Beeindruckende Porträts von Holocaust-Überlebenden treffen auf kreative Beiträge von Schülern aus Treptow-Köpenick
Pressemitteilung vom 23.06.2025
- Ort: Winckelmannstraße 56, 12487 Berlin (JFE JuJo)
- Zeit: 1. Juli bis 18. Juli 2025
- Die Ausstellung ist montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr öffentlich zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Ab 1. Juli 2025, um 13:00 Uhr, wird der Hof der Jugendfreizeiteinrichtung JuJo (Winckelmannstraße) mit der Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen“ zu einem Ort des Erinnerns und Mahnens. Unter dem Titel „Gegen das Vergessen“ zeigt der deutsch – italienische Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano bis 18. Juli 2025 eine Auswahl seiner eindrucksvollen Porträts von Überlebenden der NS-Verfolgung. Die Ausstellung ist Teil eines weltweiten Erinnerungsprojektes, das seit 2014 bereits Station in Städten wie New York, Washington, Paris und Wien gemacht hat. Nun sind 19 der großformatigen Portraits erstmals in Treptow-Köpenick zu sehen.
Begleitet wird die Ausstellung von einer Präsentation schulischer Projekte. Neun Schulen aus dem Bezirk haben sich im Unterricht oder im Rahmen von Projekttagen intensiv mit den Biografien der Portraitierten und den Themen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung auseinandergesetzt. Die dabei entstandenen Arbeiten zeigen beeindruckend das Engagement junger Menschen, Verantwortung für unsere gemeinsame Geschichte zu übernehmen. Jugendstadtrat André Grammelsdorff: „Die Ausstellung `Gegen das Vergessen`ist mehr als nur ein künstlerisches Projekt – sie ist ein lebendiger Beitrag zur Erinnerungskultur. Gerade in Zeiten, in denen rassistische, antisemitische und demokratiefeindliche Tendenzen wieder zunehmen, ist es von zentraler Bedeutung, dass wir Überlebenden der NS-Verbrechen ein Gesicht und eine Stimme geben. Ich danke der Erziehungs- und Familienberatungsstelle unseres Jugendamtes für die Initiative, Luigi Toscano und Schulen
sowie Jugendfreizeiteinrichtungen aus unserem Bezirk zusammenzubringen, um ein klares Zeichen der Jugend gegen das Vergessen – und für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu setzen.“