Ambrosia und Riesen-Bärenklau

Ambrosia
Die aus Nordamerika stammende Ambrosia breitet sich in Deutschland zunehmend aus und stellt ein gesundheitliches Risiko dar.
Ihr Pollen kann bereits in geringen Mengen erhebliche allergische Reaktionen hervorrufen, darunter Heuschnupfen, Bindehautreizungen und allergisches Asthma.
Besonders für Menschen mit bestehenden Pollenallergien kann die lange Blütezeit von Juli bis Oktober eine zusätzliche Belastung darstellen.

Um die Ausbreitung dieser Pflanze zu stoppen, ist die Mithilfe der Bevölkerung gefragt. Wenn Sie Ambrosia-Bestände auf Brachen, Äckern oder an Straßenrändern entdecken, melden Sie dies bitte dem zuständigen Grünflächenamt.

Melde-Kontakt:
Straßen- und Grünflächenamt
Fachbereich Grün
Postanschrift:
Postfach: 91 02 40, 12414 Berlin
Neue Krugallee 4 in 12435 Berlin
Tel.:030 90297 – 5823
E-Mail: SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de

Sollten Sie Ambrosia auf Ihrem eigenen Grundstück finden, entfernen Sie die Pflanze am besten noch vor der Blüte samt Wurzel mit Handschuhen.
Falls die Pflanze bereits blüht, tragen Sie bitte eine Staubmaske und vermeiden Sie jeglichen Kontakt, insbesondere wenn Sie Allergiker sind.
Die blühende Ambrosia gehört nicht in den Kompost, die Biotonne oder die Grünabfuhr, sondern sollte in einem Plastikbeutel verpackt im Restmüll entsorgt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.berlin.de/pflanzenschutzamt/stadtgruen/ambrosia-bekaempfung/

Riesen-Bärenklau
Der Riesen-Bärenklau ist eine beeindruckende Staude, die bis zu vier Meter hoch werden kann und große, weiße Blüten trägt.
Man findet sie häufig an Wald- und Straßenrändern, sowie entlang von Flussläufen und Gewässerufern.
Diese Pflanze stellt eine große Gefahr für den Menschen dar.
Bei Hautkontakt, insbesondere in Kombination mit Sonnenlicht, können leichte bis schwere Verbrennungen auftreten. Diese äußern sich durch Rötungen, Entzündungen und Blasenbildung.

Darüber hinaus können starke allergische Reaktionen auftreten, die zu Kreislaufproblemen und Atemnot führen können.
Es ist daher ratsam, den Kontakt mit der Pflanze zu vermeiden.
Der Saft des Riesen-Bärenklau enthält Substanzen, die die natürliche UV-Abwehr der Haut beeinträchtigen. Dadurch kann die Sonnenstrahlung ungehindert auf die Haut einwirken und zu schmerzhaften Verbrennungen führen, die von Rötungen und Schwellungen bis hin zu Blasenbildung und schweren Verbrennungen zweiten oder sogar dritten Grades reichen.

Zusätzlich kann der Riesen-Bärenklau Fieber und Kreislaufprobleme verursachen, die im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufschock führen können.
Dies stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar, insbesondere für Kinder und ältere Menschen, die in solchen Fällen dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten.

Sollten Sie den Riesenbärenklau in öffentlichen Bereichen entdecken, wo eine Gefährdung für Menschen besteht, melden Sie dies bitte.
Da der Riesen-Bärenklau als Pflanze, sowie die damit verbundenen Gesundheitsriesigen, noch wenig bekannt sind, teilen Sie Ihr Wissen, insbesondere mit Kindern.

Melde-Kontakt:
Straßen- und Grünflächenamt
Fachbereich Grün
Postanschrift:
Postfach: 91 02 40, 12414 Berlin
Neue Krugallee 4 in 12435 Berlin
Tel.:030 90297 – 5823
E-Mail: SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de

telefonische Erreichbarkeit:

Montag bis Mittwoch von 9.00 Uhr -12.00 Uhr / 13.00 Uhr – 15.00 Uhr
Donnerstag 13.00 Uhr – 15.00 Uhr
Freitag 9.00 Uhr – 12.00 Uhr