Trotz Rückgang: Weiterhin hoher Zugang von Geflüchteten in Berlin
Pressemitteilung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten
Im Jahr 2024 sind in Berlin mehr als 21.000 geflüchtete Menschen neu aufgenommen worden. Im Ankunftszentrum Asyl in Reinickendorf wurden 10.620 Asylsuchende registriert und erstversorgt, in der Ankunfts- und Notunterbringungseinrichtung Tegel (ANo TXL) waren es 10.408 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die meisten von ihnen wurden dort auch untergebracht.
LAF-Präsident Mark Seibert: „Das vergangene Jahr war geprägt durch das zähe Ringen mit vielen Beteiligten, um neue Unterkünfte für Geflüchtete in Berlin zu schaffen. Nicht überall werden wir unsere Vorhaben realisieren, sind aber stolz darauf, 2025 insgesamt 15 neue Projekte angehen zu können. Dabei handelt es sich um acht temporäre Bauten in Form von Containerdörfern, drei Neubauten und die Sanierung von vier Bestandsimmobilien. Ziel ist es, die Zahl der Plätze in Notunterkünften durch diese Maßnahmen deutlich zu reduzieren. Trotz der gesunkenen Zahl von Asylsuchenden ist 2024 die Zahl der persönlichen Vorsprachen in unserer Leistungsgewährung nochmals gestiegen, auf deutlich über 100.000 Termine. Das ist umso bemerkenswerter, als sich die Zahl der Mitarbeitenden im abgelaufenen Jahr zwischenzeitlich verringert hatte und wir sehr viel investieren, um neue Mitarbeitende zu gewinnen und einzuarbeiten.“
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