Durchsuchungsmaßnahmen gegen illegale Geschäftstätigkeiten bei Automatenaufstellern
Pressemitteilung vom 20.03.2026
Am 18. März 2026 wurden im gesamten Berliner Stadtgebiet unter der Führung des Landeskriminalamtes (LKA 33) umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Gewerbebetrieben und im, den Gewerbetreibenden zuzuordnenden, privatem Wohnraum durchgeführt. Grundlage waren entsprechende Beschlüsse des Amtsgerichts Tiergarten. Die Maßnahmen begannen im gesamten Stadtgebiet zeitgleich um 13:00 Uhr.
Insgesamt wurden 74 Objekte durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen die Geschäftsführer sowie die mutmaßlich tatsächlich verantwortlichen Personen von drei Firmen, die im Gewerbe der Aufstellung von Geldspielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten tätig sind.
Im Zuge der Durchsuchungen konnten insgesamt 117 Geldspielgeräte beschlagnahmt werden. Darüber hinaus wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Geschäftspapiere, technische Geräte sowie zwei Tresore. Zudem wurden Bargeldbestände in Höhe von rund 16.000 Euro aufgefunden und beschlagnahmt.
Der Abtransport der sichergestellten Geldspielgeräte erforderte erhebliche logistische Maßnahmen. Neben der Servicelogistik der Polizei Berlin war auch das Technische Hilfswerk mit zahlreichen Lkw im Einsatz.
An dem Einsatz waren neben verschiedenen Dienststellen der Polizei Berlin, das Hauptzollamt, das Finanzamt sowie die Steuerfahndung beteiligt. Darüber hinaus wirkten die Ordnungsämter Friedrichshain-Kreuzberg, Spandau, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Reinickendorf sowie Treptow-Köpenick mit.