Runder Tisch Müll in Treptow-Köpenick: Akteure vernetzen sich für mehr Sauberkeit im Bezirk

Bezirksstadträtin Leistner eröffnet den Runden Tisch Müll - Alle Akteure im Ratssaal Köpenick

Pressemitteilung vom 01.07.2026

Auf Einladung der Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt, Dr. Claudia Leistner, fand heute ein Runder Tisch zum Thema Müll in Treptow-Köpenick statt. Grundlage der Veranstaltung war ein entsprechender Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der Einladung folgten Vertreterinnen und Vertreter von Entsorgungsunternehmen, der Berliner Forsten, Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften sowie des Ordnungsamtes, des Straßen- und Grünflächenamtes, des Umwelt- und Naturschutzamtes und des Gesundheitsamtes. Auch zivilgesellschaftliche Akteure waren eingeladen, konnten jedoch nicht teilnehmen und hat stattdessen jeweils einen Steckbrief eingereicht. Die darin enthaltenen Hinweise und Anregungen wurden in der Diskussion berücksichtigt. Ziel des Treffens war es, bestehende Problemlagen gemeinsam zu identifizieren, Zuständigkeiten und Ansprechpersonen sichtbar zu machen sowie den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren zu stärken.

Im Mittelpunkt standen die unterschiedlichen Herausforderungen im Umgang mit Müll im Bezirk. Diskutiert wurden unter anderem die korrekte Mülltrennung, die Abgrenzung von Zuständigkeiten auf öffentlichen und privaten Flächen, gelegentlich ausfallende Abholtouren sowie die zeitaufwendige Ermittlung von Verursacherinnen und Verursachern illegaler Müllablagerungen. Darüber hinaus wurden die Vielfalt der Abfallarten – von Sperr- und Elektromüll bis hin zu Bauschutt – sowie die unterschiedlichen Tonnensysteme und Anforderungen thematisiert.

Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre jeweiligen Perspektiven und Arbeitsweisen vorzustellen. Dabei wurde deutlich, dass ein besseres Verständnis der gegenseitigen Blickwinkel dazu beitragen kann, bestehende Herausforderungen effizienter zu bewältigen. Einigkeit bestand darüber, dass der Runde Tisch ein sinnvolles und konstruktives Format darstellt, um die Zusammenarbeit zu stärken, Kommunikationswege zu verkürzen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Zudem wurde von den Teilnehmenden ausdrücklich angeregt, das Format fortzuführen.
Die Ergebnisse des Austauschs werden ausgewertet und in die weitere Arbeit der beteiligten Stellen überführt. Sie bilden zugleich die Grundlage für die voraussichtlich Anfang nächsten Jahres stattfindende nächste Sitzung.

Bezirksstadträtin, Dr. Claudia Leistner, kommentiert:
„Der Umgang mit Müll ist ein gesamtstädtisches Problem, das nur im Zusammenspiel von Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bewältigt werden kann. Der Bezirk nimmt den politischen Auftrag der Bezirksverordnetenversammlung sehr ernst und nutzt den Runden Tisch, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und gemeinsam praktikable und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ich wünsche mir, dass dies der Beginn eines kontinuierlichen Dialogs ist – getragen von gegenseitigem Verständnis, Pragmatismus und dem gemeinsamen Ziel, unseren Bezirk sauberer und lebenswerter zu gestalten.“