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Entwicklung des Baumbestandes der Bölschestraße

Es liegt in unserer Hand – Chancen und Herausforderungen für den Baumbestand der Bölschestraße
Bild: Dmitry - Fotolia

Planungen zum Markt- und Kirchplatz vorgestellt

1. Entwurf Marktplatz

Der Marktplatz soll mit einem einreihigen umlaufender Baum-Rahmen aus Linden ergänzt und geschlossen werden, d.h. aktuelle Lücken werden mit Linden nachgepflanzt. Um langfristig eine homogenere Struktur zu erhalten, sollen ausfallende Linden einer Art nachgepflanzt werden. Ebenso wird ein Raster für Nachpflanzungen vorgegeben, damit langfristig homogenere Abstände und Pflanzachsen entstehen.
Alle Linden des Marktplatzes sollen erhalten bleiben, solange es ihr Vitalitätszustand erlaubt.

Das zentrale Element in der Umgestaltung des Marktplatzes ist der Maulbeerbaum-Hain: Zur linken Hand Friedrich II im nördlichen Bereich des Marktplatzes wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutz ein Ort gefunden, an dem der Bürgerwunsch nach Maulbeerbäumen in der Bölschestraße nachgekommen werden kann. Angelehnt an die Entstehungsgeschichte Friedrichhagens und dessen zentrale Maulbeerplantage (ab 1753) und ebenso an die ehemalige Dreigliederung des Platzes in Denkmalplatz, Marktplatz und Kirchplatz (1903 bis ca. 1933) soll hier ein Hain aus sechs Maulbeeren einen neuen Schwerpunkt auf dem Marktplatz setzen. Die Maulbeeren sind in zwei Reihen à 3 Bäumen gepflanzt und bilden eine inhaltliche Einheit mit einer Klimabrunnen-Skulptur aus Kokons, die ebenso an die Seideraupen erinnern. Die weißen Betonobjekte verteilen sich im Maulbeerbaumhain mit einer maximalen Höhe von 80 cm. In den Gruppen verteilt sind Nebeldüsen installiert, die ab einer ausreichenden Außentemperatur in zeitlichen Abständen von ca. 15 Minuten einige Sekunden lang Nebel sprühen. Dieser schwebt dann durch den Hain, kühlt die Umgebung und schafft eine besondere Atmosphäre.

Der gesamte Hain ist hier thematisch in sich schlüssig. Die flächenhafte und niedrige Anordnung der Kokons bildet mit den Bäumen eine flache Einheit, die das Denkmal Friedrich II ergänzt, ohne in Konkurrenz zu ihm zu treten. Die Bänke sind hier mittig zwischen den Maulbeeren angeordnet. Der Maulbeerbaumhain lädt als Treffpunkt ein, wodurch eine dringend benötigte Aufenthaltsqualität auf dem Platz entsteht, der sich nun wieder in Denkmal- und Marktplatz gliedert.
Zur räumlichen Definition des Hains ist dieser mit einer ebenerdigen Einfassung abgegrenzt. Aus pflegetechnischen Gründen wurde sich für eine fruchtlose Maulbeerbaumsorte (Morus alba `Fruitless`) entschieden. Die Maulbeeren bekommen rechteckige Baumscheiben.

Sitzgelegenheiten werden im Hain durch vier Bänke aus Betonfüßen mit Holzauflage hergestellt. Hälftig sind Sie die barrierefreien Bänke mit Lehnen ausgestattet und ermöglichen somit das bequeme Sitzen zum Klimabrunnen gewandt, aber auch dem offenen Marktplatz angemessene Flexibilität in der Sitzrichtung. Vier weitere Bänke des gleichen Modells werden an der östlichen Seite des Marktplatzes vor den Linden aufgestellt und schaffen hier mehr Aufenthaltsqualität – ohne den Marktbetrieb einzuschränken. Vier Abfalleimer ergänzen die Ausstattung.

Die Versorgungspoller sind funktionstüchtig und sollen an ihren Standorten erhalten bleiben. Durch die Herstellung des Hains wird ein Poller abgebaut und versetzt.

