- Zeit: Mittwoch, 02.12.2026, 18:00 Uhr
- Ort: Bürgersaal des Kulturzentrums, Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin
Am Mittwoch, dem 2. Dezember 2026 findet um 18:00 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule Adlershof im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Un:umstrittenes Erbe?“ ein philosophisches Café zu Ernst Moritz Arndt in der Erinnerungskultur statt. Bei dieser Veranstaltung werden Texte von Ernst Moritz Arndt gelesen und gemeinsam diskutiert. Das philosophische Café wird von der Arndt-Expertin und Historikerin Anne-Maika Krüger und dem Historiker Patrice Poutrus fachlich begleitet und moderiert. Über ein digitales Beteiligungs-Tool können während der Diskussion Fragen gestellt und eigene Perspektiven eingebracht werden.
Im Ortsteil Adlershof in Treptow-Köpenick sind eine Straße und ein Platz nach dem Historiker und Dichter Ernst Moritz Arndt (1769-1860) benannt. Arndt war Vertreter eines nationalistischen Weltbilds und äußerte sich wiederholt und offen antisemitisch.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter yourkiez.de/arndt, unter (030) 90297-2271 oder unter antisemitismuspraevention@ba-tk.berlin.de.
Nach der Anmeldung besteht die Möglichkeit, die Texte vorab über das digitale Beteiligungs-Tool zu lesen.
Programm
- 18:00 Uhr Grußworte & Einführung
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Gemeinsames Lesen ausgewählter Texte von Ernst Moritz Arndt Moderation des philosophischen Cafés und Kontextualisierung:
- Anne-Maika Krüger ist Historikerin und schreibt gerade ihre Dissertation über Ernst Moritz Arndt. Zuletzt veröffentlichte sie den Beitrag „Rahel Levin Varnhagen, Johann Gottlieb Fichte und die Germanomanie“ und als Co- Herausgeberin den Band „Warum Antisemitismus?“
- Patrice Poutrus ist Historiker und Migrationsforscher. Er war u.a. am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), der Universität Erfurt und der Universität Osnabrück tätig, wo er am Aufbau eines Einwanderungsarchivs im Stadtarchiv Hannover mitwirkte.
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Gesamtmoderation:
- Ines Schilling
- Johannes Hipp
Eine Veranstaltung des Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirks Treptow-Köpenick, der Abteilung für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur und Museum, Museen Treptow-Köpenick, der Sozialraumorientierten Planungskoordination sowie dem Raum für Beteiligung Treptow-Köpenick.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, wonach Personen, die während der Veranstaltung mit rassistischen, nationalistischen, antisemitischen oder sonstigen menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung treten, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden können.