Internationale Wochen gegen Rassismus 2022 - Veranstaltungen

Internationale Wochen gegen Rassismus 2022 - Veranstaltungen

Pressemitteilung vom 25.02.2022

14. bis 27. März 2022 – Haltung zeigen!

Wie wichtig Solidarität und Haltung zeigen ist, haben die vergangenen Wochen wieder verdeutlicht. Daher freuen wir uns, dass wieder zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus angemeldet wurden! Vielen Dank an alle Akteurinnen und Akteure!

  • „zurückGESCHAUT“ – ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

    • 14.03.2022, 18:00 Uhr | 16.03.2022, 18:00 Uhr | 20.03.2022, 15:00 Uhr
    • Museum Treptow im Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin

    Anmeldung: museum@ba-tk.berlin.de / (030) 90297 – 3351

    Die Kolonialausstellung von 1896 ist ein zentrales Ereignis der Globalgeschichte Berlins und von besonderer Bedeutung für die Geschichte seiner Schwarzen Community. Die Dauerausstellung „zurückgeschaut | looking back“ im Museum Treptow widmet sich der Geschichte und den Nachwirkungen der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“. Im Fokus stehen die 106 Kinder, Frauen und Männer aus Afrika und Ozeanien, ihre Biographien und ihr Widerstand. „zurückgeschaut | looking back“ ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den Museen Treptow-Köpenick und dem Projektverbund Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt. Sie ist die erste Dauerausstellung zu Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand in einem öffentlichen Berliner Museum.

    Veranstaltende: Museen Treptow-Köpenick

  • AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS

    • 15.03.2022, 15:00 – 18:00 Uhr
    • Quartiersmanagement Johannisthal, Sterndamm 47, 12487 Berlin

    Das Quartiersmanagement Johannisthal beteiligt sich mit einem Aktionstag an der Internationalen Woche gegen Rassismus. Mit einem Stand – bei schönem Wetter vor dem Quartiersmanagement – sind wir dabei und möchten mit Anwohner*innen, Akteuren und Interessierten ins Gespräch kommen. Wir haben Postkarten vorbereitet, die wir verteilen werden, mit der Bitte, ein Statement gegen Rassismus abzugeben.

    Veranstaltende: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Berlin

  • ZWANGSARBEIT VON SINTI*ZE & ROM*NJA – ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

    • 18.03.2022, 17:00 – 19:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    Im Mittelpunkt dieser Führung steht die Zwangsarbeit, die Sinti*ze und Rom*nja beispielsweise in Berliner Betrieben und der Filmindustrie leisten mussten. Anhand von ausgewählten Biografien wird exemplarisch dargestellt, was dies für die Betroffenen konkret hieß. Außerdem wird auf die Bedeutung des Rassismus gegen Sinti*ze und Rom*nja, Dimensionen ihrer Verfolgung und das nationalsozialistische Lagersystem eingegangen.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • DAS WANDERN IST DES MÜLLERS LUSTGEMEINSAMER AUSFLUG VON NEU- UND ALTBERLINER*INNEN

    • 19.03.2022, 11:00 – 15:00 Uhr
    • Treffpunkt ist die Bushaltestelle Müggelschlößchenweg. Wanderstrecke entlang des Müggelsees

    Anmeldung: evelyn.siebert@sternenfischer.org

    Gemeinsame, geführte Wanderung mit alteingesessenen und neuzugezogenen Menschen – ein Stück entlang des Müggelsees. Auf dem Wanderweg möchten wir neue zwischenmenschliche Begegnungen und Austausch ermöglichen. Gleichzeitig lernen wir so eine der schönen Naturseiten im Süd-Osten von Berlin kennen. Anschließend genießen wir den Blick vom Müggelturm in Berlin. Abschließend sind die Teilnehmer*innen auf eine kleine Stärkung eingeladen. Da die Plätze begrenzt sind, ist vorab eine Anmeldung erforderlich.

