Der Migrationsbeirat berät und unterstützt gemäß § 19 PartMigG das Bezirksamt in allen Fragen der Partizipation, Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Der Migrationsbeirat kann eine Vertretung in die öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse der Bezirksverordnetenversammlung (kurz BVV) entsenden und sucht regelmäßig den Austausch mit dem Landesbeirat sowie den Migrationsbeiräten in den anderen Stadtbezirken.
Aufruf zur Bewerbung um aktive Mitgliedschaft im bezirklichen Beirat für Partizipation und Integration Treptow-Köpenick
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Liebe Mitbürger*innen,
Treptow-Köpenick ist vielfältig. Gut 28% der Menschen haben eine Migrations- oder Fluchtgeschichte. Das heißt, sie oder ihre Familie sind selbst nach Deutschland eingewandert bzw. geflüchtet oder sind von den Auswirkungen rassistischer Diskriminierung betroffen. Die gesellschaftliche Pluralität ist in Politik und Verwaltung oft nicht sichtbar. Viele Treptow-Köpenicker*innen mit Migrationsgeschichte dürfen nicht und wenn oft nur die Bezirksebene wählen. Damit die Interessen aller Nachbar*innen gehört und berücksichtigt werden können, gibt es in Treptow-Köpenick einen Beirat für Partizipation und Integration. Er besteht aus Treptow-Köpenicker*innen, die selbst eine Migrations- und Fluchtgeschichte haben und/oder Menschen die im Bezirk leben, arbeiten, eine Ausbildung machen, sich ehrenamtlich engagieren oder hier studieren. Auch Vertreter*innen von Begegnungs- und Beratungsprojekten der Integrationsarbeit können Teil des Beirats sein.
Der Migrationsbeirat berät und unterstützt gemäß § 19 PartMigG das Bezirksamt in allen Fragen der Partizipation, Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Der Migrationsbeirat kann eine Vertretung in die öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse der Bezirksverordnetenversammlung (kurz BVV) entsenden und sucht regelmäßig den Austausch mit dem Landesbeirat sowie den Beiräten der anderen Stadtbezirke. Im Beirat für Partizipation und Integration gibt es die Möglichkeit, sich beratend zu den Maßnahmen des Bezirks einzubringen und konkrete Veränderungen zu bewirken – vor Ort im und für den Bezirk. Damit das gelingen kann, rufen wir Interessierte auf, sich als Mitglied zu bewerben.
Bewerben Sie sich bis zum 22.11.2026 über das online Formular: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/migrationsbeirat-beteiligung/formular.1726280.php
Alternativ können Sie sich mit Angaben zu Ihrer Person und Ihrer Motivation ebenfalls postalisch oder per E-Mail bewerben:
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Büro des Bezirksbürgermeisters, Büro für Partizipation und Integration
Alt Köpenick 21
12555 Berlin
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Was ist der der Migrationsbeirat?
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Wie setzt sich der Migrationsbeirat zusammen?
Der Migrationsbeirat besteht in Treptow-Köpenick zum einen aus Personen, die eine eigene Migrations- und Fluchtgeschichte mitbringen und hier leben, arbeiten, eine Ausbildung machen, sich ehrenamtlich engagieren oder studieren. Außerdem sind Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zugelassen, die aufgrund ihrer Kenntnisse in Fragen der Partizipation, Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte einen Beitrag zur Arbeit des Beirats leisten können. Die Mitglieder mit Migrations- und Fluchtgeschichte bilden die Mehrheit. Für jedes Mitglied wird eine Stellvertretung gewählt. Das Büro für Partizipation und Integration des Bezirksamts nimmt beratend an den Sitzungen des Beirats teil und unterstützt diesen fachlich und organisatorisch.
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Wie wird der Migrationsbeirat einberufen?
Anfang 2027 wird die konstituierende Sitzung des Migrationsbeirats stattfinden. Bis zum 22.11.2026 können sich Interessierte bewerben, Mitglied zu werden. Die Auswahl findet im Dezmber/Januar statt. Die ausgewählten Mitglieder geben sich eine Geschäftsordnung und bestimmen, wie der Migrationsbeirat sich trifft, wann und wie neue Mitglieder in Zukunft gewählt werden.
