Bezirk Treptow-Köpenick stärkt Prävention und Gesundheitsförderung

Pressemitteilung vom 19.12.2025

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, vertreten durch die Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und Koordinierungsstelle für öffentliche Gesundheit (QPK), das Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe mit seinem Informations- und Beratungszentrum (IBZ) sowie die Techniker Krankenkasse (TK) arbeiten seit Jahrzehnten konstruktiv im Bereich Gesundheit zusammen.

Heute wurde eine Kooperationsvereinbarung für ein weiteres Modellprojekt unterzeichnet: „Präventionsbegleitung für ältere Menschen und ihr Umfeld im Präventionsnetzwerk Treptow-Köpenick“.

Ziel des Projekts ist es, Prävention und Gesundheitsförderung für Menschen ab 50 Jahren im Kontext von Familie, An- und Zugehörigen sowie ihrer jeweiligen Lebenswelt besser zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei der Umgang mit den Herausforderungen sogenannter Lebensübergänge – etwa dem Ende der Erwerbstätigkeit, neuen Rollen wie der Pflege von Angehörigen oder dem Umgang mit Verlusten.

Bezirkliche Fachkräfte und Engagierte werden für mögliche gesundheitliche Folgen dieser Übergänge sensibilisiert und aktiv in die koordinierte Weiterentwicklung bestehender Angebote eingebunden. Gemeinsam werden Lösungsansätze erarbeitet, um insbesondere Menschen in schwierigen Lebenslagen besser zu erreichen, die Inanspruchnahme vorhandener Angebote zu verbessern und diese gezielt an identifizierte Bedarfe anzupassen.
Prävention und Gesundheitsförderung werden so zu einem festen Bestandteil eines chancengerechten, gesunden Lebens und Älterwerdens im Bezirk Treptow-Köpenick. Durch den Aufbau eines Präventionsnetzwerks sollen entsprechende Angebote zudem sichtbarer und leichter zugänglich werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitskompetenz im Bezirk.

Die Bezirksstadträtin für Gesundheit aus Treptow-Köpenick, Carolin Weingart, betont:
„Gesund älter zu werden bedeutet, Menschen frühzeitig zu unterstützen – gerade in Phasen des Umbruchs und der Neuorientierung. Mit dem Aufbau eines Präventionsnetzwerks schaffen wir verlässliche Strukturen im Bezirk, die an den Lebensrealitäten der Menschen ansetzen und gesundheitliche Chancengleichheit nachhaltig fördern.“

Susanne Hertzer, Leiterin der Techniker Krankenkasse in Berlin und Brandenburg, ergänzt:
„Jede Lebensphase stellt Menschen vor neue Herausforderungen – mental und oft auch gesundheitlich. In der Lebensmitte sind viele mit persönlichen Veränderungen, beruflichen Umbrüchen und familiären Anforderungen konfrontiert, die nicht immer leicht zu bewältigen sind. Passgenaue Hilfsangebote für Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte sind ein zentraler Bestandteil wirksamer Prävention.“