ACE Berlin und Bezirksbürgermeister Oliver Igel im Gespräch über Verkehrsinfrastruktur in Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 02.02.2026

Wie steht es um die Realisierung von Verkehrsinfrastrukturprojekten im Bezirk Treptow-Köpenick? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Vertretern des ACE Auto Club Europa Kreis Berlin und Bezirksbürgermeister Oliver Igel im historischen Rathaus Köpenick.

Schon bei der Anreise stellten Hans-Joachim Hacker, Stefan Kehrberg vom ACE-Kreis Berlin und Frank Fleischhauer, ACE-Regionalbeauftragter Ost, fest: Die Köpenicker Innenstadt ist derzeit eine einzige Baustelle. Der S-Bahnhof wird zum Regionalbahnhof ausgebaut, gleichzeitig werden Verkehrsanlagen im Umfeld und im Zentrum saniert.

„Der neue Regionalbahnhof schafft für die Köpenickerinnen und Köpenicker bessere Verkehrsanbindungen ins Zentrum der Hauptstadt und ins Brandenburger Umland“, erklärte Bezirksbürgermeister Igel mit Blick auf die künftige Entwicklung.

Ein weiteres zentrales Thema war der Lückenschluss der Tangentialen Verbindung Ost (TVO), die zwischen der Märkischen Allee (B1/B5) in Biesdorf und der Spindlersfelder Straße/An der Wuhlheide in Köpenick entstehen soll. „Dieser Lückenschluss würde zu deutlichen Entlastungen der Wohngebiete führen, die seit Jahrzehnten vom motorisierten Durchgangsverkehr betroffen sind“, betonte Stefan Kehrberg. Auch ACE-Regionalbeauftragter Frank Fleischhauer wies auf die zu erwartende Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden hin.

Mit dem TVO-Lückenschluss würde zudem eine bessere Anbindung von Technologieparks und Gewerbegebieten wie dem Innovationspark Wuhlheide und dem Wissenschafts- und Innovationsstandort Adlershof geschaffen. „Damit würden die örtlichen Standortbedingungen verbessert, was auch für Neuansiedelungen und damit für Arbeitsplätze wichtig wäre“, erläuterte Bezirksbürgermeister Igel. Zugleich wäre mit dem Projekt ein verkehrstechnischer Rückbau der Rudolf-Rühl-Allee verbunden, wodurch in der Wuhlheide wieder ein geschlossenes Waldgebiet entstünde – ein ökologischer Aspekt, der dem Bezirksbürgermeister besonders wichtig ist.

Auf die Möglichkeit der Finanzierung über Mittel aus dem Bundessondervermögen hatte kürzlich die Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde verwiesen. „Diese Zusage muss im Zuge der weiteren Planungsschritte und bei der Projektrealisierung eingehalten werden“, forderte Hans-Joachim Hacker, stellvertretender Vorsitzender des ACE-Kreis Berlin.

Einigkeit bestand auch beim Thema Straßenbahnausbau: Der Neubau der Linie zwischen Johannisthal (Treptow-Köpenick) und Gropiusstadt (Neukölln) soll zügig umgesetzt werden. Für das Projekt liegt bereits ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick vor. Als Mitglied im Bündnis Pro Straßenbahn unterstützt der ACE Kreis Berlin diese Forderung ausdrücklich.

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