In den Parks, Wäldern und Gärten von Treptow-Köpenick breiten sich zunehmend sogenannte invasive und problematische Arten aus. Dabei handelt es sich um Pflanzen und Tiere, die ursprünglich nicht aus unserer Region stammen und sich hier stark vermehren. Zu den bekannten Beispielen zählen der Götterbaum, der Japanische Staudenknöterich, der Amerikanische Sumpfkrebs sowie der Waschbär.
Diese Arten stellen eine ernstzunehmende Gefahr für unsere heimische Natur dar. Sie verdrängen einheimische Pflanzen und Tiere, verändern natürliche Lebensräume und gefährden damit die biologische Vielfalt.
Um Bürgerinnen und Bürger gezielt zu informieren und zu unterstützen, hat das Umwelt- und Naturschutzamt Treptow-Köpenick Infoblätter zu häufig in Berlin vorkommenden invasiven und problematischen Pflanzen erarbeitet und auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Materialien zeigen auf, wie invasive Arten erkannt werden können und welche Maßnahmen im eigenen Garten oder auf dem Grundstück sinnvoll sind.
Bezirksstadträtin Dr. Claudia Leistner betont: „Der Schutz unserer biologischen Vielfalt gelingt nur gemeinsam. Mit den neuen Infoblättern geben wir den Bürgerinnen und Bürgern praxisnahe Informationen an die Hand, um invasive und problematische Pflanzen frühzeitig zu erkennen und deren Ausbreitung in ihren Gärten oder auf anderen privaten Flächen aktiv einzudämmen.“
- Die Infoblätter stehen ab sofort online unter Invasive und Problematische Arten zur Verfügung.