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Staupe bei Waschbären - Empfehlung einer Überprüfung zum Impfstatus Ihres Hundes -

Tierärztin gibt einem jungen Hund der Rasse Shar-Pei eine Spritze
Bild: pyotr021/Depositphotos.com
Pressemitteilung vom 25.08.2020

Der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick informiert:

In der vergangenen Woche wurde das hochansteckende Staupe-Virus bei einem Waschbären in Treptow nachgewiesen. Daher wird allen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern dringend empfohlen, den Impfstatus ihres Vierbeiners zu überprüfen und die Impfung erforderlichenfalls durch den behandelnden Tierarzt bzw. die behandelnde Tierärztin auffrischen zu lassen!

Das Staupe-Virus befällt neben Hunden insbesondere Füchse, Waschbären und Marder. Eine Infektion erfolgt meist durch Kontakt mit erkrankten oder toten Tieren, aber auch über deren Exkremente. Außerhalb des lebenden Organismus bleibt das Staupe-Virus nur wenige Tage infektiös.
Nach ersten Symptomen wie hohem Fieber, Fressunlust und Mattigkeit treten – je nach betroffenem Organsystem – Durchfall, Erbrechen, Atemnot, Nasenausfluss, Husten Bewegungsstörungen, Verhornung des Nasenspiegels und der Ballen auf. Die Infektion kann bei schwerem Verlauf zum Tod des Hundes führen. Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich.