Ihre Erfahrungen zählen: Befragung zu Stromausfällen und Krisenkommunikation im Bezirk startet

Stadtteilbefragung 2026 mit den Logos der Projektpartner

Pressemitteilung vom 01.07.2026

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick beteiligt sich an dem Forschungsprojekt zur Krisenkommunikation in Berlin (KRIKO-BE).

An dem Verbundprojekt sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, die Berliner Hochschule für Technik (BHT), die Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin sowie die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin sowie das Institut für angewandte Forschung Berlin beteiligt. Die Kooperationspartner bringen ihre wissenschaftliche Expertise in das Vorhaben ein, um gemeinsam praxisnahe Ansätze für eine bessere Krisenkommunikation zu entwickeln.

Im Bezirk Treptow-Köpenick hat es in den vergangenen Jahren bereits mehrere langanhaltende Stromausfälle gegeben. Diese betrafen zahlreiche Haushalte sowie Einrichtungen der sozialen Infrastruktur und machten deutlich, wie wichtig verlässliche Kommunikation ist.

Vor diesem Hintergrund werden von Mitte Juni bis Mitte September 2026 Befragungen an öffentlichen Plätzen durchgeführt.

Unter dem Titel „Licht weg. Netz weg. Akku leer. Heizung kalt. Wie haben Sie den Stromausfall erlebt?“ starten in Kürze Befragungen. Diese richten sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger in den von den Stromausfällen betroffenen Gebieten Adlershof, Johannisthal, Niederschöneweide, Grünau, Bohnsdorf, Altglienicke, Altstadt Köpenick und Friedrichshagen. Ziel ist es, Erfahrungen, Bedarfe und Erwartungen der Bevölkerung im Krisenfall zu erfassen.

Die Befragungsteams werden auf öffentlichen Plätzen unterwegs sein und sind durch einheitliche Projekt-T-Shirts gut erkennbar. Die Teilnahme ist freiwillig.
Die ergänzende Online-Befragungen (in den Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch, Ukrainisch, Russisch, Arabisch und Türkisch) erreichen Sie unter diesem Link: https://www.soscisurvey.de/kriko-be-umfrage-2026/

„Die Erfahrungen der Menschen vor Ort sind für eine gute Krisenvorsorge unverzichtbar. Wer seine Erlebnisse teilt, hilft mit, die Krisenkommunikation künftig noch gezielter, schneller und verständlicher zu gestalten“, erklärt Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

Das Bezirksamt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung bei diesem wichtigen Vorhaben.