Die SIKo-Fortschreibung erfasst alle bezirklichen Fachplanungen wie bspw. Kitaplanung, Schulplanung, Sportflächenentwicklungsplanung im Sinne einer integrierten, abgestimmten Maßnahmen- und Flächenplanung zusammen. Das Konzept ermittelt die zukünftigen Bedarfe aus den bestehenden Kapazitäten von Einrichtungen und der prognostizierten Bevölkerungszahl. Daraus werden Maßnahmen für eine Vielzahl sozialer Infrastruktur-Einrichtungen im Bezirk abgeleitet. Das aktuelle SIKo legt den Schwerpunkt auf das Thema “Flächensicherung”, da die verfügbaren Flächen immer weniger werden. Hierzu werden öffentliche Flächen, die für die Erweiterung oder den Neubau von Infrastruktur-Einrichtungen vorgehalten sind, systematisch auf ihre Eignung überprüft. Ergänzend werden auch einzelne nicht-öffentliche Flächen in die Flächensuche einbezogen. Die Ergebnisse wurden mit den zuständigen Senatsfachverwaltungen abgestimmt. Das Konzept ist in die berlinweit geltende Strategie Integrierte Infrastrukturplanung (kurz: SIIP) eingebettet.
Notwendig geworden ist die Fortschreibung des erstmals 2019 beschlossenen Konzepts aufgrund der dynamischen Bevölkerungsentwicklung im Bezirk. Das Bevölkerungswachstum zieht einen erhöhten Bedarf an sozialer und grüner Infrastruktur, wie z.B. Kitas, Schulen, Bibliotheken, Spielplätzen oder Grünflächen nach sich. Um ausreichend Angebote für die im Bezirk lebenden Menschen bereitstellen zu können, ist eine verzahnte Planung bezirklicher Flächen und Bauvorhaben für die öffentlichen Einrichtungen erforderlich. Die Konzepterstellung erfolgte von September 2023 bis November 2025. Grundlage bildet die neue Bevölkerungsprognose 2021 bis 2040 für die wachsende Hauptstadt. Das SIKo verantwortet das Stadtentwicklungsamt. Das Büro Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG, das bereits 2016 das SIKo erarbeitet hat, unterstützt den Bezirk.