Interimsstandort Olympiacafé: Grünauer Wassersportmuseum wieder geöffnet

Interimsstandort Olympiacafé: Grünauer Wassersportmuseum wieder geöffnet
Bild: BA-TK
Pressemitteilung vom 20.05.2019

Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, teilt mit:

„Das Grünauer Wassersportmuseum hat seit dem Wochenende wieder eine Ausstellung. Am Interimsstandort im Olympiacafé an der Regattastrecke sind ab Juli mittwochs von 10 bis 16 Uhr und einmal monatlich sonnabends Exponate des Wassersportmuseums zu besichtigen. Zu sehen sind auch die Entwürfe für das »Denkzeichen Wassersport«, das ganz in der Nähe wiedererrichtet werden soll.

Das Grünauer Wassersportmuseum wurde als Privatsammlung des Lehrers Werner Philipp gegründet und mit Unterstützung seiner Schülerinnen und Schüler, des Bürgervereins Grünau und des damaligen Kulturamtes Köpenick 1990 im Bürgerhaus Grünau eröffnet. 1996 schenkte Werner Philipp seine Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin und das Grünauer Wassersportmuseum präsentierte sie von 2000 bis 2016 auf dem Regattagelände in Grünau. Heute steht die Ausstellung in der Trägerschaft der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Seine endgültige Heimat soll das Wassersportmuseum im Gebäude der olympischen Regattatribüne finden, das derzeit aufwändig denkmalgerecht saniert wird. Nach Abschluss der Arbeiten werden dem Wassersportmuseum im Mittelteil der Tribüne moderne und erweiterte Ausstellungs- und Arbeitsräume zur Verfügung stehen

Die Bestände der Sammlung ergänzen sich hervorragend mit denen des Sportmuseums Berlin, sie bilden den geeigneten Grundstock für eine neue Dauerausstellung zur Geschichte des Berliner Wassersports und seiner nationalen wie internationalen Bedeutung auf dem Grünauer Regattagelände. Sie gibt einen Einblick in die Sammlungen beider Museen, ist Experimentierfeld für die künftige Dauerausstellung und vermittelt einen Eindruck davon, was uns historische Boote, Ruderblätter, Rollausleger, Segelpokale, der Nachlass eines Kanusportvereins, Rucksack, Campingkocher oder eine Postkarten- und Grafiksammlung und viele spannende Objekte mehr heute noch erzählen können.

Die Interimsausstellung wird ständig erweitert und ergänzt, Objekte werden ausgetauscht. Wegen der schwierigen Klimabedingungen können Zeitzeugnisse aus Papier und Textilien nur begrenzt ausgestellt werden. Das Museumsteam hat alle Besucher herzlich eingeladen, mit Hinweisen, ergänzenden Informationen, Spenden von eigenen Erinnerungsstücken und Vorschlägen bei der Neugestaltung der künftigen Dauerausstellung zu helfen.“