Die Informationstafel des Heimatvereins zur Geschichte Friedrichshagens steht aktuell an der süd-östlichen Ecke des Marktplatzes zwischen BVH-Haltestelle und Kiosk. An dieser Stelle bricht sie den räumlichen Bezug zwischen Markt- und Kirchvorplatz. Sie soll an die nördliche Platzkante versetzt werden, wo sie thematisch besser dem neuen „Denkmalplatz“ zugeordnet wird. In diesem Zusammenhang wird sie aktualisiert.

2.0 Entwurf Kirchplatz

Der Platz um das Denkmal soll wieder mit neuer Aufenthaltsqualität ausgestattet werden.
Dabei ist es aus denkmalpflegerischer Sicht wichtig, dass die bauzeitliche Bestandsborde und das vorhandene Mosaikpflaster erhalten bleiben und wieder Schmuckbeete angelegt werden. Ferner soll das ehemalige Geländer auf dem Granitbord um das Denkmal wiederhergestellt werden. Beim Kirchvorplatz bleiben alle Straßenbäume erhalten. Eine weitere Pflanzung von Bäumen ist nicht vorgesehen.

Der Entwurf greift die ursprüngliche Gestaltung auf, die um 1904 bei der Umgestaltung des Platzes und der Verlegung des Denkmals hergestellt wurde und stellt wieder ein symmetrisches Wegekreuz mit vier Beeten her. Historisch hatten die Wege aus Mosaikpflaster eine Breite von ca. 2m, diese wird an die aktuellen Nutzungsansprüche angepasst und verdoppelt. Im inneren Bereich entsteht ein Abstand von Beet zum Geländer von 2,5m, so dass hier mehr Raum für Nutzung und Aufenthaltsqualität entsteht.
An drei Eingängen zum inneren Rondell soll das Bestandsbord um rund 3 cm abgesenkt werden, damit bodengleiche und barrierefreie Zugänge entstehen. Im Süden ist dies nicht möglich, da hier auch außerhalb des Rondells ein nicht barrierefreies Quergefälle im Bestand ausgebildet ist. Die Wegeflächen werden aus Mosaikpflaster hergestellt. Im nord-östlichen Bereich außerhalb des Rondells ist im Bestand andersfarbiger und kleineres Mosaikpflaster verlegt. Dieses soll aufgenommen und mit neuen Steinen homogenisiert werden.

Die vier Schmuckbeete sind erhöht geplant. Es entsteht ein kleiner Platz um das Denkmal, die Einfassungen der Hochbeete werden entsprechend dem Gelände auf Sitzhöhe ausgebildet, im inneren Rechteck werden auf der Betoneinfassung Holzauflagen zum bequemeren Sitzen hergestellt (in den Ecken mit Rückenlehnen). Durch diese Anordnung bleiben die Sichtachsen entlang der Wege auf das Denkmal und die Kirche frei und die rechteckige innere Form des Platzes wird akzentuiert. Die Pflanzung erfolgt aus Stauden und Gräsern mit ökologischem Wert.
Zwei Abfalleimer ergänzen die Ausstattung.

Das ehemalige Geländer um das Denkmal wird auf dem historischen Granitbord neu hergestellt, eine Pforte ermöglicht den Zugang zur inneren aus Mosaik hergestellten, befestigten Fläche.

Historisch waren an der Ost-West-Achse zwei Kandelabern mittig im Weg angeordnet. An diesen Stellen sollen wieder neue Aufsatzleuchten hergestellt werden.

Die Kirche soll an den Kirchplatz rücken. Hierfür erfolgt die Stilllegung der Stichstraße für parkende Autos. Die gesamte Anlage erhält hierdurch mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Erholungssuchende.
Zusätzlich werden Abstellmöglichkeiten für 20 Fahrräder geschaffen.

Details Kirchvorplatz

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Schnittansicht

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Kirchvorplatz

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Marktplatz

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Planungen zum Markt- und Kirchplatz Friedrichshagen schreiten voran

Nach geprüfter Bauplanungsunterlage und genehmigter Finanzierung gehen die Planungen zum Markt- und Kirchplatz Friedrichshagen weiter. Basierend auf dem von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bestätigten Entwurf, der auf Grundlage eines Bürgervotums erstellt worden ist, erfolgt nunmehr die detaillierte Ausführungsplanung.

Die Planungen sehen auf dem Marktplatz die Herstellung eines das Kleinklima verbessernden Brunnens sowie die Pflanzung von sechs Maulbeerbäumen vor. Sitzgelegenheiten am Brunnen mögen die Aufenthaltsqualität dieses Platzes deutlich verbessern. Die den Platz rahmenden Linden werden ergänzt, eine im schlechten Zustand befindliche Silberlinde muss im nächsten Herbst gefällt werden.

