Die zunehmende Verbreitung des Eichenprozessionsspinners stellt ein wachsendes Problem in städtischen Gebieten dar.
Diese Schmetterlingsraupe befällt ausschließlich Eichen, die häufig in Parks und Wäldern anzutreffen sind.
Ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko geht vor allem von den feinen Haaren der Raupen aus.
Diese enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Hautkontakt oder Einatmen verschiedene gesundheitliche Reaktionen hervorrufen kann, darunter auch starke allergische Symptome.
Der Kontakt mit den Raupenhaaren kann zu einer sogenannten Raupendermatitis führen. Die Empfindlichkeit und Intensität der Reaktionen können je nach Häufigkeit des Kontakts variieren. Zu den möglichen Symptomen gehören intensiver Juckreiz, Schüttelfrost, Schwindel und in seltenen Fällen allergische Schockreaktionen.
Die haarigen Raupen schlüpfen Anfang Mai und durchlaufen bis zur Verpuppung Ende Juli mehrere Entwicklungsstadien.
Ihre feinen Brennhaare können durch den Wind über 100 Meter weit getragen werden und sich auf Wiesen ablagern. Das kann für spielende Kinder oder sich ausruhende Menschen zu Problemen führen.
Sollten Sie stärkere gesundheitliche Beschwerden verspüren, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und auf den Kontakt mit den Raupen hinzuweisen.
Die Symptome können mit geeigneten Medikamenten gelindert werden.
Wenn Ihnen Nester des Eichenprozessionsspinners an Eichen auffallen, melden Sie dies bitte an die zuständige Stelle.
Melde-Kontakt in Treptow-Köpenick:
Straßen- und Grünflächenamt
Fachbereich Grün
Postanschrift:
Postfach: 91 02 40, 12414 Berlin
Neue Krugallee 4 in 12435 Berlin
Tel.:030 90297 – 5823
E-Mail: sga-eichenprozessionsspinner@ba-tk.berlin.de
Forstamt Köpenick
Dahlwitzer Landstraße 4
12587 Berlin
Tel.: (030) 641937-71
Fax: (030) 641937-98
Mail.: forstamt-koepenick@forsten.berlin.de