Kunst am Bau für den Schulneubau Kalker Straße/ Chorweiler Straße entschieden
Pressemitteilung vom 07.07.2026
Im Rahmen des Kunst am Bau-Wettbewerbs für den Neubau der integrierten Sekundarschule an der Kalker Straße/ Chorweiler Straße in Berlin-Altglienicke empfiehlt das Preisgericht die Entwürfe „Ich trage Dich wie Wärme unter der Zunge“ von Nadin Reschke, „drop“ von Markus Klink sowie „OAK TREE“ von Mathias Zinn und Peter Klare zur Realisierung.
Die drei künstlerischen Arbeiten werden an unterschiedlichen Standorten im Gebäude und auf dem Schulgelände umgesetzt. Mit dem Neubau der integrierten Sekundarschule an der Kalker Straße/ Chorweiler Straße entstehen ein Schulgebäude mit Sporthalle und Freizeitflächen.
Ziel des Kunst am Bau-Wettbewerbs war es, künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die sich mit der Architektur, den Freiräumen und der Nutzung des Schulstandorts auseinandersetzen.
Der nicht offene, zweiphasige Wettbewerb mit vorgeschaltetem deutschlandweiten Bewerbungsverfahren wurde vom Fachbereich Kultur und Museum des Bezirksamtes Treptow-Köpenick gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobt. Aus 15 Entwürfen der zweiten Wettbewerbsphase wählte das Preisgericht unter Vorsitz des Künstlers Niklas Roy vier Arbeiten in die engere Wahl.
Der Entwurf „Ich trage Dich wie Wärme unter der Zunge“ von Nadin Reschke verbindet poetische Texte mit der Geschichte des Ortes und erinnert an zwei historische Frauenfiguren aus dem Bezirk. Das Preisgericht würdigte insbesondere den sensiblen Umgang mit Erinnerungskultur, die vielfältigen historischen und gesellschaftlichen Bezüge sowie das Potenzial der Arbeit, Identifikation mit Schule und Stadtteil zu stiften.
Der Entwurf „drop“ von Markus Klink überzeugte das Preisgericht durch die skulpturale Qualität des großformatigen Glasobjekts, dessen reduzierte Formensprache und wechselnde Lichtwirkungen einen wirkungsvollen Akzent im Gebäude setzen.
Mit „OAK TREE“ von Matthias Zinn und Peter Klare wird eine Baumskulptur realisiert, die spielerisch auf digitale Bildwelten Bezug nimmt und als markantes Objekt für den Schulstandort gedacht ist.
Als Nachrücker empfahl das Preisgericht den Entwurf „Schichten“ von Jana Müller, der historische Objekte des Bezirks in einer vielschichtigen Rastertechnik interpretiert.
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