Heimat beschreiben – Heimat erschreiben: Literarischer und mehrsprachiger Abend zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21.02.2026

Pressemitteilung vom 27.01.2026

  • Wann: Samstag, 21. Februar 2026 um 18 Uhr
  • Wo: Schlossplatztheater Köpenick, Alt-Köpenick 31, 12555 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Was bedeutet Heimat heute? Ist sie ein Ort, ein Gefühl oder ein Prozess? Und warum ist sie für viele Menschen zugleich mit Hoffnung, Sehnsucht, Verlust und Neubeginn verbunden? Mit diesen Fragen setzt sich der literarische und mehrsprachige Abend „Heimat beschreiben – Heimat erschreiben“ auseinander, zu dem Asya Aldiri und Talip Törün am Samstag, dem 21. Februar 2026, um 18 Uhr ins Schlossplatztheater Köpenick einladen.

Ausgehend von dem Gedanken, dass Heimat kein statischer Zustand ist, sondern immer wieder neu erschaffen werden muss, kommen an diesem Abend Autor:innen mit und ohne Flucht- oder Migrationsgeschichte zu Wort. In mehrsprachigen Texten schildern sie, was Heimat einst für sie bedeutete, welche Brüche sie erfahren haben – und welche Hoffnungen sie mit einer neuen Heimat verbinden.

„Heimat ist kein Geschenk, das uns gegeben wird. Sie ist etwas, das wir immer wieder neu errichten müssen – ein Prozess, ein Aufbau, ein Kampf um Zugehörigkeit und Akzeptanz“, heißt es in Asya Aldiris Werk „Reise der Seele“ (2024), das dem Abend als inhaltliche Inspiration dient.

Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache rückt die Veranstaltung die Bedeutung von Sprache als Schlüssel zu Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit in den Mittelpunkt. Sprache kann trennen – aber auch verbinden. Sie schafft Räume für Dialog, gegenseitiges Verständnis und Solidarität.

Gemeinsam mit dem Publikum nähern sich die Autor:innen der Frage, wo Heimat zu verorten ist: lokal, global oder vielleicht sogar universal. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht – und genau darin liegt die Stärke des Abends.

Das Theater ist nicht barrierefrei.