Für angenehmes Radfahren über Landesgrenzen: Bezirksamt schleift mit „Precision Grinding“ im Grünauer Weg das Kopfsteinpflaster glatt
Pressemitteilung vom 24.08.2026
Der Grünauer Weg im Ortsteil Schmöckwitz ist Teil einer Fahrradroute, die Berlin und Brandenburg verbindet. Die Befahrbarkeit ist für Radfahrende jedoch schlecht: Die Fahrbahn besteht aus Kopfsteinpflaster, der Seitenstreifen aus sandigem Boden. Der Radverkehr weicht auf den schmalen, einseitigen Gehweg aus, was immer wieder zu Konflikten mit Zufußgehenden führt. Das Straßen- und Grünflächenamt wird daher das Natursteinpflaster auf dem etwa 350 Meter langen und 3 Meter breiten Abschnitt abfräsen. Mit dem relativ neuen Verfahren, das auch als „Precision Grinding“ bekannt ist, wird so eine gut befahrbare Oberfläche geschaffen. Ab 31. August 2026 wird das Pflaster im Grünauer Weg gereinigt, vermessen und stellenweise angepasst, bevor dann Mitte September die Fräsarbeiten starten. Die gesamte Maßnahme soll bis voraussichtliche 30. September 2026 abgeschlossen werden.
Vorab hatte das Straßen- und Grünflächenamt mehrere Lösungsansätze geprüft, um im Grünauer Weg das Radfahren zu erleichtern. Durch „Precision Grinding“ entsteht mit vergleichbar geringem Aufwand und Kosteneinsatz eine gleichmäßige Oberfläche, Fahrgeräusche werden gemindert und Regenwasser kann weiterhin versickern. Die Methode wird zum ersten Mal im Bezirk Treptow-Köpenick angewendet.
Die Maßnahme wird aus Mitteln des Regionalen Entwicklungsfonds für die Flughafenregion Berlin-Brandenburg und aus dem Bezirkshaushalt finanziert.
Während der Arbeiten ist mit geringfügigen Einschränkungen für den Verkehr zu rechnen. Rad- und Fußverkehr ist durchgehend möglich.
Dazu Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt:
„Das Stärken des Umweltverbundes ist uns im Bezirk ein wichtiges Anliegen. Dieses Projekt zeigt zugleich, wie interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich gelingen kann. Gemeinsam mit der Gemeinde Eichwalde verfolgen wir bereits seit längerer Zeit das Ziel, diese wichtige Radverbindung zu ertüchtigen. Im Zuge der Maßnahme wird die bislang durch das Kopfsteinpflaster erschwerte Befahrbarkeit der Strecke deutlich verbessert. Damit schaffen wir ein konkretes Angebot für eine nachhaltige und alltagstaugliche Mobilität über die Bezirks- und Landesgrenze hinweg. Ich freue mich, dass wir nun mit dem Fräsen des Kopfsteinpflasters eine pragmatische Lösung umsetzen können.“