Im Rahmen des Berliner Aktionsprogramms „Saubere Stadt“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) testet der Bezirk seit 2024 die Aufstellung und Betreuung von Hundekotbeutelspendern in ausgewählten öffentlichen Grünanlagen. Eine der wesentlichen Zielvorgaben des Programms ist, das Bewusstsein für eine saubere Stadt durch geeignete Öffentlichkeitskampagnen sowie das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Vermüllung öffentlicher Plätze, Parks sowie der Berliner Wasserwege verstärkt zu unterstützen.
Die Auswahl der zwölf Standorte erfolgte durch die Grünpflegereviere des Straßen- und Grünflächenamts an Orten, an denen Verschmutzungen mit Hundekot besonders auffällig sind. Die Befüllung und Kontrolle übernehmen freiwillige Patinnen und Paten, die vom Bezirksamt mit Beuteln ausgestattet werden. Ohne dieses Engagement ist der Betrieb der Spender nicht möglich. Bislang wurden für folgende Standorte eine Patenschaft übernommen:
- Werlseestraße, (Wendeschleife Tram), Friedrichshagen
- Josef-Nawrocki-Straße = Müggelpark (am Müggelsee und Spreetunnel), Friedrichshagen
- Stillerzeile 100, vor der Schule, Hirschgarten
- Schmollerplatz, Alt-Treptow
- Görlitzer Bahndamm, Alt-Treptow
- Griechischer Park, Niederschöneweide
- Slabystraße, Niederschöneweide
Für vier Standorte werden noch Paten oder Patinnen gesucht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an das Straßen- und Grünflächenamt (SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de ) wenden.
- Grünanlage in der Obrikatstraße (hinter Decathlon), Schöneweide
- Landschaftspark Johannisthal, Johannisthal
- Coloniapark, Altglienicke
- Grünzug Falkenberg, Bohnsdorf
„Ich freue mich sehr über das Engagement der vielen freiwilligen Patinnen und Paten, die die Spender betreuen und dafür sorgen, dass die Beutel regelmäßig aufgefüllt werden. Ohne ihren Einsatz wäre dieses Projekt nicht realisierbar. Zugleich setzen wir mit dem Berliner Aktionsprogramm Saubere Stadt ein deutliches Zeichen: Rücksichtnahme und Verantwortung im öffentlichen Raum gehen uns alle etwas an.“, sagt Frau Dr. Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt.
Da die finanziellen Mittel aus dem Berliner Aktionsprogramm „Saubere Stadt“ begrenzt sind und die Tüten häufig stapelweise aus den Spendern entnommen werden, können zunächst keine weiteren Behälter beschafft werden.