Lebendiges Zentrum Baumschulenstraße – Köpenicker Landstraße
Das Straßen- und Grünflächenamt setzt ab 3. August 2026 das Bauvorhaben „Erneuerung Grünzug Britzer Verbindungskanal in zwei Bauabschnitten um. Dafür werden im Bereich des Uferwegs zwischen Kiefholzbrücke und Südostalleebrücke die Wege saniert, neue Bänke und Abfallbehälter aufgestellt sowie das Stadtgrün mit Stauden, Sträuchern und Bäumen naturnah gestaltet. Der „Piratenspielplatz“ am Uferweg wird ebenfalls aufgewertet. Neben neuen Spielgeräten wie Nestschaukel, Wippe und Wackelbrücke werden auch zusätzliche Aufenthaltsorte geschaffen. Zur Gestaltung des Spielplatzes hatte das Bezirksamt im Jahr 2023 die Bürger*innen beteiligt und die eingegangenen Vorschläge in die Planung eingearbeitet.
Der Grünzug soll zukünftig von der Südostalleebrücke aus barrierefrei erreichbar sein. Dies wird dann möglich sein, sobald der Wohnungsbau auf dem Grundstück, über den der Erschließungsweg zum Grünzug führt, abgeschlossen ist.
Die Bauarbeiten des Bezirksamts werden voraussichtlich bis Ende 2027 andauern. Der Weg zwischen Kiefholzbrücke und Südostallee muss während der Bauzeit voll gesperrt werden. Es wird darum gebeten, auf andere Wege auszuweichen.
Bereits im Februar 2026 hatte das Straßen- und Grünflächenamt vorbereitende Arbeiten ausgeführt.
Die Baumaßnahme befindet sich im Fördergebiet „Lebendiges Zentrum Baumschulenstraße – Köpenicker Landstraße“ und wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit Mitteln in Höhe von 700.000 Euro finanziert. Das Gebiet Baumschulenstraße – Köpenicker Landstraße in Treptow-Köpenick wurde 2019 Teil des Programms „Lebendige Zentren und Quartiere“ und umfasst 260 Hektar. Durch das Förderprogramm sollen die Lebens- und Arbeitsverhältnisse, die Aufenthaltsqualität und die städtebauliche Situation im Gebiet gefördert werden. Ziel ist es, die Vielfalt der Funktionen, die Gestaltung der öffentlichen Räume und nachhaltige Mobilität zu verbessern. Ein zentrales Instrument ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), das zusammen mit den Bürger*innen entwickelt wurde. Es enthält konkrete Maßnahmen zur Schaffung lebendiger Quartiere, zum Schutz des baukulturellen Erbes, zur Verbesserung öffentlicher Räume sowie zur Förderung von sozialer Integration, Stadtkultur und Klimaschutz.