Das Bezirksamt Treptow-Köpenick veröffentlicht erstmals eine Notfallkarte, die Betroffenen von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt schnell und unkompliziert Orientierung und Unterstützung bieten soll. Die Karte bündelt die wichtigsten Anlaufstellen auf einen Blick – von Beratungsstellen und Frauenhäusern bis hin zu medizinischen Einrichtungen.
Die Notfallkarte ist als gedruckter Faltflyer und als digitale Version verfügbar. Sie kann auf der Website der Gleichstellungsbeauftragten heruntergeladen werden.
Der gedruckte Flyer erscheint in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. Ein QR-Code führt direkt zur digitalen Informationsseite des Bezirksamts. Dort stehen weiterführende Informationen und aktuelle Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, sodass Betroffene und Unterstützende auch bei Änderungen von Angeboten schnell die passenden Anlaufstellen finden können.
Eine Notfallkarte in Postkartenformat für Betroffene mit Sehbehinderung und mit einer Übersetzung in Braille Schrift ist bis Ende des Jahres geplant.
Erarbeitet wurde die Notfallkarte von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamts. Sie wird in öffentlichen Einrichtungen des Bezirks sowie bei freien Trägern, Beratungsstellen und weiteren Kooperationspartnern ausgelegt. Die Verteilung beginnt mit einer gezielten Ansprache von Beratungsstellen und Frauenprojekten im Bezirk.
Auch weitere Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen, die Interesse an der Notfallkarte haben, können sich an das Bezirksamt wenden.