Der Kirchvorplatz erhält ein symmetrisches Wegekreuz sowie mit Stauden bepflanzte Hochbeete, welche ebenfalls Sitzgelegenheiten für Jung und Alt bieten werden.

Der derzeitige Zeitplan sieht vor, dass bereits im III. Quartal diesen Jahres der Umbau am Kirchplatz beginnt. Nach dessen Fertigstellung im Frühjahr 2022 erfolgen dann die Arbeiten am Markplatz. Die gesamte Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Der Marktbetrieb wird zu jeder Zeit gewährt.

Durch die Senatsverwaltung wurden ebenso Mittel für Kunst am Bau bereitgestellt. In Abstimmung mit dem bezirklichen Kulturamt erfolgen in Kürze erste Besprechungen über deren mögliche Verwendung.

Die Gesamtmaßnahme wird finanziert aus dem sogenannten Plätzeprogramm. Gesamtbaukosten: 985.000,- €

Beteiligungsergebnisse zum Marktplatz und Kirchplatz in Friedrichshagen

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick stellte in der Vergangenheit das Baumgutachten zum Zustand der Bäume auf der Bölschestraße sowie die Planungsvarianten zur Gestaltung von Markt- und Kirchvorplatz zur Diskussion. Unter Berücksichtigung der Abstimmungen erfolgten im Herbst 2019 bereits Baumneupflanzungen in der Bölschestraße. Zu den neu entwickelten Planungsvarianten für den Markt- und Kirchvorplatz wurden die Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

Im Ergebnis der Beteiligung gibt es für den Marktplatz ein klares Votum für die Variante 2 mit einem das Kleinklima verbessernden Brunnen und sechs Maulbeerbäumen um diesen herum. Die Sitzgelegenheiten am Brunnen sollen den unterschiedlichen Nutzungsbedürfnissen angepasst werden – insbesondere Sitzhöhe, Lehne, Winkel der Sitzfläche, Bänke auch seniorengerecht. Die Entwurfsplanung berücksichtigt auch die für den Marktstandort erforderliche Befahrbarkeit des Platzes.

Das Beteiligungsverfahren führte für den Kirchvorplatz zu einer favorisierten Gestaltungsvariante in Form eines symmetrischen Wegekreuzes. Gleichzeitig votierten mehr als die Hälfte der Teilnehmenden für breite, nutzbare Wege (Variante 2 und Variante 3). Vor diesem Hintergrund wird das Straßen- und Grünflächenamt die Wegeplanung noch einmal unter den Aspekten der Nutzbarkeit und des Komforts für zu Fuß Gehende optimieren. Es wird zudem noch einmal geprüft, ob der durchgängig geäußerte Wunsch nach Sitzmöglichkeiten mit Lehne realisierbar ist. Für die Pflege der attraktiven Hochbeet-Staudenbepflanzung wäre nach derzeitigem Stand auch eine patenschaftliche Betreuung möglich.

Beteiligungsergebnis zum Marktplatz

  • Variante 1
    gesamt: 32 Stimmen

    • online: 16 Stimmen
    • Stimmzettel: 16 Stimmen
  • Variante 2
    gesamt: 121 Stimmen

    • online: 93 Stimmen
    • Stimmzettel: 28 Stimmen
  • Variante 3
    gesamt: 61 Stimmen

    • online: 41 Stimmen
    • Stimmzettel: 20 Stimmen
  • Variante 4
    gesamt: 18 Stimmen

    • online: 12 Stimmen
    • Stimmzettel: 6 Stimmen

Beteiligungsergebnis zum Kirchvorplatz

  • Variante 1
    gesamt: 75 Stimmen

    • online: 50 Stimmen
    • Stimmzettel: 25 Stimmen
  • Variante 2
    gesamt: 64 Stimmen

    • online: 44 Stimmen
    • Stimmzettel: 20 Stimmen
  • Variante 3
    gesamt: 65 Stimmen

    • online: 40 Stimmen
    • Stimmzettel: 25 Stimmen
  • Variante 4
    gesamt: 13 Stimmen

