Ausstellung in der Galerie KungerKiez: Frauen im geteilten Deutschland

Pressemitteilung vom 05.03.2025

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März zeigt die Galerie KungerKiez eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

  • Ausstellung: 8. bis 23. März 2025
    • Donnerstag bis Sonntag 15 – 19 Uhr
    • Karl-Kunger-Straße 15, 12435 Berlin

Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau “ihren Mann”. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit.

DIE Ostfrau und DIE Westfrau

Die Liste der Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheint klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran?

Eintritt frei!

E-Mail: galerie@kungerkiez.de