    Veranstaltende: Projekt Kieztandem, STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick

  • ALLTAG VON ZWANGSARBEITERINNEN UND ZWANGSARBEITERN IM NATIONALSOZIALISMUSÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

    • 19./20./26./27.03.2022, 15:00 – 17:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    Der Rundgang durch das ehemalige NS-Zwangsarbeitslager gibt einen Überblick über Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Wer waren die 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die zum Arbeitseinsatz im Deutschen Reich gezwungen wurden? Welche Arbeiten mussten sie verrichten? Wie wurden sie behandelt? Ein Besuch an der restaurierten „Baracke 13“ vermittelt einen Eindruck, wie die Menschen lebten. Dabei wird deutlich, dass Zwangsarbeit zum Alltag der Deutschen gehörte.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • EVERYDAY LIFE OF FORCED LABORERS IN NATIONAL SOCIALISMGUIDED TOURS IN ENGLISH

    • 20.03.2022, 11:00 – 13:00 Uhr | 26.03.2022, 11:00 – 13:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    The tour through the former Nazi forced labor camp and the permanent exhibition “Forced Labour in the Daily Round 1938-1945” gives an overview of forced labor in National Socialism. Who were the 13 million men, women and children who were forced to work in the German Reich? What work did they have to do? How were they treated? A visit to the restored “Barrack 13” gives an impression of how the forced laborers lived. It emerges that forced laborers were part of the everyday life of Germans.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • „ZWISCHEN ALLEN STÜHLEN“ – ITALIENISCHE MILITÄRINTERNIERTE ALS ZWANGSARBEITERÖFFENTLICHE FÜHRUNG

    • 20.03.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    Italienische Militärinternierte waren Soldaten, die ab 1943 in deutsche Gefangenschaft gerieten. Italien hatte das Bündnis mit dem Deutschen Reich gekündigt, die ehemals Verbündeten galten von nun an als „Verräter“. Die Führung durch die Dauerausstellung „Zwischen allen Stühlen“ erhellt die historischen Hintergründe und zeigt, unter welchen Bedingungen die rund 650.000 italienischen Militärinternierten in Gefangenschaft lebten und arbeiteten. Ihre Geschichte ist kaum bekannt und beeinflusst doch bis heute die Beziehung zwischen Deutschland und Italien.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • FOTOS ANALYSIEREN UND VERSTEHENONLINE-WORKSHOP

    • 24.03.2022, 17:00 – 19:30 Uhr
    • Online

    Anmeldung: weber@topographie.de

    Fotos von Zwangsarbeiterinnen oder Zwangsarbeitern zeigen oft gepflegte, lächelnde Menschen und widersprechen damit den Erwartungen an Opferfotos. In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden kritisch mit Fotos als Quelle zur NS-Geschichte auseinander. Eingesetzt werden Methoden wie die klassische Bildinterpretation sowie die „segmentelle Bildanalyse“. Die Referierenden moderieren durch das Onlineseminar. In virtuellen Räumen können die Teilnehmenden gelernte Analyseverfahren in Kleingruppen selbst ausprobieren und ihre Ergebnisse dann der Gesamtgruppe in Kurzvorträgen zur Diskussion stellen.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • LEBENDIGE KIEZBIBLIOTHEK

    • 25.03.2022, 17:00 Uhr
    • Mittelpunktbibliothek Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin

    Anmeldung: info@kiezbibliothek.de / 01577 3151386

    Die Community der Lebendigen Kiezbibliotheklädt lädt zum zweiten Mal alle interessierten Treptow-Köpenicker*innen und Berliner*innen ein: Nachbar*innen mit Migrations- und Fluchtgeschichte und/oder ostdeutscher Biografie teilen ihre Lebensgeschichte und wollen sich mit Euch und Ihnen über gemeinsame, unterschiedliche und möglicherweise sogar für das Gegenüber überraschenden Lebenserfahrungen austauschen. Wir bitten um Anmeldung über info@kiezbibliothek.de oder 01577 3151 386. Die Veranstaltung findet nach aktuell geltenden Corona regeln statt.

    Veranstaltende: Lebendige Kiezbibliothek / InteraXion (offensiv‘91 e. V.)

  • VOM VERBÜNDETEN ZUM „VERRÄTER“ – ERFAHRUNGEN ITALIENISCHER MILITÄRINTERNIERTER

    • 26.03.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    Anmeldung: weber@topographie.de

    Die italienischen Militärinternierten waren dem Hass der Nationalsozialisten in besonderer Weise ausgesetzt. Galten die ehemaligen Verbündeten doch als „Verräter“. Anhand von Selbstzeugnissen und Quellen aus der Dauerausstellung „Zwischen allen Stühlen“ bearbeiten die Teilnehmenden zentrale Aspekte des Themas: Wie wirkte sich die NS-Propaganda auf den Alltag der italienischen Militärinternierten aus? Unter welchen Bedingungen mussten sie leben und arbeiten? Warum wurden sie 1944 zu zivilen Zwangsarbeitern erklärt? Der Umgang mit den italienischen Militärinternierten beeinflusst die deutsch-italienischen Beziehungen bis in die Gegenwart. Daher nimmt auch die Diskussion über Fragen von Entschädigung und Erinnerung im Workshop einen breiten Raum ein.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • KÖPENICK IS(S)T VIELFÄLTIG!

