Die Rolle der Frauen in der Köpenicker Blutwoche. Eine Spurensuche im Elsengrund.
Pressemitteilung vom 13.06.2025
- Sonntag, 22.06.2025, 15:00 Uhr
- Treffpunkt: S Köpenick, Ausgang Stellingdamm
- mit der Historikerin Trille Schünke-Bettinger, Netzwerk Frauentouren
Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. 91 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien.
Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt von: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick, aras* – Politische Bildungsarbeit an Schulen, MaMis en Movimiento e. V., Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamt Treptow-Köpenick – Politische Bildung.
Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.Kontakt
Politische Bildungsarbeit
Christine Herm
Dienstsitz: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Haus B
barrierefreier Zugang über Böttcherstraße 4 (Hof)
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mit Wickeltisch