Erstes Wartetrittbrett für Radfahrende im Bezirk steht an der Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm in Johannisthal
Bild: PressestelleTK
Pressemitteilung vom 12.06.2026
Das Straßen- und Grünflächenamt hat am 1. Juni 2026 das erste Wartetrittbrett für Radfahrende in Treptow-Köpenick an der Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm in Johannisthal (Richtung Adlershof) aufgestellt. Die Konstruktion aus Metallstangen und Gitterbrett ermöglicht Radfahrenden, beim Warten vor der roten Ampel ihren Fuß abzustellen. Das soll nicht nur komfortabler für Radfahrende sein, sondern auch den Verkehrsfluss verbessern: Radfahrende müssen nicht absteigen und können bei grüner Ampelphase gleich weiterfahren.
Die Wartehilfe in Johannisthal ist ein Pilotprojekt. Das Bezirksamt möchte nun wissen, wie das Wartetrittbrett von den Radfahrenden in Treptow-Köpenick angenommen wird. Per QR-Code auf einem vor Ort angebrachten Banner können Radfahrende an einer kurzen Umfrage zum neuen Wartetrittbrett teilnehmen. Das Feedback zu dem Pilotprojekt hilft dem Straßen- und Grünflächenamt, zu bewerten, ob weitere Anlagen aufgestellt werden sollen. Die Ergebnisse der Umfrage werden dann nach der Fahrradsaison im Herbst 2026 auf der Beteiligungsplattform mein.Berlin.de veröffentlicht.
Die Standortauswahl für Wartetrittbretter ist durchaus komplex. Zum einen muss ausreichend Platz für die Anlage vorhanden sein und sie darf anderen Verkehrsteilnehmenden nicht im Weg stehen. Zum anderen sollte die Stelle auch eine hohe Radverkehrsfrequenz aufweisen, damit die Wartehilfe ihren Zweck erfüllt und genutzt wird.
Mit dem Einbau des Wartetrittbretts kommt das Bezirksamt auch einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nach (Drs.Nr.: VIII/1338, Nr.: 0947/46/21, „Warte-Trittbretter für Radfahrende“).
Dazu Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt:
„Gute Radinfrastruktur zeigt sich auch in den Details und genau dort setzen wir an. Das neue Warte-Trittbrett macht das Radfahren an dieser Stelle ein Stück komfortabler und sicherer. Wer an einer Ampel wartet, kann künftig entspannt stehen bleiben, ohne absteigen zu müssen – eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung für den Radverkehr im Alltag. Deshalb lade ich alle ein, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen und ihre Erfahrungen einzubringen. Jede Rückmeldung hilft uns, Treptow-Köpenick fahrradfreundlicher zu gestalten.“