    • online: 11 Stimmen
    • Stimmzettel: 2 Stimmen
  • Variante 5
    gesamt: 20 Stimmen

    • online: 18 Stimmen
    • Stimmzettel: 2 Stimmen

Planungsvarianten zur Entwicklung des Baumbestandes zum Marktplatz und Kirchvorplatz

>>> Varianten zum Marktplatz

Umgang mit Bestandsbäumen und Gestaltungsidee
Der Marktplatz soll mit einem einreihigen umlaufender Baum-Rahmen aus Linden ergänzt und geschlossen werden, d.h. aktuelle Lücken werden mit Linden nachgepflanzt. Um langfristig eine homogenere Struktur zu erhalten, sollen ausfallende Linden einer Art nachgepflanzt werden. Ebenso wird ein Raster für Nachpflanzungen vorgegeben, damit langfristig homogenere Abstände und Pflanzachsen entstehen.
Zwei Linden nördlich des Denkmals Friedrich II können aus denkmalrechtlicher Sicht gerodet werden: Die Silberlinde aus dem Jahr 1933 (Gutachten Nr.: V/24) weist nach aktuellem Gutachten eine Reststandzeit von weniger als 10 Jahren auf und die nebenstehende junge Linde (ohne Nummer) wurde ohne Bezug in den Raum gepflanzt. Hier entsteht die Möglichkeit den Hain aus Maulbeerbäumen zu pflanzen. Alle anderen Linden des Marktplatzes sollen erhalten bleiben, solange es ihr Vitalitätszustand erlaubt.
Allen folgenden Varianten liegt der gleiche Umgang mit den Bestandsbäumen zugrunde. Die Ausstattungselemente des Marktplatzes werden nach Möglichkeit neu strukturiert und geordnet. Die Versorgungspoller sollen z. B. versenkbar hergestellt werden und neue Sitzbänke an der an der Ostseite des Platzes aufgestellt werden. Beim Kirchvorplatz bleiben alle Straßenbäume erhalten. Eine weitere Pflanzung von Bäumen ist dort nicht vorgesehen. Im Norden des Denkmals Friedrich II entsteht daher in Anlehnung an die historische Maulbeerplantage im Bereich des später entstandenen Platzes ein Hain aus Maulbeerbäumen.

Marktplatz Variante 1

Dieser Entwurf stellt die schlichteste Version des Hains dar. Sie wird gebildet aus einem Quadrat aus vier Maulbeerbäumen. Die Bäume werden ebenerdig gepflanzt. Im Bodenbelag kennzeichnet eine rahmende Einfassung den neuen Maulbeerbaumhain und grenzt ihn zum umgebenden Marktplatz ab. Auf diesem Rahmen werden ebenfalls Sitzbänke hergestellt. Der innere Bereich wird wieder in Mosaikpflaster hergestellt.

Vorteile:
  • Die Maulbeerbäume haben hier den geringsten Konkurrenzdruck untereinander und durch die umgebenden Linden. Sie haben am meisten Platz zur Entwicklung.
  • Diese Variante ist der ökonomischste Entwurf.
Nachteile:
  • Mit vier Maulbeerbäumen wird der Hain im Vergleich zu den anderen Varianten weniger erlebbar.

Marktplatz Variante 1

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Marktplatzschnitt Variante 1

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Marktplatz Variante 2

Hier werden 6 Maulbeerbäume in zwei Reihen aus 3 Bäumen ebenerdig gepflanzt.
Auch dieser Hain wird durch eine Kennzeichnung im Bodenbelag vom umgebenden Marktplatz abgegrenzt und auf dieser rechteckigen Form werden die neuen Sitzbänke verortet. Das Zentrum des Hains wird mit einem ca. 80 cm hohen Klimabrunnen ausgestattet, der an heißen Sommertagen eine angenehme Frische versprüht und Aufenthaltsqualität schafft.
Durch die Gliederung in zwei Baumreihen entsteht eine innere Öffnung des Hains in Ost-West Richtung auf der Achse des Klimabrunnens. Dieser kommt dadurch sehr gut zur Geltung und im Hain wird ein eigener Raum geschaffen.