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Wer kann Mitglied des Migrationsbeirats Treptow-Köpenick werden?
Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die in Treptow-Köpenick leben, hier arbeiten, eine Ausbildung machen, sich ehrenamtlich engagieren oder studieren. Zudem können Vertreter*innen der Zivilgesellschaft Mitglied werden, wenn sie vertiefte Kenntnisse in Fragen der Partizipation, Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte mitbringen.
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Was bedeutet Migrations- oder Fluchtgeschichte?
Migrations- und Fluchtgeschichte bedeutet, dass eine Person entweder
- Selbst eingewandert oder nach Deutschland geflohen ist: Viele Migrant*innen und geflüchtete Menschen erleiden Verluste, weil sie zum Teil ihre Familien, Freunde, Netzwerke und Habseligkeiten zurücklassen müssen. Sehr viele unter ihnen können ihre beruflichen Qualifikationen, Bildungs- und Ausbildungserfolge nicht eins zu eins in das hiesige System einbringen. Es gibt Probleme mit der Anerkennung, oder wenn zunächst die deutsche Sprache erlernt werden muss. Hinzu kommen für viele ein prekärer Aufenthalt und damit verbunden schlechtere Zugänge zu Bildung, Arbeit, Wohnraum sowie politischer Mitbestimmung.
- Personen mit „Migrationshintergrund“: Häufig sind diese Benachteiligungen so massiv, dass sie sich auch noch auf Kinder oder sogar Enkel von Eingewanderten auswirken. Viele junge Menschen und Kinder haben gemäß der bisherigen Definition keinen Migrationshintergrund. Aber sie sind durch Auswirkungen von Migration und damit verbundener Diskriminierung und Ausgrenzung benachteiligt.
- Rassistisch diskriminierte Menschen. Dazu zählen etwas nicht weiße Deutsche oder Menschen, die als Muslim*innen, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja identifiziert werden. Ihnen wird häufig ein Migrationshintergrund aufgrund ihres Namens, Aussehens, ihrer Religion oder Sprache zugeschrieben. Ob ihnen solche Zuschreibungen und/oder rassistische Diskriminierung geschehen, soll von den Personen selber eingeschätzt und angegeben werden.
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Was gehört zu meinen Aufgaben als Mitglied?
Zu Ihren Aufgaben gehört die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des Migrationsbeirats (zurzeit circa 10 Sitzungen im Jahr, außer Sommerferien in der Regel Di, Mi oder Do von 18:00 bis 20:00 rotierende Orte und digital), die inhaltliche Aufbereitung der Themen, die der Migrationsbeirat bearbeitet, Netzwerkarbeit. Wenn Sie eine bestimmte Rolle übernehmen, können weitere Aufgaben hinzukommen: z.B. die Teilnahme an Fachausschüssen der BVV, die Einladung und Organisation der Treffen des Beirats, die Verwaltung der Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit oder der Vorsitz des Beirates.
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Ehrenamtspauschale und Fahrt- und Sitzungsgeld
Wie auch bei Mitgliedern der BVV und Bürgerdepütierten gibt es eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an den Sitzungen. Die Höhe beträgt zurzeit 20,00 € pro Sitzung.
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Aufruf Migrationsbeirat TK Arabisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Bulgarisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK BKMS
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Aufruf Migrationsbeirat TK Einfaches Chinesisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Englisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Französisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Griechisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Italienisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Japanisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Koreanisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Persisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Polnisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Portugiesisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Rumänisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Russisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Sorani
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Aufruf Migrationsbeirat TK Spanisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Tigrinya
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Aufruf Migrationsbeirat TK Türkisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Ungarisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Ukrainisch
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Aufruf Migrationsbeirat TK Vietnamesisch
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Kontakt
Bezirksamt Treptow-Köpenick
Dienstsitz: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Haus A
barrierefreier Zugang über Böttcherstraße 4 (Hof)
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mit Wickeltisch
Beauftragter für Partizipation und Integration
Gregor Postler
- Tel.: (030) 90297-2307
- Fax: (030) 90297-2360
- E-Mail integration@ba-tk.berlin.de
- Homepage Homepage Büro für Partizipation und Integration
Koordination Geflüchtetenfragen, Öffentlichkeitsarbeit und Migrationsbeirat
Katharina Stökl