Arndtstraße / Arndtplatz - un:umstrittenes Erbe? - Podiumsdiskussion zum Umgang mit den Straßenbenennungen nach Ernst Moritz Arndt

Grafik zur Podiumsdiskussion mit dem Titel "Un:umstrittenes Erbe"

Pressemitteilung vom 13.05.2026

Am Montag, dem 8.06.2026 um 18:00 Uhr, findet im Kulturzentrum ALTE SCHULE Adlershof eine Podiumsdiskussion zum zukünftigen Umgang mit der nach Ernst Moritz Arndt benannten Arndtstraße sowie des Arndtplatzes statt. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Veranstaltung des Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirks Treptow-Köpenick, der Museen Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museum, Amt für Weiterbildung und Kultur und der Sozialraumorientierten Planungskoordination sowie dem Raum für Beteiligung Treptow-Köpenick.

Zum Hintergrund:

Im Ortsteil Adlershof des Bezirks Treptow-Köpenick sind eine Straße und ein Platz nach dem Historiker und Dichter Ernst Moritz Arndt (1769-1860) benannt. Arndt war Vertreter eines nationalistischen Weltbilds und äußerte sich wiederholt und offen antisemitisch. Vor dem Hintergrund, dass die Verleihung von Straßennamen – neben ihrer Orientierungsfunktion – immer auch Ausdruck einer politischen und kulturellen Ehrung darstellt, widmet sich die Podiumsdiskussion der Frage, wie der Bezirk Treptow-Köpenick zukünftig mit diesem Erbe umgehen soll.

Ort:

Kulturzentrum ALTE SCHULE Adlershof
Dörpfeldstraße 54 –56
12489 Berlin

Eröffnung:

  • Oliver Igel, Bezirksbürgermeister
  • Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

Podiumsmoderation:

Nora Hogrefe, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.

Es diskutieren:

  • Dr. Michael Häusler, Historiker, Mitglied im Gemeindekirchenrat der Evang. Emmaus-Kirchengemeinde (früher: Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde) in Berlin-Zehlendorf
  • Thomas Irmer, Politikwissenschaftler und Historiker
  • Sigmount Königsberg, Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Eine Anmeldung ist erforderlich unter:

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Personen, die durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, können von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!