Blaualgen, auch bekannt als Cyanobakterien, sind Algenarten, die potenziell giftig sein können.
Sie lassen sich an einer intensiven grünlichen, grünblauen oder gelegentlich rötlichen Trübung des Wassers erkennen.
Bei einer starken Blüte von Blaualgen, hauptsächlich in den Monaten Juli-August, können sich schlierenartige Schichten oder Teppiche auf der Wasseroberfläche bilden.
Diese Ansammlungen sind stark von Wind und Wetter abhängig und können sich rasch in Badebereichen entwickeln, was bedeutet, dass sie nicht immer rechtzeitig durch die routinemäßige Überwachung des Gesundheitsamtes entdeckt werden.
Die Gifte der Blaualgen können bei Menschen und Tieren, wie beispielsweise Hunden, durch intensiven Hautkontakt oder das Verschlucken des Wassers verschiedene Symptome hervorrufen. Dazu gehören unter anderem:
- Haut- und Schleimhautreizungen
- Bindehautentzündungen
- Ohrenschmerzen
- Magen- und Darmbeschwerden
- Fieber
- Atemnot
Um sich zu schützen, sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, wenn Blaualgen auftreten:
- Vermeiden Sie das Baden, wenn Sie in knietiefem Wasser Ihre Füße nicht mehr sehen können oder wenn Schlieren auf der Wasseroberfläche sichtbar sind.
- Achten Sie darauf, kein Wasser mit Blaualgen zu schlucken, insbesondere bei Kindern und Kleinkindern.
- Kinder und Kleinkinder sollten bei einer Blaualgenbelastung nicht im Wasser baden.
- Duschen sie nach dem Baden Ihren Körper ab.
Sollten nach dem Baden in stark blaualgenhaltigem Wasser Symptome wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Atemnot auftreten, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf und informieren Sie das Gesundheitsamt.
Blaualgenteppiche können sich innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder auflösen, sodass wieder gefahrlos und unbeschwert gebadet werden kann.