Treptow-Köpenick ist Spitzenreiter bei Wohnungsbaugenehmigungen in Berlin - Zahl der Wohnungsgenehmigungen im 1. Halbjahr 2019 auf sehr hohem Niveau

Pressemitteilung vom 09.08.2019

Treptow-Köpenick ist ganz vorn hinsichtlich der Genehmigungen für Wohnungen in Berlin. Im Bezirk wurden im 1. Halbjahr allein 2.526 Wohnungen genehmigt, das entspricht 22% aller genehmigten Wohnungen in Berlin. Der Bezirk ist auf einem guten Weg, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ergibt sich eine Zunahme um fast 50 % der Baugenehmigungszahlen.

Darunter sind Bauvorhaben privater Investoren wie zum Beispiel in der Kiefholzstraße. Hier entsteht eine neue Wohnanlage mit 64 Wohneinheiten oder beispielsweise in der Fließstraße. Dort werden mehrere Neubauten für Wohnungsbau mit insgesamt über 160 WE und einzelne Gewerbeeinheiten entstehen. Auch bereits genehmigt ist der Neubau von zwei Studentenwohnhäusern (298 WE) und eines Gebäudes mit gewerblich möblierten Serviceapartments (137 WE) in Adlershof. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften schaffen ebenfalls neuen Wohnraum, beispielhaft sei hier das Vorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft GWG “Berliner Bär” e. G. in Oberschöneweide genannt. Gleich an zwei Standorten sollen insgesamt 85 Wohnungen, davon 57 barrierefrei realisiert werden. Dazu kommen noch weitere Bauprojekte verschiedener Bauherren, zu Dachgeschossausbauten oder Nachverdichtungen, die bereits genehmigt sind und in 2019/2020 umgesetzt werden können. Oftmals in Kombination mit benötigten Infrastrukturleistungen, wie Kinderspielplätzen und Kindertagesstätten.

Der Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Rainer Hölmer sagt hierzu:

Es war und ist eine riesige Kraftanstrengung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Stadtentwicklungsamtes, diese Zahl an Baugenehmigungen zu ermöglichen. Dafür möchte ich an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen der Bau- und Wohnungsaufsicht, der Stadtplanung, der Vermessung und der Unteren Denkmalbehörde meinen ganz herzlichen Dank aussprechen!
Die Auswirkungen der Wohnungsneubautätigkeit der letzten Jahre sind bereits spürbar. Insbesondere die damit verbundenen zusätzlichen Bedarfe an Wohnfolgeeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, öffentliche Grünanlagen und vieles mehr. Die Absicherung dieser Bedarfe stellen nun eine neue Herausforderung für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar.

Ansprechpartner:
Stadtentwicklungsamt, Tel. (030) 90297-2450