Vorteile:
  • Der Maulbeerbaumhain ergreift mehr Raum als Variante 1 und gewinnt dadurch an Bedeutung.
  • Die Öffnung in Ost-West Richtung schafft eine innere Aufenthaltsqualität.
  • Der Klimabrunnen schafft zusätzliche Attraktivität des Platzes.
  • Die innere Öffnung gibt genügend Raum zur Kronenentwicklung.
Nachteile:
  • Durch den Klimabrunnen entstehen zusätzliche Herstellungs- und Pflegekosten.

Marktplatz Variante 2

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Marktplatzschnitt Variante 2

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Marktplatz Variante 3

Dieser Entwurf folgt dem strengen Raster und verdichtet gegenüber der Vorvariante die Maulbeeren. Acht Maulbeerbäume können so ebenerdig Gepflanzt werden. Das Zentrum des Hains wird durch den Klimabrunnen gebildet. Die Einfassung und die Sitzbänke der Vorvarianten bleiben erhalten.

Vorteile:
  • Der Maulbeerbaumhain ergreift mehr Raum als Variante 1 und 2
  • Der geschlossene Hain schafft eine intensive und dichtere Stimmung als Variante 2.
  • Der Klimabrunnen schafft zusätzliche Attraktivität des Platzes.
Nachteile:
  • Verglichen zur Variante 2 fehlt hier die offene Aufenthaltsqualität im Zentrum.
  • Durch den Klimabrunnen entstehen zusätzliche Herstellungs- und Pflegekosten.

Marktplatz Variante 3

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Marktplatzschnitt Variante 3

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Marktplatz Variante 4

Dieser Entwurf stellt das konsequenteste Raster aus drei mal drei Baumreihen dar. So können neun Maulbeeren ebenerdig gepflanzt werden. Der Klimabrunnen entfällt. Die Einfassung und die Sitzbänke der Vorvarianten bleiben erhalten.

Vorteile:
  • Der Hain aus Maulbeerbäumen wird am konsequentesten umgesetzt.
  • Der geschlossene Hain schafft eine intensive und dichtere Stimmung.
  • Diese Variante ist nach Variante 1 der ökonomischste Entwurf, da die Herstellungs- und Pflegekosten für den Brunnen entfallen.
Nachteile:
  • Verglichen zur Variante 2 fehlt hier die offene Aufenthaltsqualität im Zentrum.
  • Verglichen zur Variante 2 und 3 fehlt hier die Attraktion des Klimabrunnens.
  • Geringster Raum für das Kronenwachstum der Maulbeeren.

Marktplatz Variante 4

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Marktplatzschnitt Variante 4

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>>> Varianten zum Kirchplatz

Entwurfsbeschreibung Kirchplatz
Die Kirche soll an den Kirchplatz rücken, dafür wurde die Stilllegung der Stichstraße für parkende Autos vorgeschlagen. Dieser Vorschlag stieß bislang bei der Denkmalpflege, beim Straßen- und Grünflächenamt und bei den Kirchenvertretern auf allgemeine Zustimmung.
Der Platz um das Denkmal soll wieder mit neuer Aufenthaltsqualität ausgestattet werden. Dabei ist es aus denkmalpflegerischer Sicht wichtig, dass die bauzeitliche Bestandsborde und das vorhandene Mosaikpflaster erhalten bleiben und möglichst wieder Schmuckbeete angelegt werden. Die detaillierte Gestaltung der Beete muss in der weiteren Planung insbesondere aufgrund des Pflegeaufwandes noch intensiv diskutiert und abgestimmt werden. Ferner soll das ehemalige Geländer auf dem Granitbord um das Denkmal wiederhergestellt werden.

Varianten

Kirchplatz Variante 1

Diese Variante greift die ursprüngliche Gestaltung auf, die um 1904 bei der Umgestaltung des Platzes und der Verlegung des Denkmals hergestellt wurde: Ein Wegekreuz mit vier Beeten. Die Wege werden entsprechend des historischen Zustandes aus Mosaikpflaster hergestellt und auf eine Breite von 2m beschränkt. Die vier Schmuckbeete sollen jedoch erhöht hergestellt werden. Es entsteht ein kleiner Platz um das Denkmal, die Einfassung der Hochbeete wird hier auf Sitzhöhe ausgebildet. Das ehemalige Geländer um das Denkmal wird auf dem historischen Granitbord neu hergestellt.