    • 26.03.2022, 15:00 Uhr
    • Rabenhaus, Puchanstraße 9, 12555 Berlin

    Unkostenbeitrag 5 € | Anmeldung: (030) 65 88 01 65/63

    Eine vernetzte, aufgeschlossene, aktive Nachbarschaft, in der sich Menschen mit Interesse und Respekt begegnen, ist Grundlage für Haltung auch im Alltag. Darum beginnen wir unsere Reihe „Essen ist Kultur – gemeinsam Essen ist Nachbarschaft“ 2022 anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus nach dem Motto „Stellt Euch vor!“ Neben dem gemeinsamen Essen – Küchen aller Länder! – werden Vereine und Initiativen vorgestellt, die sich im Kiez engagieren. Lernt Eure Nachbarschaft kennen! 3G, Bitte um Anmeldung, 5,- Unkostenbeitrag Tel. +49 (0)30 65 88 01 65/63

    Veranstaltende: Rabenhaus e.V. / LeNa – Lebendige Nachbarschaft / MoST Mobile Stadtteilarbeit

  • „ARTivisten & Friends 2022“ LADEN EUCH EIN ZUM ZIRKUS, TANZ & MUSIK!

    26.03.2022, 15:30 Uhr
    • Cabuwazi Alt-Treptow, Bouchéstraße 74, 12435 Berlin (Bestätigung steht noch aus | Beachten Sie die Informationen im Internet)

    Lasst uns gemeinsam ein interkulturelles Fest im Rahme de Internationalen Wochen gegen Rassismus feiern! Gemeinsam mit Internationales Künstler*innen wollen wir Raum für Interkulturelle Begegnung schaffen und somit unseren Beitrag gegen diskriminierende und rassistische Erfahrungen im Bezirk leisten.

    Veranstaltende: ARTivisten e.V.

  • BEGEGNUNGSCAFÉ & GÄRTNERN

    • 26.03.2022, 15:00 Uhr
    • DRK Gemeinschaftsunterkunft, Alfred-Randt-Str. 19 in 12559 Berlin

    Saisonauftakt 2022 im “Garten der Hoffnung”: Gemeinsam wollen wir die Hochbeete, Pflanzflächen und den Kompostbereich aufräumen und für den Frühling startklar machen. Zur kleinen Stärkung zwischendurch mit Kaffee, Tee, Knabbereien, heißer Suppe und netten Gesprächen lädt das Begegnungscafé ein. Alle Interessierten sind ganz herzlich willkommen. Die Aktion findet im Freien, mit viel Abstand und gemäß den dann aktuell geltenden Corona-Regeln statt.

    Veranstaltende: Initiative “Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal” sowie Initiative “Begegnungscafé” von Allende 2 hilft e.V., Ev. St. Laurentius Kirchengemeinde Köpenick/Stadtkirche Köpenick und Hofkirche Köpenick/Ev.-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Köpenick. Mit freundlicher Unterstützung von BENN Allende-Viertel

  • TRA PIÙ FUOCHI, LA STORIA DEGLI INTERNATI MILITARI ITALIANI 1943-1945 – VISITE GUIDATE IN ITALIANO

    • 27.03.2022, 13:00 – 15:00 Uhr
    • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

    visite guidate gratuite della mostra permanente
    All’inizio della Seconda guerra mondiale la Germania nazionalsocialista e l’Italia fascista erano alleate. L’8 settembre 1943 l’Italia abbandonò l’alleanza e la Wehrmacht prese prigionieri i soldati e gli ufficiali italiani. Circa 650.000 militari furono deportati nel Reich e nei territori occupati dalle truppe tedesche. Nel 1944, con la fondazione della Repubblica Sociale Italiana (RSI), i prigionieri furono dichiarati „internati militari”. In tal modo, malgrado la nuova alleanza nazifascista e in violazione delle regole del diritto internazionale, poterono essere impiegati come lavoratori coatti nell’industria bellica.
    La mostra permanente presenta la storia degli internati militari italiani: spazia dall’alleanza italo-tedesca durante la Seconda guerra mondiale alla rielaborazione di questa tematica ai nostri giorni. I singoli capitoli sono dedicati agli aspetti fondamentali quali la cattura, la deportazione, il lavoro coatto, la fine della guerra e la memoria.

    Veranstaltende: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Internationale Wochen gegen Rassismus 2022 - Plakat A3

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Internationale Wochen gegen Rassismus 2022 - Plakat A2

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