Aktuell werden die Entwürfe für die zwei Standorte in der Köpenicker Altstadt – im Luisenhain an der Treppenanlage und am Spielplatz in der Kirchstraße – noch mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.
Mit der professionellen Gestaltung der Mauern erhofft sich das Straßen- und Grünflächenamt, dass es zukünftig weniger unkontrollierte Schmierereien geben wird. Die künstlerisch gestalteten Flächen werden zusätzlich versiegelt. Finanziert wird die Maßnahme mit Senatsmitteln aus Berliner Sonderprogramm „Graffiti-Entfernung“. Ob die professionellen Graffiti als Präventionsmaßnahme ihre Wirkung zeigen, wird von Straßen- und Grünflächenamt evaluiert und die Ergebnisse der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zurückgemeldet.
Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt: „Anstatt immer wieder in die Entfernung von Graffiti zu investieren, setzen wir auf Kreativität und Qualität. Die Werke fügen sich in die Umgebung ein, greifen lokale Motive auf und schaffen Mehrwert für Anwohnende und Besuchende.“