Vorteile:
  • Diese Variante bildet am stärksten den historischen Bestand ab.
  • Die Schmuckbeete sind am größten ausgebildet und die Versiegelung wird geringgehalten.
  • Durch geringe befestigte Flächen die ökonomischste Herstellung.
Nachteile:
  • Die flexible Nutzung und die Aufenthaltsqualität des Kirchvorplatzes wird durch die schmalen Wege von 2m eingeschränkt.
  • Es kann bei der Nutzung durch mehrere Personen ein beengtes Gefühl entstehen.
  • Der Platz ist weniger zur Durchwegung geeignet.

Kirchvorplatz Variante 1

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Kirchplatz Variante 2

Wie Variante 1 wird hier das ehemalige Wegekreuz aufgegriffen, jedoch werden die Wegebreiten auf 4m erhöht. Im inneren Bereich entsteht ein Abstand von Beet zum Geländer von 2,5m, so dass hier mehr Raum für Nutzung und Aufenthaltsqualität entsteht. Sitzmöglichkeiten bieten die umliegenden auf Sitzhöhe angelegten Schmuckbeete.
Auch hier wird das Denkmal mit einem Geländer eingefasst.

Vorteile:
  • Gegenüber der Variante 1 wird mehr Raum für Aufenthaltsqualität angeboten.
  • Durchwegung eher möglich.
  • Flexiblere Nutzungsmöglichkeiten als Variante 1.
Nachteile:
  • Mehr befestigte Flächen bedeuten mehr Versiegelung und höhere Herstellungskosten.
  • Verglichen mit Variante 3 bietet diese Variante weniger Raum zur flexiblen Nutzung an.

Kirchvorplatz Variante 2

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Kirchplatz Variante 3

Während das Prinzip der auf Sitzhöhe liegenden Schmuckbeete und die Herstellung des innenliegenden Geländers gleichbleibt, interpretiert diese Variante das ehemalige Wegekreuz freier als Variante 1 und 2. Der befestigte Bereich weitet sich nun in Nord-Süd Richtung auf rund 6,15m auf und gibt noch mehr Möglichkeiten zur flexiblen Nutzung des Kirchplatzes frei. Die Wegeachse in Ost-West Richtung bekommen mit einer Breite von 3m und liegt somit zwischen Variante 1 und 2.

Vorteile:
  • Hier wird viel Raum zur flexiblen und Nutzung des Kirchvorplatzes angeboten.
  • Die Möglichkeit der Durchquerung zur Kirche ist am besten.
  • Das südliche Kirchenportal wird in seiner Achse aufgenommen
  • Die Kirche wird an ihren Vorplatz angeschlossen.
  • Der Platz hat eine hohe Aufenthaltsqualität.
Nachteile:
  • Diese Variante interpretiert den historischen Bestand neu.
  • Hohe Versiegelung und Herstellungskosten.

Kirchvorplatz Variante 3

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Kirchplatz Variante 4

Zwei laterale Beetscheiben in Sitzhöhe begrenzen einen großzügigen Platz, der direkt auf die Kirche ausgerichtet ist. Leicht tieferliegende Beete mit niedriger Bepflanzung in Ost-West Richtung zitieren die ehemalige Wegeverbindung. Der gesamte innere Bereich wird nach historischem Vorbild in Mosaikpflaster hergestellt. Der innenliegende Raum ist vielseitig und flexibel nutzbar.

Vorteile:
  • Hier wird am meisten Raum zur flexiblen Nutzung des Kirchvorplatzes angeboten.
  • Die Möglichkeit der Durchquerung zur Kirche ist gut.
  • Das südliche Kirchenportal wird in seiner Achse aufgenommen
  • Die Kirche wird an ihren Vorplatz angeschlossen.
  • Der Platz hat eine hohe Aufenthaltsqualität.
  • Historische Wegebeziehungen werden symbolisch im Beet hergestellt.
Nachteile:
  • Diese Variante interpretiert den historischen Bestand stark neu.
  • Hohe Versiegelung und Herstellungskosten.
  • Keine Wegebeziehung in Ost-West-Richtung

Kirchvorplatz Variante 4

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Kirchplatz Variante 5

Zwei laterale Beetscheiben in Sitzhöhe begrenzen einen großzügigen Platz, der direkt auf die Kirche ausgerichtet ist. Der gesamte innere Bereich wird nach historischem Vorbild in Mosaikpflaster hergestellt. Der innenliegende Raum ist vielseitig und flexibel nutzbar.

