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Treptow-Köpenick beteiligt sich am bundesweiten Gedenktag für die Todesopfer der Corona-Pandemie

Brennende Kerze vor Fenster
Bild: phive2015 - depositphotos.com
Pressemitteilung vom 16.04.2021

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für Sonntag, den 18. April 2021, den bundesweiten Gedenktag für die Todesopfer der Corona-Pandemie ausgerufen. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick beteiligt sich daran und wird die Fahnen vor den Dienstgebäuden auf Halbmast setzen.

Um die Trauer der betroffenen Menschen zu teilen, sind auch Sie aufgerufen, der Opfer der Pandemie symbolisch zu gedenken. Stellen Sie dazu an den Abenden des 16. bis 18. April (Freitag- bis Sonntagabend) eine brennende Kerze in Ihr Fenster.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum bundesweiten Gedenktag: “Am 18. April möchten wir gemeinsam daran erinnern, dass wir im vergangenen Jahr, und auch noch in diesen Tagen, Menschen aus unserer Mitte verloren haben, weil sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, weil sie einen schweren Krankheitsverlauf hatten und daran verstorben sind. Auch in unserem Bezirk sind zu viele Menschen an den Folgen des Virus gestorben. Es waren Verwandte, Freunde, Bekannte, unsere Nachbarinnen und Nachbarn. Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Angst und Sorge prägen im Moment unser Land, unsere Stadt und auch unseren Bezirk. Und in diesem Moment brauchen wir den Zusammenhalt, die Solidarität. Nicht aber die Diskussion darüber, ob nun viele oder wenige Menschen betroffen sind, sondern die Frage: Was können wir tun, um Menschenleben zu retten?

Viele Menschen in unserem Bezirk haben sich dafür engagiert, die Übertragung des Corona-Virus zu verhindern. In den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurde dafür gekämpft, dass sich Menschen nicht infizieren und dass sie behandelt werden.

Wir alle leiden unter den aktuellen Einschränkungen. Für unser gemeinsames Ziel, bald wieder ein normales Leben führen zu können und liebgewonnene Aktivitäten wieder durchführen zu können, müssen wir uns solidarisch noch einige Zeit an Einschränkungen halten. Insbesondere für all die diejenigen, die etwas schwächer sind in unserer Gesellschaft.

Mein Dank gilt allen, die sich für die Kranken und Schwachen eingesetzt haben, die dies im vergangenen Jahr getan haben und auch ganz aktuell mit großem Engagement tun.”