen, unterschiedlichen Disziplinen, Genres und künstlerischen Strömungen, kann jedes Kind und jede*r Jugendliche seine oder ihre persönlichen Interessen verfolgen und eigene Stärken entdecken.

  • Kinderring Berlin e.V.: “Willkommen in Alt-Treptow”

    Der KINDERRING BERLIN e.V. wurde 1990 von Eltern, Jugendlichen und Kindern sowie von Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen gegründet. Schwerpunkt der Arbeit des Kinderrings ist die stadtteilorientierte und – übergreifende Kinder- und Jugendfreizeitarbeit und die Schaffung von Freizeit- und Erholungsangeboten.

  • Rabenhaus e.V.: “Angebotslotsen”

    Das Projekt Angebotslotsen ergänzt die Arbeit des Schülerclubs – es schlägt Brücken zwischen der offenen Kindersozialarbeit in der Grundschule und den Angeboten anderer freier Träger der Kinder- und Jugendarbeit. Die Erkundung des eigenen Lebensumfeldes stärkt das Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl der Kinder.

    Durch Angebotslotsen werden begleitete, geschützte Touren organisiert, welche den sozialen, kulturellen, lebensweltlichen Horizont erweitern helfen und individueller Abschottung entgegenwirken. Zudem werden demokratische Werte und Aspekte der politischen Bildungsarbeit vermittelt.

  • JAO gGmbH: Stadtteilmutter für das Allende-Viertel

    In sämtlichen Fragen rund um Familie, Gesundheit, Vorsorge oder auch Spracherwerb und Kultur stehen die Stadtteilmütter als Ansprechpartner*innen zur Verfügung. Zielstellung ist es, die Familien so früh wie möglich zu erreichen, um die Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder in den Familien zu verbessern und den Integrationsprozess zu unterstützen.

Weiterbildung und Kultur

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • Volkshochschule Treptow-Köpenick: “Elternkurs”

    Eltern mit Kindern, die eine Grundschule oder Kita in Treptow-Köpenick besuchen, können zeitgleich und ortsnah an einem Deutsch-Elternkurs teilnehmen. In diesem Kurs können Eltern die Sprache auf den Niveaustufen A2-B1 erlernen. Außerdem geben die Kurse eine Orientierung in Fragen zur Berliner Schule, Kindererziehung, Gesundheitsvorsorge und möglicher beruflicher Entwicklung von Eltern und Jugendlichen.

  • Musikschule Treptow-Köpenick: “Talentcampus”

    Das Projekt fördert die Integration und Partizipation durch die Bereitstellung von außerschulischen Ferienbildungsangeboten. Es bietet Kindern & Jugendlichen im Alter von 9-15 Jahren die Möglichkeit, mit Kunst und Kultur in Berührung zu kommen, ihre Kreativität auszuleben und ihre persönlichen Kompetenzen zu stärken. Neben unterschiedlichen Workshop-Angeboten werden Kurse für z.B. gemeinsames Kochen nach „musikalischen Rezepten“, gemeinsames Malen „Farben erzeugen durch Musik“, Bewegungs- und Entspannungsangebote und ein Trommelkurs durchgeführt.

  • Musikschule Treptow-Köpenick: “Kulturelle Bildung: Integration durch Musik”

    Das Projekt fördert durch verschiedene Workshops, wie durch Tanzen und das Kennenlernen verschiedener Instrumente die Integration und Partizipation, indem sie die Teilhabe aller Menschen am kulturellen Leben ermöglicht und gleichzeitig das Erlernen neuer Fähigkeiten und das Kennenlernen verschiedener Kulturen fördert. Vertraute Aspekte des bisherigen Lebens von Flüchtlingskindern werden mit dem neu Gelernten verknüpft. Auf diese Weise werden Kompetenzen erworben und die Orientierung in der hiesigen Kultur erleichtert.

  • Musikschule Treptow-Köpenick: “Integration durch Musiktheater”

    Mit Kindern verschiedener Altersklassen werden altersgerechte Theaterstücke einstudiert und aufgeführt. Erste Regeln des darstellenden Spiels, gemeinsames Agieren auf der Bühne und die Verknüpfung mit musikalischen Elementen schaffen ein Gefühl von Gemeinsamkeit über kulturelle und soziale Grenzen hinweg. Das Projekt bindet verschiedene Bevölkerungsgruppen ein, stößt künstlerische Prozesse an und ermöglicht aktive kulturelle Teilhabe. Durch die angeleitete gemeinsame Gestaltung von Theatern wird die aktive Beteiligung gefördert, was Barrieren abbaut, die Kommunikation und neue Zugänge zur Kultur fördert.

  • Bezirksamt Treptow-Köpenick, Bereich Kultur: “Projekt Kunst und Moral, Exilensemble “Die Zerstreuten”

  • Museum Treptow-Köpenick: “Übersetzungen von Museumsangeboten ins Englische”

    Die Inhalte der beiden Dauerausstellungen der Museen Treptow-Köpenick (Museum Köpenick, Museum Treptow) werden ins Englische übersetzt und anschließend in den Ausstellungen zur Verfügung stehen, um so möglichst vielen Menschen den Zugang zu den Ausstellungsinhalten zu ermöglichen.

  • Stadtteilbibliothek Treptow-Köpenick: “interkulturelle Bibliotheksarbeit”

    Das Projekt dient der Durchführung interkultureller und bilingualer Veranstaltungen (Lesungen, Themenabende, Mehrsprachiger Bilderbuchkoffer u. ä.), die den Spracherwerb sowie das gegenseitige Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Herkünfte fördern.

  • Stadtteilbibliothek Treptow-Köpenick: “Integration durch digitale Teilhabe”

    Mit den Mitteln werden Workshops zur Stärkung digitaler Kompetenzen organisiert, die sich an Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft richten und über das Interesse am Digitalen das interkulturelle Miteinander fördern.

  • Stadtteilbibliothek Treptow-Köpenick: “Erwerb von Integrationsfördernden Medien”

    Die Mittel dienen dem Erwerb und der Katalogisierung fremdsprachiger und zweisprachiger Medien, die gemeinsam mit Migrantenorganisationen ausgewählt werden.

  • Stadtteilbibliothek Treptow-Köpenick: “Hausaufgabenhilfe in der Mittelpunktbibliothek Köpenick”

    Zwei Mal pro Woche wird eine offene Hausaufgabenhilfe angeboten, die insbesondere Kinder und Jugendliche unterstützen soll, die aufgrund ihrer Herkunft einen besonderen Bedarf haben.

Kontakt

Bezirksamt Treptow-Köpenick

Dienstsitz: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Haus A
Zugang rollstuhlgerecht barrierefreier Zugang über Böttcherstraße 4 (Hof)
Aufzug rollstuhlgerecht Behindertenparkplatz Fahrradstellplatz
WC rollstuhlgerecht mit Wickeltisch

Beauftragter für Partizipation und Integration
Gregor Postler

Koordination Geflüchtetenfragen, Öffentlichkeitsarbeit und Migrationsbeirat
Katharina Stökl