Vorteile:
  • Hier wird am meisten Raum zur flexiblen Nutzung des Kirchvorplatzes angeboten.
  • Die Möglichkeit der Durchquerung zur Kirche ist gut.
  • Das südliche Kirchenportal wird in seiner Achse aufgenommen
  • Die Kirche wird an ihren Vorplatz angeschlossen.
  • Der Platz hat eine hohe Aufenthaltsqualität.
Nachteile:
  • Diese Variante interpretiert den historischen Bestand stark neu.
  • Keine symbolische Darstellung der historischen Wege.
  • Hohe Versiegelung und Herstellungskosten.
  • Keine Wegebeziehung in Ost-West-Richtung.

Kirchvorplatz Variante 5

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Zweites Ortsteilgespräch zur Entwicklung des Baumbestandes in der Bölschestraße

Am 17.01.2019 fand im Alten Rathaus in der Bölschestraße das zweite Ortsteilgespräch zum Thema Umsetzung des Baumkonzeptes Bölschestraße statt. Einbezogen war hierbei auch die Vorstellung von Ideen zu einem künftigen Umgang mit dem Markt- sowie dem Kirchvorplatz. Für eine mögliche Bepflanzung insbesondere des Kirchvorplatzes forderte die Denkmalpflege eine gutachterliche Stellungnahme, aus der Varianten für eine mögliche Entwicklung herausgearbeitet worden sind.

Straßenbaumpflanzung Im Nachgang zum im Mai 2018 stattgefundenen Ortsteilgespräch, bei der fünf Konzeptionsvarianten zum Umgang mit den Straßenbäumen vorgestellt worden sind, erfolgte danach ein zusätzliches Onlinevoting zur Meinungsfindung. Das Ergebnis war eindeutig und deckte sich mit den mündlichen Aussagen zum Ortsteilgespräch:
  • keine grundsätzliche Neugestaltung
  • vorhandenen Baumbestand solange wie möglich erhalten
  • unterschiedliche Alters- und Zustandsstruktur und damit Vielfalt ist gewünscht
  • Erhalt der Maulbeerbäume

Dieses Ergebnis fand Berücksichtigung im erstellten Gutachten zur Neupflanzung, welches nunmehr wie versprochen als zu diskutierenden Entwurf vorgestellt worden und online bis Ende April 2019 einsehbar war.

In Stichpunkten dargestellt:
  • Beibehaltung der Linden als „Leitbaumart“
  • Neupflanzung nur noch mit geeigneten Sorten von Winter-Linden (Sortenvielfalt)
  • Fällung von Bäumen nur in begründeten Einzelfällen
  • Erhalt einer vielfältigen Altersstruktur
  • Erhalt aller vorhandenen Maulbeerbäume
  • keine Neupflanzung von Maulbeerbäumen als Straßenbäume mehr

Die im Gutachten enthaltenen Empfehlungen (Neupflanzung von 35 Bäumen und Fällung von 18 aus gutachterlicher Sicht nicht erhaltenswürdigen Bäumen) wurden vom Gutachter vorgestellt und erläutert. Neupflanzungen sind dabei in derzeit freie Baumscheiben, in neue anzulegende Baumscheiben sowie als Ersatz für geplante Fällungen vorgesehen. Damit wären alle für eine Baumpflanzung möglichen Standorte im Straßenbereich ausgeschöpft. Grundsätzlich fand das Konzept Zustimmung. Die anschließende Diskussion wurde hauptsächlich über die vorgeschlagenen Fällungen geführt, für die vom Gutachter keine Neupflanzungen vorgesehen worden sind, da die Standorte ungeeignet sind. Die Anwesenden gaben zu verstehen, dass unter diesen Umständen für diese Bäume eine Fällung nicht gewünscht ist.

Ergebnis zum Gutachten in Zahlen:
  • Neupflanzungen = 28 Stück
    (Nr. 1, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 24, 26, 27, 28, 29, 30, 32, 33, 34, 35)
  • Austausch (Fällung/ Neupflanzung) = 7 Stück
    (Nr. 2, 3, 8, 16, 19, 25, 31)
  • Fällung ohne Ersatz = 11 Stück
    (Nr. 12A/4, 44/1, 97/1, 58/2, 58/4, 63/2, 72/1, 73/1, 74/3, 75/3, 78/3).

