ABGESAGT: Un:umstrittenes Erbe? Podiumsdiskussion zum Umgang mit der Arndtstraße und dem Arndtplatz in Adlershof
Pressemitteilung vom 21.11.2025
- Zeit: 03.12.2025, 18:00 Uhr (ABGESAGT)
- Ort: Ort: Verklärungskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Adlershof , Arndtstr. 11 – 15, 12489 Berlin
Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025, um 18:00 Uhr lädt der Beauftragte für Antisemitismusprävention des Bezirks Treptow-Köpenick gemeinsam mit der Abteilung für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur und Museum, Museen Treptow-Köpenick in der Verklärungskirche in Adlershof zu einer Podiumsdiskussion zum zukünftigen Umgang mit der Arndtstraße und dem Arndtplatz ein.
Im Ortsteil Adlershof des Bezirks Treptow-Köpenick sind eine Straße und ein Platz nach dem Historiker und Dichter Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860) benannt. Arndt war Vertreter eines nationalistischen Weltbilds und äußerte sich wiederholt und offen antisemitisch. Vor dem Hintergrund, dass die Verleihung von Straßennamen – neben ihrer Orientierungsfunktion – immer auch Ausdruck einer politischen und kulturellen Ehrung darstellt, widmet sich die Podiumsdiskussion der Frage, wie der Bezirk Treptow-Köpenick zukünftig mit diesem Erbe umgehen soll.
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Eröffnung:
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick
Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport
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Moderation:
Nora Hogrefe, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V.
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Es diskutieren:
Dr. Michael Häusler, Historiker, Leiter des Archivs und der Bibliothek der Diakonie Deutschland
Thomas Irmer, Politikwissenschaftler und Historiker
Dr. Dani Kranz, Anthropologin und Forschungsleiterin, Tikvah Institut gUG
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: https://app.guestoo.de/public/event/abeef0d1-73b1-42b3-a516-18950f5233fe?lang=de, unter: (030) 90297 – 2271 oder unter antisemitismuspraevention@ba-tk.berlin.de
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, wonach Personen, die während der Veranstaltung mit rassistischen, nationalistischen, antisemitischen oder sonstigen menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung treten, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden können.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Kontakt
Beauftragter für Antisemitismusprävention
Herr Shulov