Es wurde die Frage gestellt, wieviel Fällungen durch die Baumaßnahmen der BVG und BWB erfolgten, welcher Ausgleich sich hieraus berechnete und ob dieser Ausgleich mit den geplanten Neupflanzungen erfüllt wird. Die nunmehr mit Zahlen fundierte Antwort lautet, dass es seinerzeit 14 Fällungen gab (ein Baum Tiefbaumaßnahme, 7 Bäume BWB, vier Bäume BVG, zwei Bäume aus Verkehrssicherungsgründen). Aus den ersten drei Zahlen ergeben sich 20 Ersatzbäume. Somit wird der Ausgleich mit den o.g. Neupflanzungen erfüllt.

Gutachten - Teil 2: Konzeptionelle Grundlagen für die Neupflanzung von Straßenbäumen

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In Auswertung o.g. Bürgerversammlung hat das Straßen- und Grünflächenamt unter Berücksichtigung des Gutachtens folgende Verfahrensweise entschieden (Siehe Planung):
  • Fällung von 7 Bäumen (135/4, 132/1, 12/2, 26/2, 37/2, 86/4, 77/3) für Neupflanzungen am gleichen Standort im Herbst/Winter 2019/2020
  • 34 Stück Neupflanzungen inklusive ggf. erforderliche Neuherstellung einer Baumscheibe sowie Baumscheibeneinfassungen im Herbst/Winter 2019/2020. Die Neupflanzung des Baums Nr. 15 wird bis zur Variantenentscheidung zum Markt- und Kirchvorplatz zurückgestellt.
  • Die Fällungen der 11 Bäume ohne Neupflanzungen werden aufgeschoben.

Somit ist das Straßen- und Grünflächenamt dem Bürgerwunsch weitestgehend gefolgt. Zum Thema Straßenbaumkonzept Bölschestraße wird es daher – im Gegensatz zur Thematik Markt- und Kirchplatz – kein weiteres Ortsteilgespräch mehr geben.

Planung Bölschestraße

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Markt- und Kirchplatz
Für die Gestaltung des Markt- und Kirchplatzes wurde ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Historie dieser zentralen Fläche beleuchten und Schlussfolgerungen für eine mögliche Neugestaltung inklusive Baumpflanzungen in Varianten darstellen sollte. Ziel ist es u. a die beiden Plätze wieder als Gesamtensemble erlebbar zu machen. Die Varianten sind erste Ideen, die im zweiten Schritt im weiteren Planungsprozess weiter konkretisiert und mit allen Planungsbeteiligten (u. a. Denkmalpflege) abgestimmt werden. So sind in der Präsentation Beispiele für mögliche Untervarianten (1a bis 1e) der Variante 1 dargestellt. Gleiches ließe sich für Variante 2 und 3 darstellen. Die Präsentation mit den drei Varianten ist online bis Ende April einsehbar.

Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihr Votum hierzu per E-Mail abzugeben. Es geht zunächst nur um die Entscheidung, welche der drei Varianten die meiste Zustimmung findet. Die Varianten unterscheiden sich hauptsächlich in zwei Punkten:
  • durchgängige Bepflanzung der Bölschestraße und damit optische Teilung der beiden Plätze oder im Bereich der Plätze ausgesetzt und damit Zusammenführung dieser
  • Bepflanzung des Kirchvorplatzes mit Maulbeeren im Block oder als Rondell um das Kriegerdenkmal

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte Anfang Mai 2019. Das Ergebnis wird in geeigneter Form bekanntgegeben und es wird Planungsauftrag für das beauftragte Büro zur weiteren Bearbeitung. Erste Planungsergebnisse liegen vermutlich im III. bzw. IV. Quartal dieses Jahres vor.

Vortrag: konzeptionelle Vorschläge zur Bepflanzung von Marktplatz und Kirchvorplatz

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Erstes Ortsteilgespräch zur Entwicklung des Baumbestandes in der Bölschestraße

Unter dem Motto “Es liegt in unserer Hand – Chancen und Herausforderungen für den Baumbestand in der Bölschestraße” fand am 24. Mai 2018 das erste Ortsteilgespräch im ehemaligen Rathaus Friedrichshagen statt.
Es wurde das Gutachten vorgestellt und sich über mögliche Varianten zur Entwicklung des Baumbestandes ausgetauscht.